Oft mit einer gehörigen Portion Profilneurose versehen, macht er viel Lärm um Nichts, um eine völlige Nebensächlichkeit und man fragt sich, was jetzt eigentlich passiert ist und worüber er sich eigentlich so aufregt.
Im ersten Moment ist man schnell versucht, das ganze als da abzutun was es ist: Wichtigtuerei. Aber das reizt den Wichtigtuer nur noch mehr, weil er sich ja in seiner Bedeutung aufplustern muss. Ignorieren ist also eine ganz schlechte Lösung.
Der gefühlte Vorgesetzte
Denn selbst wenn es sich nur um einen gefühlten Vorgesetzten handelt: Wenn er will, findet er dennoch eine Möglichkeit, Ihnen an den Karren zu fahren. Und je gefühlter das Vorgesetzt-Sein, desto er will er! Übrigens bedingen auch Faktoren wie akkutes Berufsanfängertum und ähnliche Unsicherheiten im Job solche Verhaltensweisen.
Und während man noch gemütlich an seiner Kaffeetasse schlürft, in der Hoffnung der Werte Kollege werde sich schon wieder beruhigen, nimmt das Unheil seinen Lauf!
Er hat immer recht – aber…
Was also tun? Akzeptieren. Dem Wichtigtuer recht geben. Tun was er will. Auch wenn es erstmal wehtut. Aber dann kann man mit den eigenen Waffen des Wichtigtuers zurückschlagen, indem man es einfach ein wenig übertreibt:
Julia Bönisch gibt dazu einige wertvolle Tipps, wie man die gesamte Verantwortung sehr subtil einfach dem Wichtigtuer überträgt, denn der hat es ja so gewollt – und das hat er nun davon! Auch wenn es am Anfang etwas Überwindung kostet.