, 23. 04. 2009:
Deutsche Fach- und Führungskräfte halten auch in der Krise an ihrem Urlaub fest. Im Rahmen einer Umfrage des weltweit größten Online Business-Netzwerks LinkedIn unter rund 400 deutschen Mitgliedern geben 68 Prozent der Befragten an, dass die aktuellen Entlassungswellen keinen Einfluss auf ihre Urlaubsplanung haben. Die Entscheidung für oder gegen den Urlaub in Krisenzeiten scheint jedoch auch eine Frage der Verantwortungsebene zu sein: Selbständige (14 Prozent) und Angestellte aus dem gehobenen Management (11 Prozent) sehen es vermehrt als unwahrscheinlich an, dass sie ihren Jahresurlaub nehmen werden.
In den europäischen Nachbarländern verzichten die Entscheider in Krisenzeiten weitaus häufiger auf freie Tage als die Deutschen. In parallelen Befragungen unter französischen, britischen und spanischen LinkedIn Mitgliedern halten es 42 Prozent der befragten Franzosen für unwahrscheinlich, dass sie ihren Jahresurlaub in der momentanen Situation nehmen. Unter den Briten und Spaniern sind es immerhin je 20 Prozent.

