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Karriere & Erfolg » Perfektionismus & Psychologie » Perfektionismus:
Oft entsteht er aus Unsicherheit

Viele Perfektionisten haben gerade im Umgang mit anderen Menschen Probleme. Denn auch wenn sie nach außen selbstbewusst und rechthaberisch wirken, sind Perfektionisten in Wirklichkeit sehr unsichere Menschen mit einem starken Hang zur Selbstkritik.

Simone Janson

Autor: Simone Janson

Simone Janson ist Journalistin (u.a. für ZEIT-ONLINE, imgriff.com, changeX), Bestseller-Autorin ("Die 110%-Lüge", "Nackt im Netz") und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Beruf & Bildung, mit mehr als 50 Autoren Teil des 11-Millionen-starken Netzwerks Business & More.

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2 Kommentare

  1. Hallo zusammen,
    in meinem beruflichen Umfeld habe ich einen Kollegen, der Teilzeit arbeitet. Ich selber arbeite Vollzeit. Wir arbeiten gemeinsam in einem Team von vier Personen. Der besagte Kollege arbeitet sehr gewissenhaft und perfektionistisch. Er bereitet Themen vor, die Hand und Fuss haben; daran gibt es nichts zu rütteln; jedoch merke ich, dass dieser Perfektionismus bei ihm eine Art Unsicherheit überdeckt. Ich habe meine eigenen Arbeitsstil. Wie gehe ich mit einem solchen Menschen um? Wie lasse ich mich nicht stressen von seiner Arbeitsweise?

    Gruss

    TG

  2. Hallo TG,
    Ich kenne ihr Problem aus eigener Erfahrung – daraus entstand ja auch die Idee, dazu ein Buch zu schreiben.
    M.E. sind das zwei Paar Schuhe: Man kann so jemandem vielleicht etwas die Unsicherheit nehmen, indem man ihm öfter mal ein positives Feedback gibt. Aber übertreiben sollte man es auch nicht, das wirkt schnell unglaubwürdig.
    Eine anderes Sache ist, warum einen der Perfektionismus des anderen stresst: Weil man vielleicht selbst unsicher und ein wenig perfektionistisch ist? Dann kann man bei sich selbst anfangen und daran arbeiten. Denn: Oft stören uns ja bei anderen Leuten Dinge, die uns eigentlich auch an uns selbst stören.

    Das sind wie gesagt nur Denkanstöße – ich bin weder Psychologe noch kenne ich die Einzelfälle persönlich.
    Viele Grüße
    Simone Janson

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