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Kommunikation: Wer reden kann, punktet bei der Karriere?

Simone | Janson

Kommunikationsgeschick spielt in den meisten qualifizierten Jobs heute eine Schlüsselrolle. Das ist zumindest das Ergebnis einer aktuellen Kurzumfrage der Online-Jobbörse stellenanzeigen.de. (mehr …)

Karriere machen trotz Perfektionismus – Teil 10: Auf den richtigen Draht zum Chef kommt es an!

Simone | Janson

Was Vorgesetzte hingegen wahrnehmen, sind die negativen Seiten des Perfektionismus, denn die sind leider viel offensichtlicher. Perfektionisten haben nämlich häufig nicht nur an sich selbst sondern auch an andere hohe Ansprüche und sind extrem Wahrheitsliebend.

Perfektionismus
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Der alltägliche Fahrt-Stress: Pendlerpauschale

Simone | Janson

So sieht mein Job aus: An einem ganz normalen Dienstagmorgen klingelt mein Wecker um 6:45. Dienstag ist mein absoluter Horrortag, denn da unterrichte ich insgesamt 10 Stunden. Aber den Unterrichtsplan kann ich mir nicht aussuchen! Ich stehe also jeden Dienstag genervt auf, ziehe mich an, frühstücke und checke meine E-Mails. Außerdem muss ich bei bahn.de schauen, ob mein Zug pünktlich ist.

Wenn er unpünktlich ist, muss früher fahren sonst bekomme ich meinen Anschlussbus, der nicht auf die Bahn wartet nicht mehr. Um zu meinem Unterrichtsort zu kommen muss ich fast 40 KM zurücklegen. Das Monatsticket für öffentliche Verkehrsmittel kostet mich übrigens 169 Euro Und die Fahrtkosten werden mir nicht erstattet. Wenn alles glatt geht verlasse ich meine Wohnung um 7:45 Uhr, um dann um 9:00 Uhr am Unterrichtsort zu sein.

Ich mache noch ein paar Kopien und bereite vielleicht ein Tafelbild vor. Um 9:30 fängt der Unterricht an. Um 19:30 Uhr ist mein Arbeitstag endlich zu Ende, aber vor 21:00 Uhr bin ich nicht zu Hause – wenn der Zug pünktlich ist und ich alle Anschlüsse bekomme. Die Unpünktlichkeiten gehören leider zu meinem Job dazu .- daher nenne ich das etwas sarkastisch Pendlerpauschale.

Networking & Neue Medien: Persönliche Kommunikation vor Internet und Telefon

Simone | Janson

Auch im Web 2.0-Zeitalter kommunizieren fast dreiviertel der Deutschen mit ihren Kollegen am meisten persönlich. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Online-Karriereportals Monster. Mit deutlichem Abstand folgt die Kommunikation per E-Mail (13 Prozent) oder Telefon (13 Prozent). Dagegen spielen Social Networks bei der Kommunikation im Büro bei den befragten deutschen Arbeitnehmern so gut wie keine Rolle (1 Prozent). Dies ist insbesondere interessant, weil auf Arbeitgeberseite vermehrt darüber debattiert wird, die Zugänge zu Social Networks am Arbeitsplatz für Mitarbeiter zu sperren.

Die Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick: Wie kommunizieren Sie am meisten mit Ihren Kollegen am Arbeitsplatz?

Persönlich 72% (3.599)

Per E-Mail 13% (648)

Am Telefon 13% (647)

Über Social Networks 1% (51)

Wir halten Videokonferenzen 1% (49)

Ähnlich fallen die Umfrageergebnisse in den Nachbarländern aus: 64 Prozent der Österreicher und 67 Prozent der Schweizer bevorzugen die persönliche Kommunikation am Arbeitsplatz. Allerdings schreiben die befragten Eidgenossen ihren Kollegen deutlich öfter E-Mails (21 Prozent) – greifen dafür aber weniger häufig zum Telefonhörer (11 Prozent). Und die befragten österreichischen Arbeitnehmer nutzen immerhin zu drei Prozent die Social Networks, um sich mit ihren Kollegen am Arbeitsplatz auszutauschen.

4.994 deutsche, 403 österreichische und 251 schweizerische Arbeitnehmer haben zwischen dem 1und dem 30. März 2009 an der Monster-Umfrage teilgenommen.

