Zickenterror gibt es bei Weitem nicht nur unter Frauen. Auch unter Männern und zwischen den Geschlechtern ist er weit verbreitet. Doch was ist eigentlich Zickenterror und wie entsteht er?
Zickenterror passiert in der Regel dann, wenn eine Partei oder mehrere keine klare Aussage machen können oder sich darum herumdrücken. Die Gründe dafür sind vielfältig: Ein Grund ist wohl Unsicherheit. Man hat Angst, seine Meinung explizit zu sagen aus Angst vor unliebsamen Konsequenzen. Stattdessen sagt man sie nur Implizit und hofft, der andere werde schon irgendwie verstehen, was man damit meint. Ein anderer Grund ist Berechnung: Man will etwas bestimmtes erreichen und denkt, der andere werde, ist man zu direkt , gleich nein zu sagen. Also versucht man es mit Manipulation.
Was dabei heruaskommt, ist im ersten Fall schlicht blöde: Der andere versteht eben meist nicht was man meint und im schlimmsten Fall versteht er einen so richtig schön miss. Und auch die Kunst der Manipulation will gelernt sein: Die meisten Manipulationsversuche sind so plump, dass man sie schnell durchschaut. Beispiel: Kollege X versucht Kollegen Y indirekt für einen Fehler verantwortlich zu machen. Der kontert mit einem eben solchen Vorwurf – und schon steht er nicht nur in der schlechtern, defensiven Position da, sondern hat sich auch noch als schlechter Manipulator geoutet.
Richtig ärgerlich sind aber die langfristigen Folgen: Denn im Schlimmsten Fall kann sich aus solche Konstellationen ein richtiger, andauernder Schlagabtausch mit größeren und kleineren Gemeinheiten entwickeln, der die eigene produktive Arbeit nur verhindert. Vermeidbar, indem man mal ein offenes Wort wechselt.