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Karriere & Erfolg » Welche Unfallversicherung ist sinnvoll:
Berufsgenossenschaft vs. private Unfallversicherung

Eine private Unfallversicherung, ob zusätzlich zur Berufsgenossenschaft oder als einzige Unfallversicherung, kann für Selbständige durchaus sinnvoll sein, denn: Berufsgenossenschaften treten nur für die Folgen von Unfällen bei der Arbeit, auf dem Arbeitsweg sowie für die Folgen von Berufskrankheiten ein.

Doch nur eine private Unfallversicherung zahlt darüber hinaus auch für körperliche Schäden, die durch Unfälle in Privatleben und Freizeit entstehen – und zwar überall in der Welt und zu jeder Zeit – egal, ob der Unfall bei einer Wanderung im Urlaub, beim Sonntagsspaziergang, beim Sport oder im Haushalt passiert.

Eine private Unfallversicherung kann daher für Selbständige eine lohnende Alternative sein. Mit diesem Geld können Sie dann zum Beispiel die Wohnung umbauen, eine Haushaltshilfe zu bezahlen oder weitere Heilbehandlungen durchführen lassen. Doch damit Sie das Geld auch wirklich haben, wenn Sie es brauchen, müssen Sie richtig versichert sein. Und das ist bei dem schier unüberschaubaren Angebot an Versicherungen gar nicht so einfach.

Überblick: Gesetzliche vs. private Unfallversicherung

Berufsgenossenschaft

private Unfallversicherung

- sehr gutes Preis Leistungs-Verhältnis

- Pflichversicherte müssen ohnehin zahlen

- zahlt nur für die Folgen von beruflichen Schäden und Schäden auf dem Arbeitsweg

- zahlt auch bei anderkannten Berufskrankheiten

- unübersichtliches Angebot

- deckt Unfälle in Freizeit und Beruf überall auf der Welt und jederzeit ab (Ausnahme: reine Freizeitunfallversicherungen)

- zahlt nur bei Unfällen

Eine weitere Möglichkeit ist, die Absicherung über die Berufsgenossenschaft durch eine reine Freizeitunfallversicherung zu ergänzen, die häufig günstiger ist als eine private Unfallversicherung, allerdings keine beruflichen Unfälle einschließt. Die Gewerkschaft ver.di beispielsweise hat für Mitglieder, die mehr als zwölf Monate in der Gewerkschaft sind, mit der Volksfürsorge eine solche Versicherung abgeschlossen, die durch die Mitgliedsbeiträge schon abgedeckt ist. Allerdings sollte man bei solchen Teilversicherungen genau darauf achten, dass Sie alle persönlichen Bedürfnisse umfassend genug abdeckt.

Eine private Unfallversicherung, ob zusätzlich zur Berufsgenossenschaft oder als einzige Unfallversicherung, kann für Selbständige durchaus sinnvoll sein, denn: Berufsgenossenschaften treten nur für die Folgen von Unfällen bei der Arbeit, auf dem Arbeitsweg sowie für die Folgen von Berufskrankheiten ein.

Doch nur eine private Unfallversicherung zahlt darüber hinaus auch für körperliche Schäden, die durch Unfälle in Privatleben und Freizeit entstehen – und zwar überall in der Welt und zu jeder Zeit – egal, ob der Unfall bei einer Wanderung im Urlaub, beim Sonntagsspaziergang, beim Sport oder im Haushalt passiert.

Eine private Unfallversicherung kann daher für Selbständige eine lohnende Alternative sein. Mit diesem Geld können Sie dann zum Beispiel die Wohnung umbauen, eine Haushaltshilfe zu bezahlen oder weitere Heilbehandlungen durchführen lassen. Doch damit Sie das Geld auch wirklich haben, wenn Sie es brauchen, müssen Sie richtig versichert sein. Und das ist bei dem schier unüberschaubaren Angebot an Versicherungen gar nicht so einfach.

Überblick: Gesetzliche vs. private Unfallversicherung

Berufsgenossenschaft

private Unfallversicherung

- sehr gutes Preis Leistungs-Verhältnis

- Pflichversicherte müssen ohnehin zahlen

- zahlt nur für die Folgen von beruflichen Schäden und Schäden auf dem Arbeitsweg

- zahlt auch bei anderkannten Berufskrankheiten

- unübersichtliches Angebot

- deckt Unfälle in Freizeit und Beruf überall auf der Welt und jederzeit ab (Ausnahme: reine Freizeitunfallversicherungen)

- zahlt nur bei Unfällen

Eine weitere Möglichkeit ist, die Absicherung über die Berufsgenossenschaft durch eine reine Freizeitunfallversicherung zu ergänzen, die häufig günstiger ist als eine private Unfallversicherung, allerdings keine beruflichen Unfälle einschließt. Die Gewerkschaft ver.di beispielsweise hat für Mitglieder, die mehr als zwölf Monate in der Gewerkschaft sind, mit der Volksfürsorge eine solche Versicherung abgeschlossen, die durch die Mitgliedsbeiträge schon abgedeckt ist. Allerdings sollte man bei solchen Teilversicherungen genau darauf achten, dass Sie alle persönlichen Bedürfnisse umfassend genug abdeckt.

Simone Janson
Autor: Simone Janson

Simone Janson ist Journalistin (u.a.für ZEIT-ONLINE, Süddeutsche oder Financial Times) und Expertin für neue Formen der digitalen Arbeit am Institut für Kommunikation in soziale Medien in Berlin. Sie war Vortragende und Lehrbeauftragte an diversen Hochschulen oder für die Mobility Logistics AG und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Bildung & neuen Arbeitsformen im digitalen Wandel.

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Website: http://www.simone-janson.de

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