Simone Janson, Journalist: Jobsuche, Bildung, Existenzgründung, Social-Media

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Job- & Personalsuche » Bewerbung & Recruiting » Warum Bewerbungsprozesse schneller, einfacher, mobiler werden müssen:
Keine Zeit für die Bewerbung!

Personaler haben Bewerbungen gerne so, dass sie möglichst schnell und effizient bearbeitet werden können, sich also nahtlos, online wie offline, ins eigene (IT)System einfügen. Was sie dabei oft vergessen: Auch Bewerber, und vor allem die guten, haben viel zu tun und daher wenig Zeit für ein kompliziertes Bewerbungsprocedere.

Simone Janson

Autor: Simone Janson

Simone Janson ist Journalistin (u.a. für ZEIT-ONLINE, imgriff.com, changeX), Bestseller-Autorin ("Die 110%-Lüge", "Nackt im Netz") und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Beruf & Bildung, mit mehr als 50 Autoren Teil des 11-Millionen-starken Netzwerks Business & More.

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3 Kommentare

  1. Das klingt so sinnfrei, dass es nur ironisch gemeint sein kann, oder?

    Bewerbungen, die zwischen symbolischen Speisewagen und Zugtoiletten verfasst werden, verdienen es regelmäßig auch nur in letzterem entsorgt zu werden.

    Elektronische Bewerbungen – gerne. Das befreit aber nicht davon, sich die üblichen Gedanken zu machen. Warum dahin? Was biete ich? Was will wohl der Empfänger lesen? Und genau dies lässt sich nicht en passant erledigen. Also ein absolutes “no go”, um in Ihrer Sprachfärbung zu bleiben.

    Selbst bei Bewerbungen für Professuren findet man erstaunliches –> www.fhprofwerden.de

  2. Hallo Herr Professor Dr. Göschel,
    na, immerhin war der Beitrag ja so sinnvoll, dass Sie ihn kommentiert haben ;-)
    Im Ernst, genau das wollte ich mit dieser etwas plakativen Schilderung erreichen: Eine Diskussion über die Abläufe von Bewerbungsprozessen.

    “Warum dahin? Was biete ich? Was will wohl der Empfänger lesen?..” da bin ich völlig mit ihnen einer Meinung. Nur sollte das Nachdenke darüber idealerweise schon lange vor dem Bewerbungsprozess stattfinden. Dann könnten Bewerbungen auch viel zielgerichteter erfolgen als bei den üblichen Massenbewerbungen.

    Denn häufig läuft es doch so ab, dass Leute standartisierte Bewerbungen schreiben, massenweise (sie auch der Berg an Zeugniskopien in den oben genannten Beispiel), die zwar formal in Ordnung sind, aber inhaltlich nicht wirklich passen…. und wundern sich, dass es Absagen hagelt. Auf der anderen Seite sitzen Personaler, die schlechte Bewerbungen aussortieren – und das zuallererst mal nach formalen Gründen tun…
    www.berufebilder.de/about/texte/die-top-10-gruende-warum-sortieren-personaler-bewerbungen-aus

    Heraus kommt dann vielleicht so etwas: www.berufebilder.de/about/featured/lassen-sich-personaler-tatsaechlich-lieber-verarschen-die-wahrheit-aber-bitte-nett-verpackt – aber eben nicht er ideal Mitarbeiter. Für beide Seiten ziemlich ineffizient.

    Da Unternehmen das offenbar auch erkannt haben, versuchen sie vermehrt die guten, engagierten Leute anzusprechen – etwa via Facebook oder Twiter. Das sind aber eben nicht die, die den ganzen Tag zu Hause sitzen und auf Post warten, sondern busy und unterwegs sind. Das sie wissen, was sie wollen und können, setze ich bei einer solchen Zielgruppe einfach mal voraus. Aber vielleicht hat man keine Zeit für komplexe Bewerbungsprozesse?

    Ich muss nur daran denken, dass ich vor einiger Zeit ein Jobangebot abgelehnt habe – es wäre einfach geschäftsschädigend gewesen, die Zeit für eine anständige Bewerbung aufzuwenden :-)

    Es gibt allerding erste Ansätze in Unternehmen, das Bewerbungsprocedere mit mobiler Technik zu vereinfachen. Nur möge man dabei bitte auch an den Bewerber denken und nicht nur daran, was für das Unternehmen praktisch ist.

    Aus Ihrem Linke werde ich übrigens nicht recht schlau – sollen sich auf der Seite seltsame Bewerbungen von Professuren befinden oder wollten Sie nur auf Ihre Dienstleistung hinweisen?

    Viele Grüße in die alte Heimat
    Simone Janson

  3. Im Blog des Harvard Businessmanager ist jetzt ein sehr schöner Artikel dazu erschienen, warum Onlinebewerbungen von Unternehmen wie Daimler oder BMW völlig ineffizient sind – Nachlesen: www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/blogs/a-702688.html#ref=rss

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