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Zeitarbeits-Lobby wirbt verdeckt mit Fachkräftemangel: Blue-Card als Geschenk für ausländische Teilzeitarbeiter?

Simone | Janson, 13. 11. 2012:

Zeitarbeit hat tendenziell einen schlechten Ruf. Nun versucht die Zeitarbeits-Lobby eine positive Stimmung zu erzeugen: Ärgerlich ist, dass sie das verdeckt tut, indem sie für Teilzeit-Modelle zum Beispiel von Frauen oder die Anwerbung von ausländischen Fachkräften wirbt, dabei selbst aber als Zeitarbeitsunternehmen gar nicht in Erscheinung tritt.

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Aktuelle Studien zeigen, dass viele Bewerber sich immer noch selbst disqualifizieren: Die Basics zur Jobsuche

Simone | Janson, 27. 06. 2011:

So einfach wie an diesem Honigstand in New York hätten es viele Personaler bei der Bewerber-Auswahl auch gerne: Auf einen Blick sehen, in welchem Glas welcher Honig ist bzw. welcher Bewerber welche Fähigkeiten mitbringt; und dann nach einem kurzen Test, also im Vorstellungsgespräch – schnell entscheiden, wer der richtige ist. Die Wahrheit ist leider viel komplizierter.

Einfache Bewerberauswahl

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Jobsuche auf einer Zeitarbeitsmesse: Moderne Sklaverei oder flexible Arbeitszeitgestaltung?

Simone | Janson, 25. 01. 2010:

Passend zur gestern abend ausgestrahlten Talk-Show “Anne Will”, in der Zeitarbeit starkt ins Kreuzfeuer der Kritik geraten ist, hier ein Video über die Jobsuche auf einer Zeitarbeitsmesse.


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Interview mit Zeitarbeiterin Sigrid Lang: “Es ist wichtig, dass Zeitarbeitsfirmen Ihre Mitarbeiter wertschätzen und nicht behandeln wie ein Stück Fleisch”

Simone | Janson, 09. 11. 2009:

Sigrid Lang erzählt im Interview warum sie Zeitarbeit macht, wie man unseriöse Zeitarbeitsfirmen erkennt, dass Tarifvertrag nicht gleich Tarifvertrag ist und warum persönliche Wertschätzung so wichtig ist. Weiterlesen →

Erfahrungsbericht Berufseinstieg für Geisteswissenschaftler: Zeitarbeit – Chance oder Risiko?

Marie-Luise | Mähler, 21. 05. 2012:

Der Berufseinstieg als Geisteswissenschaftler war auch für mich nicht einfach – und das, obwohl ich bereits vor dem Studium eine Ausbildung absolviert und auch Auslandserfahrung in Paris verbracht habe. Momentan mache ich Erfahrungen mit Zeitarbeit, die ich zur Zeit eher als Chance denn als Risiko wahrnehmen. Wie seht Ihr Zeitarbeit? Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

paris

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Interview mit USG-People-Chef Markus Schulz über Gleichbezahlung in der Zeitarbeit: “Equal Pay darf nicht gesetzlich geregelt sein – die Lohnentwicklung muss von den Tarifpartnern ausgehandelt werden!”

Simone | Janson, 24. 02. 2011:

Markus-Schulz-USG-PeopleMarkus Schulz ist Vorsitzender des Zeitarbeitsunternehmens USG People Deutschland. Im Interview erzählt er, warum er die politische Forderung nach Gleichbezahlung von Zeitarbeitskräften und Stammpersonal für falsch hält und warum Mindestlohn für ihn die bessere Lösung ist.

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Aktuelle Umfrage: Frauen und geringqualifizierte schauen pessimistischer in die Zukunft

Simone | Janson, 20. 11. 2009:

Laut des aktuellen Randstad Arbeitsbarometers bewerten Frauen die zukünftige Entwicklung der Wirtschaftslage pessimistischer als ihre männlichen Kollegen. Doch auch der Bildungsabschluss beeinflusst die Einschätzung der Arbeitnehmer. Je niedriger dieser ist, desto schwärzer sehen die Arbeitnehmer ihre unmittelbare Zukunft.

