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	<title>Berufebilder by Simone Janson &#187; Frisch Gegründet</title>
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	<description>Führendes Blog für Bildung &#38; neues Arbeiten, Teil von Business &#38; More mit 14 Mio Visits/Monat</description>
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		<title>Die Reform des Insolvenz-Rechts (ESUG) aus Sicht des Praktikers – Teil 3: Was k&#246;nnen Sie als Gl&#228;ubiger tun?</title>
		<link>http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/die-reform-des-insolvenz-rechts-esug-aus-sicht-des-praktikers-teil-3-was-koennen-sie-als-glaeubiger-tun/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 07:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Schinkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>
		<category><![CDATA[Scheitern]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Insolvenzrecht bietet f&#252;r Unternehmen viele Vorteile &#8211; aber nicht nur: Auch als Gl&#228;ubiger haben Sie jetzt mehr Mitsprache &#8211; z.B. durch die Mitarbeit im Gl&#228;ubigerausschuss. Sind Sie Gl&#228;ubiger bietet die Mitarbeit im Gl&#228;ubigerausschuss mehrere Vorteile. Welche Vorteile bietet &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/die-reform-des-insolvenz-rechts-esug-aus-sicht-des-praktikers-teil-3-was-koennen-sie-als-glaeubiger-tun/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Insolvenzrecht bietet f&uuml;r Unternehmen viele Vorteile &#8211; aber nicht nur: Auch als Gl&auml;ubiger haben Sie jetzt mehr Mitsprache &#8211; z.B. durch die Mitarbeit im Gl&auml;ubigerausschuss.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Sind Sie Gl&auml;ubiger bietet die Mitarbeit im Gl&auml;ubigerausschuss mehrere Vorteile.</p>
<h3>Welche Vorteile bietet der Gl&auml;ubigerausschuss?</h3>
<p>Der Gl&auml;ubigerausschuss kann neben dem Vorschlag zur Eigenverwaltung auch dem Gericht einen Vorschlag zur Person des Insolvenzverwalters machen. Sie haben es also direkt in der Hand, wer Ihre Forderungen zum gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Teil retten soll. Vielleicht kennen Sie ja eine sehr f&auml;hige Person, die f&uuml;r dieses Amt bestens geeignet ist.</p>
<p>Der vorl&auml;ufige Gl&auml;ubigerausschuss hat es sogar in der Hand einen vorl&auml;ufigen Insolvenzverwalter abzuw&auml;hlen. Entscheidungen des Insolvenzgerichtes k&ouml;nnen so revidiert werden.</p>
<h3>Forderung in Beteiligung umwandeln</h3>
<p>Neu ist auch, dass Sie Ihre Forderungen in eine Beteiligung an dem Unternehmen in der Krise umwandeln k&ouml;nnen. So besteht die Chance bei einer erfolgreichen Sanierung, sogar einen positiven Mehrwert zu erzielen.</p>
<p>Sollte die Sanierung scheitern und das Unternehmen geht endg&uuml;ltig in die Insolvenz, m&uuml;ssen Sie auch keine Angst haben, dass eine sp&auml;tere Nachforderung erfolgt. Ist die Umwandlung der Forderung in eine Unternehmensbeteiligung gerichtlich best&auml;tigt, d&uuml;rfen keine Nachforderungen erfolgen (§254 Abs. 4 InsO).</p>
<h3>Weitere Rechte f&uuml;r Gl&auml;ubiger</h3>
<p>&Uuml;brigens, haben Sie weiterhin gesch&auml;ftliche Beziehungen mit dem Schuldner w&auml;hrend des „Schutzschirmverfahrens“ und es folgt trotz aller Anstrengungen das Insolvenzverfahrens, dann sind die Verbindlichkeiten, die in dieser Zeit begr&uuml;ndet wurden, in der Regel sogenannte Masseverbindlichkeiten, die im Insolvenzverfahren vorrangig befriedigt werden.</p>
