Simone Janson, Journalist: Jobsuche, Bildung, Existenzgründung, Social-Media

Führendes Blog für Bildung & Neue Arbeitsformen im Digitalen Wandel, Teil von Business & More mit 14 Mio Visits/Monat. 50 Autoren, 50 Meinungen!


Karriere & Erfolg » Frauen in Führungspositionen:
Das gibt zu Denken

Simone Janson

Autor: Simone Janson

Simone Janson ist Journalistin (u.a. für ZEIT-ONLINE, imgriff.com, changeX), Bestseller-Autorin ("Die 110%-Lüge", "Nackt im Netz") und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Beruf & Bildung, mit mehr als 50 Autoren Teil des 11-Millionen-starken Netzwerks Business & More.

Alle 1832 Beiträge von Simone Janson ansehen

Website: http://www.simone-janson.de

2 Kommentare

  1. Liebe Frau Janson,

    Barbara Bierach war man meine Kollegin bei der Wiwo. Ich kenne sie persönlich und natürlich auch ihr Buch (die anderen beiden übrigens auch). Aber das nur vorweg. Aber die Sache mit dem Trackback wundert mich… Aber zum Thema:

    Da scheint mir ja genau gelungen zu sein, was Sie mir unterstellten: Sie diskutieren bereits die (alten) Thesen – und bestätigen obendrein eindrucksvoll ihre Richtigkeit. Ja, tatsächlich:

    Sich organisieren zu können und anwesend zu sein, sind zunächst einmal zwei Paar Schuhe. Ich bin sehr gut organisiert (da können sie meine leidgeprüften Mitarbeiter fragen) und häufig lange anwesend. Allerdings ist Letzteres Voraussetzung, um ein internes Netzwerk zu knüpfen und vom Chef regelmäßig in Konferenzen gesehen und gehört zu werden. Beides nachweislich wichtige Beförderungshelfer. Sie sagen, Sie haben das nie verstanden… et voilà, was soll noch dazu sagen?!

    Punkt 2: Frauen seien bei Gehaltsforderungen realistischer. Wunderbar – meine Gratulation zu soviel Realismus. Aber was haben Sie davon? 26 Prozent weniger Gehalt. Bravo! Männer setzen sich da lieber mehr in Szene und bekommen prompt Geld. Was kaufen Sie sich von der Moral???

    Und zum Schluss: Frauen spielen subtiler. Ja, das höre ich immer wieder – auch bei Witzen, die nicht zünden (“Der war eben subtil…”). Der Witz beim Machtspiel ist nicht, dass es keiner mitbekommt, sondern das Gegenteil. Und das schließt mit ein, dass man auch mal nicht so gut ankommt und einen nicht alle lieben. Wie war das: Nette Mädchen kommen in den Himmel…?!

  2. Herr Mai,
    es war ja auch nicht meine Absicht, Ihre Thesen zu wiederlegen, wie gesagt, teilweise stimme ich Ihnen voll und ganz zu (das war jetzt subtil… :-) ) Allerdings wollte ich zum Weiterdenken einzelner Aspekte anregen… Klar ist es für die Frau eher nachteilig, bei Gehaltsforderungen bescheiden zu sein – aber ist deshalb das männliche Verhalten (falls man das so pauschal sagen kann, ich kenne da auch Gegenbeispiele) das Maß aller Dinge oder gibt es noch andere Wege?
    Bei der Sache mit den Machtspielchen habe ich mich unklar ausgedrückt: Das weibliche Vorgehen dabei finde ich keinesfalls positiv. Ich finde nur dieses Klischee von der armen Frau, die keine Macht mag, langsam langweilig.
    Nun aber zu meinem Lieblingsthema:-) Klar besteht der Witz bei der Anwesenheit im Büro darin, einfach da zu sein, sich mit dem Chef gutzustellen, Networking zu betreiben und so funktioniert dann auch Karriere. Nur: Ist es sinnvoll, dass es so ist? Wenn ich mir Studien angucke, die hervorbringen, dass die Deutsch pro Jahr 32,2 Arbeitstage unproduktiv verschwenden, bin ich mir da nicht so sicher. Oder muss ich im Umkehrschluss aus Ihrer Argumentation ableiten, dass, um es betont platt zu sagen, ins Büro gegangen wird um Kaffee zu trinken und Schwätzchen zu halten? :-)

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*


Außerdem möglich: Kommentare als RSS abonnieren.

Kommentar schöner machen:

Laden Sie Ihr eigenes Bild bei Gravatar hoch, das statt des Standardbildes angezeigt wird. Die E-Mail-Adresse muss übereinstimmen! Fügen Sie HTML-Tags ein. Möglich sind: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>