
Ich bin ja ein Freund klarer Worte. Weil Sie einfach Zeit sparen und zielführend sind. Andere Leute sind das nicht – sie lavieren lieber um den heißen Brei herum, aus Angst, irgendjemand könnte schlecht von ihnen denken. Meist steckt persönliche Unsicherheit dahinter – oder das fehlen eines klaren Ziels.
Tatsächlich fällt es manchen Leuten schwerer als man glauben sollte, zu sagen, was Sie denken! Das liegt oft daran, dass ihnen selbst nicht klar ist, was sie wirklich wollen. Und da ist es dann einfacher, sich unklar auszudrücken. Denn klare Worte bedeuten nicht zwangsläufig Rücksichtslosigkeit – im Gegenteil: Wer sich selbst klar macht, was er will und das auch klar kommuniziert, agiert m.E. deutlich rücksichtvoller als andere.
Zu den Hintergründen und wie man das macht habe ich jetzt bei imgriff einen zweiteiligen Artikel zu dem Thema geschrieben: Einmal hier dazu, warum das sinnvoll ist. Und einmal hier dazu, wie man es dann auch schafft, die eigene Meinung dann auch rüberzubringen.
Autor: Simone Janson
Simone Janson ist Journalistin und Expertin für neue Formen der digitalen Arbeit am Institut für Kommunikation in soziale Medien in Berlin. Sie war Vortragende und Lehrbeauftragte an diversen Hochschulen oder für die Mobility Logistics AG und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Bildung & neuen Arbeitsformen im digitalen Wandel. Sie hat über 10 Bücher geschrieben. In ihrem Bestseller „Die 110%-Lüge“, übersetzt in mehrere Sprachen, setzt sie sich ausführlich mit Entschleunigung und den Unsicherheiten von Menschen im modernen Arbeitsleben auseinander. In Ihrem akutellen Buch „Nackt im Netz“ geht es um Social Media und den digitalen Wandel.
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