<p>Fazit: Die erste Stufe der Insolvenzrechtsreform legt den Hauptschwerpunkt auf die m&ouml;gliche Sanierung von Unternehmen und st&auml;rkt gleichzeitig die Rechte der Gl&auml;ubiger. Sollte Ihr Unternehmen in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sein, hilft der fr&uuml;hzeitige Antrag auf Eigenverwaltung eine erfolgreiche Sanierung auf den Weg zu bringen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Reform des Insolvenz-Rechts (ESUG) aus Sicht des Praktikers – Teil 2: Was m&#252;ssen Sie bei der Eigenverwaltung beachten?</title>
		<link>http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/die-reform-des-insolvenz-rechts-esug-aus-sicht-des-praktikers-teil-2-was-muessen-sie-bei-der-eigenverwaltung-beachten/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 06:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Schinkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>

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		<description><![CDATA[Die sogenannte Eigenverwaltung wurde durch das neue Insolvenzrecht gest&#228;rkt. Liegt lediglich drohende Zahlungsunf&#228;higkeit oder &#220;berschuldung vor, k&#246;nnen Sie &#252;ber den Schutzschirm der Eigenverwaltung die Sanierung planen und starten. Wie kommt man jetzt zur Eigenverwaltung? Die Eigenverwaltung kann &#252;ber zwei Wege &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/die-reform-des-insolvenz-rechts-esug-aus-sicht-des-praktikers-teil-2-was-muessen-sie-bei-der-eigenverwaltung-beachten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die sogenannte Eigenverwaltung wurde durch das neue Insolvenzrecht gest&auml;rkt. Liegt lediglich drohende Zahlungsunf&auml;higkeit oder &Uuml;berschuldung vor, k&ouml;nnen Sie &uuml;ber den Schutzschirm der Eigenverwaltung die Sanierung planen und starten. Wie kommt man jetzt zur Eigenverwaltung?<br />
<!--more--><br />
Die Eigenverwaltung kann &uuml;ber zwei Wege laufen. Der eine ist: Sie beantragen diese direkt. Der zweite Weg zur Eigenverwaltung w&auml;re, dass der konstituierte Gl&auml;ubigerausschuss die Eigenverwaltung vor dem Gericht beantragt bzw. guthei&szlig;t. Ein &Uuml;berblick:</p>
<h3>Sie beantragen die Eigenverwaltung direkt &#8211; notwendige Antr&auml;ge sind:</h3>
<ul>
<li>Er&ouml;ffnungsantrag wegen drohender Zahlungsunf&auml;higkeit/&Uuml;berschuldung</li>
<li>Antrag auf Eigenverwaltung</li>
<li>Antrag auf Durchf&uuml;hrung der Sanierungsvorbereitung</li>
<li>Vorlage einer qualifizierten Bescheinigung (Steuerberater, Wirtschaftspr&uuml;fer , Rechtsanwalt), dass die angestrebte Sanierung nicht aussichtlos erscheint und keine Zahlungsunf&auml;higkeit vorliegt</li>
</ul>
<h3>Ablehnung des Antrags</h3>
<p>Der Antrag sollte nur abgelehnt werden, wenn die Sanierung als offensichtlich aussichtslos erscheint. Das w&auml;re zum Beispiel der Fall, wenn keine tragf&auml;hige Sanierungsvorstellung vorliegt, oder die Sanierung nicht von den Gl&auml;ubigern unterst&uuml;tzt wird.</p>
<p>Wird der Antrag abgelehnt und es liegt nur drohende Zahlungsunf&auml;higkeit vor, k&ouml;nnen sie auch diesen Antrag zur&uuml;ckziehen, um die Er&ouml;ffnung eines Regelinsolvenzverfahrens zu vermeiden.</p>
<h3>Eigenverwaltung und Sachverwalter</h3>
<p>Wird dem Antrag entsprochen, wird Ihnen ein „Sachwalter“ an die Seite gestellt, den sie in der Regel mit bestimmen k&ouml;nnen. Innerhalb von drei Monaten m&uuml;ssen Sie im Duett einen Rettungsplan entwickeln. Bei der Auswahl des Sachwalters d&uuml;rften im Hintergrund auch die Kreditgeber mitmischen.</p>
