Jobsuchenden wird ja heutzutage einiges zugemutet: U.a. auch, Arbeitsbedingungen zu akzeptieren, die vielleicht nicht so ganz astrein sind. Das aber ist nicht ok. so. Und vor allem müssen Arbeitsverträge eines sein: verständlich.
Als Verbraucher kennen Sie das schon lange: Vertraege müssen transparent sein, sie dürfen keine versteckten oder unverständlichen Klauseln enthalten, die einen der Vertragspartner unangemessen benachteiligen. Das gilt auch für Arbeitsverträge (BAG, Urteil vom 24.10.07): Auch hier dürfen, gemäß BGB § 307 nur Klauseln und Vorschriften enthalten sein, die Sie als Arbeitnehmer auch verstehen.
Autor: Simone Janson
Simone Janson ist Journalistin und Expertin für neue Formen der digitalen Arbeit am Institut für Kommunikation in soziale Medien in Berlin. Sie war Vortragende und Lehrbeauftragte an diversen Hochschulen oder für die Mobility Logistics AG und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Bildung & neuen Arbeitsformen im digitalen Wandel. Sie hat über 10 Bücher geschrieben. In ihrem Bestseller „Die 110%-Lüge“, übersetzt in mehrere Sprachen, setzt sie sich ausführlich mit Entschleunigung und den Unsicherheiten von Menschen im modernen Arbeitsleben auseinander. In Ihrem akutellen Buch „Nackt im Netz“ geht es um Social Media und den digitalen Wandel.
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