Manche Frauen glauben, mehr Geld zu bekommen, wenn Sie ein wenig jammern: Doch Argumente wie „Die Lebenshaltungskosten sind gestiegen“, „Die Kinder kosten so viel“ oder „Ich komme mit dem Geld einfach nicht aus“ überzeugen keinen Chef.
Keine Vergleiche ziehen!
Und auch Vergleiche mit Kollegen sind ein absolutes No-Go. Wer mehr Geld will, sollte belegen (etwa mit dem Erfolgstagebuch), dass er viel leistet, Verantwortung übernimmt, das Unternehmen mit innovativen Ideen voranbrint oder mit seiner Arbeit Kosten einspart.
Die Eigentlich-Falle
„Eigentlich hätte ich etwas mehr Gehalt verdient“ – wer so anfängt, hat schon verloren. „Netter Versuch“ wird der Chef denken und die Frau freundlich zur Tür geleiten. Wer mehr Geld will, muss das ganz konkret beziffern und gegebenenfalls begründen, wie er zu dieser Summe kommt. Am besten mehr nennen, als man haben will, damit noch Verhandlungsspielraum besteht. Außerdem nie das erste Angebot annehmen – etwas mehr ist immer drin. Und auf keinen Fall eine Spanne angeben, denn dann muss man an der Untergrenze verhandeln!
Arbeitsproben-Nachweis
Der Beitrag erschien auf stern.de und auch am 26.09.2009 unter dem Titel “Wenn freche Frauen verhandeln” im Rhein-Main-Markt, Beilage zu Frankfurter Neuen Presse und zur Rhein-Main-Zeitung, dem Lokalteil der FAZ, auf Seite 2.