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Karriere & Erfolg » Kommunikation » Serie über Twitter in Unternehmen:
Twittern ohne Twitter!

Unternehmen haben mit Twitter also noch ein paar Probleme. Vielleicht heißt die Lösung twitter ohne Twittern? Klingt paradox, heißt aber nichts anderes, als dass man zwar auf Twitter verzichtet, aber dennoch die Vorteile eines Live-Kommunikationsmediums nutzt.

Simone Janson

Autor: Simone Janson

Simone Janson ist Journalistin (u.a. für ZEIT-ONLINE, imgriff.com, changeX), Bestseller-Autorin ("Die 110%-Lüge", "Nackt im Netz") und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Beruf & Bildung, mit mehr als 50 Autoren Teil des 11-Millionen-starken Netzwerks Business & More.

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2 Kommentare

  1. Liebe Frau Janson, vielen Dank für Ihren kristischen Beitrag, der einige wichtige in vielen Firmen ungelöste Fragen beleuchtet.

    Ich bin allerdings nicht uneingeschränkt Ihrer Meinung. Sie schreiben in Ihrem Beitrag speziell zu Enterprise Microblogging: “Was wie eine schöne Web-2.0-Lösung für Unternehmen daherkommt, unterstützt in Wahrheit die bestehenden geschlossenen Strukturen der Firmen: Die können sich so weiterhin per Firewall vom externen Informationsfluss abschneiden, den Dialog mit der Öffentlichkeit meiden und eigenverantwortliches Handeln ihrer Mitarbeiter verhindern – und sich dennoch als modernes Unternehmen fühlen.”

    Nach meiner Ansicht werden hier leider eine Reihe von Aspekte vermischt:
    - Es ist nicht die Nutzung von Enterprise Microblogging, die das Unternehmen von der Außenwelt abschneidet, sondern die Nicht-Nutzung der öffentlichen Kanäle, wie z.B. Blogs und Twitter. Sollte man das nicht getrennt betrachten?

    - Nach unserer Erfahrung wird Enterprise Microblogging gerade auch für den offenen, bereichs- und hierarchieübergreifenden Dialog genutzt. Trotzdem muss ein Enterprise Microblogging wie z.B. Communote auch eine vertrauliche Kommunikation ermöglichen, z.B. in sicherheitsrelevanten Projekten oder Personalangelegenheiten. Warum sollte man diese wichtigen Aufgaben von Microblogging ausschließen?

    Aus meiner Sicht können Unternehmen intern den offenen Dialog eben gerade gut erproben und dann mit etwas Erfahrung den Dialog in der Öffentlichkeit starten. Hier gilt es für viele eine nicht zu unterschätzende Lernkurve zu bewältigen, die sich aber auf jeden Fall lohnt zu beschreiten.

  2. Hallo Herr Röhrborn,
    vielen Dank für den interessanten, kritischen Einwurf. Sie haben recht, mein Text geht natürlich von dem Fall aus, dass Unternehmen nur Enterpise Microblogging-Tools nutzen und nicht noch zusätzlich Twitter.
    Es mag jedoch, bei der allgemein herrschenden Web-2.0-Unerfahrenheit, auch genug Firmen geben, die glauben, mit solchen geschlossenen Tools das Web 2.0 schon für sich entdeckt zu haben. Ich wollte einfach mit meiner etwas provokativen Ausführung klar machen, dass es da Unterschiede gibt.
    Leider ist in einem journalistischen Text, der ja auch schlüssig klingen soll, nicht immer Platz für jede nur erdenkliche Konstellation, was dann ein wenig zu Lasten der Genauigkeit geht.
    Dafür gibt es ja die Kommentarfunktion :-)
    Gruß
    Simone Janson

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