<p>Die Vorteile liegen auf der Hand. Der Sachwalter &uuml;berwacht Ihre unternehmerischen T&auml;tigkeiten dahingehend, dass kein Gl&auml;ubigerschaden entsteht. Das Heft des Handelns behalten Sie jedoch in der Hand.</p>
<h3>Schutz von den Gl&auml;ubigern</h3>
<p>Sie k&ouml;nnen nun im Rahmen der Eigenverwaltung unlukrative Vertr&auml;ge aufl&ouml;sen, um sich ein wenig Liquidit&auml;tsluft zu verschaffen, bzw. bereits bestehende lukrative Vertr&auml;ge weiter laufen lassen bzw. ausbauen.</p>
<p>W&auml;hrend dieses Zeitraumes (maximal drei Monate), sind Sie vor Vollstreckungsma&szlig;nahmen der Gl&auml;ubiger gesch&uuml;tzt. Sie k&ouml;nnen im Rahmen dieses Schutzschirmes in Ruhe die Sanierung voranbringen.</p>
<h3>Eigenverwaltung durch Gl&auml;ubigerausschuss</h3>
<p>Der zweite Weg zur Eigenverwaltung w&auml;re, wie schon gesagt, dass der konstituierte Gl&auml;ubigerausschuss die Eigenverwaltung vor dem Gericht beantragt bzw. guthei&szlig;t. Dann hat das Gericht dieser Empfehlung zu folgen, da offensichtlich keine Gl&auml;ubigerbenachteiligung eintreten wird.</p>
<p>Fazit: Die Eigenverwaltung macht generell Sinn, weil zum einen Verfahrenskosten eingespart werden und zum anderen Sie der wirtschaftliche Experte in Ihrem Gesch&auml;ftsfeld sind.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Reform des Insolvenz-Rechts (ESUG) aus Sicht des Praktikers &#8211; Teil 1: Was m&#252;ssen Unternehmen seit M&#228;rz beachten?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 06:24:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Schinkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum 01.03.2012 trat die erste Stufe der sogenannten Insolvenzrechtsreform in Kraft. Die zweite Stufe ist bereits in der Pipeline und soll in wesentlichen Teilen Anfang 2013 Gesetzeskraft erlangen. Die dritte und letzte Stufe ist ebenfalls in Planung. Welche Neuregelungen m&#252;ssen &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/die-reform-des-insolvenz-rechts-esug-aus-sicht-des-praktikers-teil-1-was-muessen-unternehmen-seit-maerz-beachten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 01.03.2012 trat die erste Stufe der sogenannten Insolvenzrechtsreform in Kraft. Die zweite Stufe ist bereits in der Pipeline und soll in wesentlichen Teilen Anfang 2013 Gesetzeskraft erlangen. Die dritte und letzte Stufe ist ebenfalls in Planung. Welche Neuregelungen m&uuml;ssen Unternehmer sei M&auml;rz 2012 zu beachten?<br />
<!--more--><br />
Die Reform des Insolvenzrechts h&ouml;rt auf den sch&ouml;nen Namen &#8220;Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen&#8221; (ESUG). Was m&uuml;ssen Unternehmen seit M&auml;rz beachten?</p>
<h3>Das ESUG aus Sicht des Schuldners</h3>
<p>Das Unternehmen in eine wirtschaftliche Schieflage geraten, muss nicht dem eigenen Missmanagement geschuldet sein. Zahlungsausf&auml;lle von Kunden, Lieferengp&auml;sse durch Lieferanten, politische Unruhen in einem Hauptabnehmergebiet k&ouml;nnen ebenso schnell zur Zahlungsunf&auml;higkeit bzw. vor&uuml;bergehenden Zahlungsunf&auml;higkeit f&uuml;hren.</p>
<p>Der sogenannte Er&ouml;ffnungsantrag beim Insolvenzgericht sollte immer durch die detaillierten Angaben der Verbindlichkeiten abgerundet werden. Es besteht daf&uuml;r sogar der gesetzgeberische Zwang bei mittelgro&szlig;en bis gro&szlig;e Unternehmen, bzw. wenn die Eigenverwaltung beantragt wird oder ein Gl&auml;ubigerausschuss eingerichtet werden soll.</p>
<h3>Welche Angaben sind beim Er&ouml;ffnungsantrag notwendig?</h3>
<p>In dem Verzeichnis der Verbindlichketen m&uuml;ssen auch folgende Angaben enthalten sein:</p>
<ul>
