Simone Janson, Journalist: Jobsuche, Bildung, Existenzgründung, Social-Media

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Karriere & Erfolg » Management, Motivation, Strategie » Wenn Naivität hilft, sich vor Verantwortung zu drücken:
Achtung Lolita-Syndrom

Menschen sind generell hilfsbereit – vor allem dann, wenn sie wirklich helfen können. Doch das macht sie – Männlein wie Weiblein – leider auch anfällig für das Lolita-Syndrom: Die nur scheinbare Hilflosigkeit von anderen, die es tatsächlich darauf anlegen, Arbeit auf andere abzuwälzen.

Simone Janson

Autor: Simone Janson

Simone Janson ist Journalistin (u.a. für ZEIT-ONLINE, imgriff.com, changeX), Bestseller-Autorin ("Die 110%-Lüge", "Nackt im Netz") und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Beruf & Bildung, mit mehr als 50 Autoren Teil des 11-Millionen-starken Netzwerks Business & More.

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5 Kommentare

  1. … ich nenne es auch gerne “Bohrmaschinen-Syndrom”, d.h. die klassische Weigerung von Frauen, eine Bohrmaschine oder ähnliches technisches Gerät zu verwenden. Das lasse ich ja dann grundsätzlich nicht durchgehen :)
    Lieber jemanden zur “Verhaltenskorrektur” aufwendig anleiten und bei Prozessen begleiten, als deren “künstliches Unvermögen” zu kultivieren. Ist langfristig für alle Beteilgten das Beste (fängt schon bei der Erziehugn meiner Tochter an…)

  2. @Stefan Noa:
    danke für den humuristischenhumoristischen Einwand. So kann man das natürlich auch sehen :-) Mir ging es aber nicht primär um den Erziehungsfaktor, sondern darum, Menschen, die besonders anfällig dafür sind, sich ausnutzen zu lassen, mal zum Nachdenken und öfter Nein-Sagen zu überzeugen. Der Titel lockt da einfach mehr Leute an, ist halt so :-)

    • edit: humuristisch gibts natürlich (noch) nicht… aber hier verhält es sich vielleicht ähnlich wie mit Prokastination und Prokrastination – dazu bald mehr in diesem Blog…

  3. Und ob ich dass kenne.

    Schlimmer noch: Ein Mensch der jegliche persönliche Verantwortung von sich weist, eigene Aufgabenbereiche auf andere abwälzt, aber sich als “der Macher” vor anderen ausgibt und sich dafür von diesen feiern und bewundern lässt. Hat diese Person dann von Natur aus eine oberflächig betrachtet “gewinnende Persönlichkeit” kann eben dieser reihenweise die Menschen (die nicht mit ihm leben müssen) blenden.
    Gehen die “Ausgenutzen” in die Offensive steht oft Wort gegen Wort.

    Schlimm wenn dieser Mensch (wie oben beschreiben) in welchem Bereich auch immer eine Machtposition hat (und dass auch weiß)

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