Bescheidenheit statt Angabe

Simone | Janson

Bescheidenheit ist eine Zier – und dieses Motto liegt völlig im Trend. Auch wenn viele meinen, dass der, der angibt mehr vom Leben hat und schneller Karriere macht: Das Gegenteil ist der Fall, fanden Bonner Forscher jetzt heraus.

Berufseinsteiger, die bescheiden auftreten, finden leichter einen Mentor, der sie unterstützt. Diese Unterstützung führt im Schnitt zu einem höheren Einkommen und einem schnelleren Aufstieg innerhalb des Unternehmens. Darauf deutet eine jetzt abgeschlossene Studie hin, die Forscher der Universität Bonn durchgeführt haben. Darin gingen Daten von 340 Fachhochschul- und Universitäts-Absolventen ein.

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Bonner Mentoring-Studie hat junge Nachwuchskräfte in ihren ersten fünf Berufsjahren begleitet. “Wir haben uns dafür interessiert, wie weit Nachwuchskräfte kommen, wenn sie selbst ihre Mentoren suchen”, erläutert Professor Dr. Gerhard Blickle. Der Bonner Psychologe hat die Untersuchung mit seinen Mitarbeitern Paula B. Schneider und Alexander Witzki durchgeführt. “Außerdem wollten wir herausfinden, wie Berufsanfänger auftreten sollten, um das Wohlwollen höherer Führungskräfte zu finden.” Zusätzlich sollte die Studie die Frage beantworten, wie sich die Unterstützung durch Mentoren auf den beruflichen Erfolg auswirkt. Als Erfolgskriterien dienten das Einkommen und die nach fünf Jahren erreichte hierarchische Position.

Ergebnis: Wer aktiv nach Mentoren sucht, die ihn unterstützen, kommt im Berufsleben schneller voran. Das gilt auch für Arbeitnehmer mit nur durchschnittlicher Intelligenz und sozialer Herkunft aus der Mittelschicht. Gute “Networker” sind bei der Mentorensuche im Vorteil: Wer schnell Kontakte knüpft und diese auch pflegt und nutzt, findet schneller jemanden, der ihn unterstützt.

Mein Essay bei changeX – Teil 1: Vorwärts Genossen – Genossenschaften sind die ideale Unternehmensform für das Internetzeitalter

Simone | Janson

Internet, Web 2.0 und jetzt die Finanzkrise – bei Unternehmen ist radikales Umdenken gefragt: spezielle Produkte und Dienstleistungen statt Massenmarkt, kommunikatives Miteinander statt Werbekampagnen, Kooperation statt Konkurrenz, solide Finanzierung statt überzogener Kredite. Die Unternehmensform, die Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitverantwortung ermöglicht, gibt es schon seit dem 19. Jahrhundert: die Genossenschaft. Sie müsste nur neu entdeckt werden. Das vollständige Essay können Sie bei changeX nachlesen oder finden es hier als Artikelserie.

Vorsicht bei Perfektionismus – Teil 9: Schwätzer haben die besseren Karten!

Simone | Janson

Doch selbst wenn es Perfektionisten gelingt, ihren Aufgabenberg akribisch abzutragen: Eine Studie vom IBM zeigt, dass es darauf gar nicht ankommt. Nur zu zehn Prozent hängt der Erfolg überhaupt von der Leistung ab. Stärker wiegt das Image, das jemand hat, nämlich 30 Prozent.
Üerfektion schadet der Karriere
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Perfektionismus – Teil 8: Von der Kardinaltugend zum Karriere-Hindernis

Simone | Janson

Perfektionismus gilt als Kardinaltugend, ist aber alles andere als gut für die Karriere. Einmal davon abgesehen, dass Sie den einzelnen in einen gefährlichen Teufelskreis treiben kann, der nicht selten zum Burnout führt, behindert Perfections-Wahn sogar den beruflichen Aufstieg.

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Überforderung durch Perfektionismus – Teil 7: Der Bumerangeffekt

Simone | Janson

Das Problem von Menschen, die um jeden Preis perfekt sein wollen, besteht darin, dass sie sich völlig überfordern. Grund: Ihr Streben nach Perfektion und das krampfhafte bemühen, Fehler um jeden Preis zu vermeiden.
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Wenn der Unterricht stressig wird: Pausen sollte man nutzen!

Susanne | Hausner

Jeden morgen um 11:00 Uhr gibt es eine Pause. D.h. die Kursteilnehmer haben Pause. Ich bereite das nächste Tafelbild vor oder ich muss für die Teilnehmer, die das neue Buch noch nicht haben Kopien machen. Und was passiert sonst?
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