Simone Janson, Journalist: Jobsuche, Bildung, Existenzgründung, Social-Media

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Job- & Personalsuche » Bewerbung & Recruiting » Maximaler Verdienst und viel persönliche Freiheit:
Erwartet der Nachwuchs einfach zu viel?

Gestern wurde hier diskutiert, warum qualifizierte Nachwuchskräfte keinen Job finden. Jetzt zeigt eine neue Studie die hohen Ansprüche der jungen Generation Y: Maximaler Verdienst bei minimaler Einengung, sprich viel Flexibilität und Freiheit. Erwartet der deutsche Nachwuchs einfach zu viel?

Simone Janson

Autor: Simone Janson

Simone Janson ist Journalistin (u.a. für ZEIT-ONLINE, imgriff.com, changeX), Bestseller-Autorin ("Die 110%-Lüge", "Nackt im Netz") und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Beruf & Bildung, mit mehr als 50 Autoren Teil des 11-Millionen-starken Netzwerks Business & More.

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4 Kommentare

  1. Da es eine Online-Studie ist scheint mir die Umfrage lediglich die Bedürfnisse der Generation Y zu zeigen, die mit dem Internet vertraut ist. Gibt es Kontrollzahlen oder Vergleiche z. B. zu einer offline-Umfrage?
    Da müssen natürlich nicht zwingend Unterschiede bestehen, aber auch das festzustellen, wäre wichtig. Wurde die Affinität zum Internet abgefragt?

    Daß die Verdienstmöglichkeiten im Vordergrund stehen, wundert mich nicht wirklich. Ich hätte derzeit als Berufsanfängerin keine Motivation, mich mit unbezahlten Praktika durchschlagen zu müssen …

    Spannend finde ich die demographische Kombination, ich bin neugierig, wie sich diese Prognose auf die Arbeitsumstände in den nächsten Jahren auswirken wird.

  2. Danke Regine für den konstruktiven Einwand. Nein, mir sind keine Vergleiche mit Online-Zahlen bekannt – das wäre mal recherchierenswert. Ohnehin wird aber offenbar grundsätzlich angenommen, dass alls jungen Leute internetaffin sind…

    > Ich hätte derzeit als Berufsanfängerin keine Motivation, mich mit unbezahlten Praktika durchschlagen zu müssen…

    Gegenfrage: Wann hatte man als Berufsanfänger dazu jemals die Motivation? Aber: Haben die Leute wirklich andere Möglichkeiten? Dass Unternehmen demnächst den Arbeitssuchenden hinterherrennen sehe ich derzeit noch nicht wirklich…

  3. Hehe :-) gute Gegenfrage. Alternativen: ich hab den Sprung in’s kalte Wasser gemacht mit der Selbständigkeit ohne vorherige Unternehmenslaufbahn. Ein wackliger Weg nicht ohne Gefahr, für mich aber die einzige Möglichkeit, mich mit all meinen Fähigkeiten in meine Arbeit stürzen zu können. Aber das ist ein zu weites Feld für einen Kommentar …

    Diese Annahme der digital natives, die so virtuos mit dem Internet umgehen können, produziert so generalisiert ein Halbwissen, das durchaus dazu angetan sein kann, die Ergebnisse von Untersuchungen zu verzerren oder die Interpretation zu verflachen.
    Digital natives gehen mit den unterschiedlichen Plattformen/Netzwerken in unterschiedlichen Altersphasen unterschiedlich um. In den seltensten Fällen ergibt sich eine Übereinstimmung in der Nutzung zu z. B. digital immigrants wie mir. Es gibt dazu einige Untersuchungen, ich schaffe es gerade zeitlich nicht, diese hier anzuführen.

  4. Für Sprung ins kalte Wasser und selbständig was machen bin ich ja auch immer zu haben!

    Mir fäll da eine Studie ein, die ich letzens zitiert habe: Jugend, Information, (Multi-) Media” (kurz JIM), die der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest seit 1998 jährlich durchführt.

    Aber – zeitlich nicht schaffen – gutes Stichwort…

    Gruß
    Simone

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