Mehrzahl glaubt, dass Krise weiter anhält

“Insgesamt 77 Prozent der Arbeitnehmer vermuten, dass die aktuelle  Wirtschaftskrise weiter anhält. Davon blicken 43 Prozent der Befragten dennoch positiv in die Zukunft. Sie glauben, dass der Umsatz des Unternehmens und die Arbeitsmenge trotz Krise unverändert bleiben”, erläutert Petra Timm, Sprecherin von Randstad Deutschland. 34 Prozent rechnen mit einer Verschlimmerung der Krise. Lediglich 14 Prozent der befragten Arbeitnehmer prognostizieren, dass die Krise im Herbst vorbei ist und die Arbeit wieder anzieht.

“Vergleicht man die Einschätzungen von Frauen und Männern fällt auf: Deutschlands Arbeitnehmerinnen blicken deutlich pessimistischer in die Zukunft als ihre männlichen Kollegen”, so Petra Timm. Während 40 Prozent der befragten Frauen damit rechnen, dass die Krise sich verschlimmert und die Arbeitsmenge abnehmen wird, glauben dies nur 29 Prozent der männlichen Arbeitnehmer. 37 Prozent der Arbeitnehmerinnen prognostizieren, dass die Krise zwar andauert, Umsatz und Arbeitsmenge aber gleichbleiben. Diese optimistische Sicht teilen 48 Prozent der männlichen Kollegen.

Auch der Bildungsabschluss spielt eine Rolle

Die Einschätzung der zukünftigen Entwicklung hängt laut den Ergebnissen des Arbeitsbarometers zudem deutlich vom Bildungsabschluss ab. Von den befragten Arbeitnehmern mit niedrigem Abschluss, also ohne Berufsausbildung, gehen 43 Prozent davon aus, dass sich die Krise verschlimmern wird und dies Auswirkungen auf Arbeit und Umsatz hat. Die Befragten mit einem mittleren Abschluss sehen dieses Negativszenario nur zu 34 Prozent, bei den Arbeitnehmern mit Hochschulabschluss, sind es 31 Prozent. “Je niedriger der Bildungsabschluss, desto negativer bewerten die Arbeitnehmer ihre unmittelbare Zukunft”, erklärt Petra Timm.

Während die Mehrzahl der Arbeitnehmer in 2009 noch kein Ende der Krise sieht, rechnen immerhin 33 Prozent der Arbeitnehmer im Halbjahr 2010 damit, dass das allgemeine Wirtschaftswachstum wieder zunimmt. Auch hier zeigt sich die Diskrepanz zwischen Männern und Frauen, denn mit 37 zu 28 Prozent sind es deutlich mehr männliche Arbeitnehmer, die mit einem Aufschwung rechnen.

Zur Studie

Die dargestellten Studienergebnisse stammen aus einer aktuellen Umfrage im Rahmen des regelmäßig durchgeführten Randstad Arbeitsbarometers. Befragt wurden 827 in Deutschland beschäftigte Personen aus unterschiedlichen Branchen, die über 18 Jahre alt sind, mindestens 24 Stunden pro Woche bezahlter Arbeit nachgehen und nicht selbständig sind.

Erfahrungsbericht Zeitarbeit: Moderne Sklaverei oder Alternative zur Arbeitslosigkeit?

Simone | Janson, 05. 11. 2009:

In Nordrhein-Westfalen arbeiten etwa 1,8 Prozent der Erwerbstätigen in Zeitarbeit. Doch die hat einen denkbar schlechten Ruf als moderne Sklavenarbeit zu Dumpinglöhnen, die feste Arbeitsverhältnisse verdrängt. Zeitarbeit kann unter Umständen aber auch eine akzeptable Alternative zur Festanstellung sein.

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