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Was Sie beim Social-Networking beachten sollten: Vorsicht Frollegen!

Simone | Janson, 31. 07. 2009:

Im Zeitalter von Web 2.0 und Social Communities wird professionelles Online-Networking auch im Berufsleben immer wichtiger. Vor allem Online-Businessnetzwerke spielen für Berufstätige eine zunehmend bedeutende Rolle.

Allerdings nutzen viele Menschen ihre Business-Netzwerke auch für private Kontakte: Sie finden alte Schul- und Studienfreunde wieder und adden sogar Saufkumpanen in ihre Freundesliste. Auch bei peinlichen Fotos ist vielen offenbar nicht bewusst, dass dies auch Chefs und Kollegen sehen könnten.

Was sind Frollegen?

Das Ergebnis: Die Grenzen zwischen Privatem und Beruflichem verschwimmen immer mehr – und zwar so sehr, dass das Business-Netzwerk Linkedin für den Mix aus Freunden und Kollegen ein neues Wort erfunden hat: Die so genannten „Frollegen”. Klingt lustig, hat aber einen ernsten Hintergrund:

Denn die Vermischung von Business und Privatem wirkt sich laut Linkedin negativ auf das professionelle Online-Networking aus. Zum einen werde die zeitliche Effizienz des Networkings durch die Vermischung von geschäftlichen und privaten Kontakten beeinträchtigt. Darüber hinaus könne die Veröffentlichung von privaten Informationen in einem beruflichen Umfeld negativen Einfluss auf die Seriosität der entsprechenden Person haben.

Worauf man achten sollte

Cristina Hoole, Marketing und PR Director Europe bei LinkedIn erklärt zu diesem Thema: „Innerhalb des professionellen Online-Networking ist es wichtig, geschäftliche und private Kontakte strikt voneinander zu trennen – genau wie außerhalb des Internets. Schließlich haben sensible private Informationen, die für den Freundeskreis bestimmt sind, nichts im geschäftlichen Alltag verloren. Vielmehr können Sie sich negativ auf das berufliche Ansehen auswirken.”

Ich persönlich sehe das ein wenig differenzierter: Sicherlich ist es wichtig, private und berufliche Informationen zu trennen und gerade im professionellen Umgang bestimmte Grenzen einzuhalten. Allerdings habe ich auch selbst die Erfahrung gemacht, dass “Menscheln” im Business ebenso wichtig ist: Denn nur wer auch etwas von seiner Persönlichkeit zeigt, wirkt auch sympathisch – und das ist nicht nur für die privaten Kontakte sondern auch das Berufsleben wichtig. Auf die richtige Mischung kommt es eben an.

Aktuelle Umfrage: Ein Drittel trennt strikt Job und Privatleben!

Simone | Janson, 25. 09. 2009:

Die meisten deutschen Arbeitnehmer verbringen täglich acht Stunden mit ihren Kollegen am Arbeitsplatz. Möchte man da noch seine Freizeit mit den Kollegen verbringen? Tatsächlich treffen sich Arbeitskollegen nicht selten auch außerhalb des Büros und dabei entstehen öfter sogar Freundschaften.
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Seriosität beim Social Networking wahren – so gehts:

Simone | Janson, 04. 08. 2009:

  • Nutzen Sie ein Online-Netzwerk mit klarem Business-Fokus, um sicher zu stellen, dass geschäftliche nicht mit privaten Kontakten vermischt werden.
  • Gehen Sie private Social Network Verbindungen nur ein, wenn Sie auch außerhalb der Ge­schäftswelt mit den entsprechenden Personen in Kontakt stehen.
  • Überlegen Sie genau, was Sie online veröffentlichen, da dies Einfluss auf die Wahrnehmung ihrer eigenen Person auch außerhalb des Internets haben kann und mög­licherweise negative Folgen für Sie nach sich zieht – überprüfen Sie daher regelmäßig Ihre Online-Profile auf ein professionelles Erscheinungsbild.
  • Achten Sie darauf, alle verfügbaren Sicherheitseinstellungen der ge­nutzten Social Networks zu verwen­den. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Ihre persönlichen Infor­mationen nur vertrauenswürdigen Kontakten zugänglich sind.
  • Scheuen Sie sich nicht, Kontakt­anfragen von Personen, die nicht aus Ihrem beruflichen oder privaten Umfeld stammen, auch abzulehnen.