Bewerbungsprozesse werden immer undurchschaubarer: Wer Jobs zu vergeben hat, hält immer öfter den Mund und verschweigt, warum er wen für welche Jobs gewinnen will. Dafür gibt es einen Grund: das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – Ausdruck eines Trends zu verordneter Gleichbehandlung und hysterischem Anti-Diskriminierungswillen, der im Bewerbungsprozess absurde Blüten treibt.
Monika Garmisch ist 53 Jahre alt. Die Informatikerin hat eine zehnjährige Pause für die Kindererziehung eingelegt. Nun möchte sie wieder voll in den Beruf einsteigen. Sie hat also gleich zwei Schwierigkeiten zu überwinden: Über 50 zu sein und dann auch noch Wiedereinsteigerin. Und nun? Weiterlesen →
Alle reden von Social Media, Online-Bewerbungen und hippen, neuen Bewerbungsformen. Die meisten Unternehmen haben dabei aber die sogenannten High Potentials im Blick, die sie glauben entsprechen umwerben zu müssen. Bei den Auszubildenden zeigt sich hingegen, wie der Hase bei vielen Arbeitgebern wirklich noch läuft: Sie bleiben weiterhin bei alten Gewohnheiten und Papierbewerbungen. Das zeigt jetzt eine aktuelle Umfrage.
Viele sagen, dass die Unternehmen händeringend Fachkräfte suchen. „Der Markt hat sich gedreht“, sagen die Firmen. „Heutzutage muss man sich beim Bewerber bewerben“, sagen einige Personalchefs. „Ich kann mir meinen Arbeitgeber aussuchen“, sagen die Top-Leute. Diese Situation ist (noch) ungewohnt für die meisten Personalentscheider: Sie müssen heutzutage um Kandidaten werben. Das geht oft schief. Gründe dafür sind nicht selten die passive und verschlossene Haltung in den Personalabteilungen – der direkte und offene Dialog wird von vielen gerne vermieden.
Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende, 2012 steht vor der Tür – das bietet mal wieder Raum für allerlei Zukunftsprognosen. Wenn man meine bisherigen Artikel zum Thema Zukunftsorakel kennt, weiß man, was ich davon halte, Karriere-Trends für das kommende Jahr vorauszusagen. Nämlich nichts! Dennoch wird es immer wieder gerne gemacht – und auch gelesen.
Das Staufenbiel-Karrieremagazin hat mich in seiner Novemberausgabe zu meinem aktuellen Buch “Nackt im Netz” interviewt. Dabei ging es vor allem um die Frage, wie viele und welche Daten Bewerber bei der Jobsuche in Social Media von sich preisgeben sollen. Inhaltlich geht es um die hier im Blog oft geäußerten Punkte: Nicht passiv in Sozialen Netzwerken auf den Traumjob warten, sondern aktiv etwas tun. Weiterlesen →
Viele Arbeitnehmer klagen über böse Chefs, mieße Stimmung im Unternehmen, schlechte Arbeitsbedingungen. Aber ist wirklich immer nur die Arbeitgeberseite schuld? Oder liegt es nicht vielleicht manchmal auch am Arbeitnehmer – wie folgendes Beispiel zeigt.
Die Frage, die sich mir beim Anschauen des Videos stellt: Was passiert, wenn ein Bewerber im Vorstellungsgespräch tatsächlich so auftritt? Man ist im ersten Moment geneigt, das ganze als witzige, aber nicht ernst gemeint Werbung abzutun. Vermutlich würde jeder Bewerber, der sich so benimmt, achtkantig wieder zur Tür rausfliegen. Oder? Sagt mir Eure Meinung – für einen Artikel in der Welt!
Die Versuchung für viele Bewerber ist groß, im Lebenslauf mal eben etwas zu übertreiben – z.B. perfekte Enlischkenntnisse anzugeben, wenn man sich nur radebrechend unterhalten kann oder den letzten Urlaub als im imposante Auslandserfahrung zu verkaufen. “Die merken das schon nicht” denken viele. Doch wie sieht die Wahrheit aus?
Vor einigen Wochen haben wir hier im Blog sehr ausführlich den Lebenslauf des New Yorker Social-Media-Beraters Hagan Blount diskutiert. Ich persönlich war eher skeptisch, meine Leser aber in der Mehrheit von der Idee sehr angetan. Jetzt könnte aus der Sache wirklich ein Trend werden – ein neues Start-up machts möglich!