<li>Die h&ouml;chsten Forderungen</li>
<li>Die h&ouml;chsten (gesicherten) Forderungen</li>
<li>Forderungen der Finanzverwaltung, der Sozialversicherung und der betrieblichen Altersvorsorge</li>
</ul>
<h3>Unrichtige Angaben und versp&auml;teter Antrag</h3>
<p>Werden im Er&ouml;ffnungsantrag unrichtige Angaben get&auml;tigt, kann das genauso zur Strafbarkeit f&uuml;r den Schuldner f&uuml;hren, wie ein versp&auml;teter oder nicht gestellter Insolvenzantrag! Ist die Zeit knapp, sollten Sie das Verzeichnis (unvollst&auml;ndig) einreichen und um eine Fristverl&auml;ngerung f&uuml;r die Korrektur bitten.</p>
<p>Achtung! Wird der Er&ouml;ffnungsantrag f&uuml;r eine Kapitalgesellschaft zu sp&auml;t gestellt, ist der zivilrechtlich Haftende verpflichtet (Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, bzw. auch Gesellschafter soweit involviert), einen Vorschuss zur Deckung der der Verfahrenskosten zu leisten. Von dieser Zahlung ist im Vorfeld abzuraten. Es kommt einem Schuldeingest&auml;ndnis gleich, dass der Antrag zu sp&auml;t gestellt wurde.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Serie Finanzberatung in Kooperation mit Stiftung Warentest – Teil 5: Was Sie &#252;ber Fonds wissen sollten</title>
		<link>http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-finanzberatung-in-kooperation-mit-stiftung-warentest-teil-5-was-sie-ueber-fonds-wissen-sollten/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 10:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Kühn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>

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		<description><![CDATA[Berufebilder-Autorin &#38; Finanzexpertin Stefanie K&#252;hn hat in ihrem Stiftung-Warentest-Ratgeber “Geldanlage f&#252;r Flei&#223;ige” wissenswerte Details zum Thema Fonds zusammengetragen &#8211; z.B. zur rechtlichen Sicherhiet und zum Cost-Average-Effekt. Hier ein weiterer Auszug daraus. Hohe rechtliche Sicherheit Das Fondsverm&#246;gen ist rechtlich ein sogenanntes &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-finanzberatung-in-kooperation-mit-stiftung-warentest-teil-5-was-sie-ueber-fonds-wissen-sollten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berufebilder-Autorin &amp; Finanzexpertin Stefanie K&uuml;hn hat in ihrem Stiftung-Warentest-Ratgeber <a href="http://www.amazon.de/gp/product/386851323X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=berufebilderd-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=386851323X">“Geldanlage f&uuml;r Flei&szlig;ige”</a> wissenswerte Details zum Thema Fonds zusammengetragen &#8211; z.B. zur rechtlichen Sicherhiet und zum Cost-Average-Effekt. Hier ein weiterer Auszug daraus.</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-9469" title="fonds" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/04/fonds-640x478.jpg" alt="fonds" width="640" height="477" /></p>
<h3><!--more--></h3>
<h3>Hohe rechtliche Sicherheit</h3>
<p>Das Fondsverm&ouml;gen ist rechtlich ein sogenanntes Sonderverm&ouml;gen. Dies bedeutet, dass die Anlegergelder im Fonds getrennt von dem Verm&ouml;gen der Fondsgesellschaft bei einer unabh&auml;ngigen Depotbank verwahrt werden und weder die Fondsgesellschaft noch der Fondsmanager darauf zugreifen k&ouml;nnen.</p>
<p>Deshalb ist es vor einer Insolvenz der Fondsgesellschaft oder einer Veruntreuung durch den Fondsmanager gesch&uuml;tzt.</p>
<h3>Was ist die Depotbank</h3>
<p>Die Depotbank gibt Anteilsscheine am gesamten Fondsverm&ouml;gen an die Anleger aus. Dabei wird bis auf drei Nachkommastellen genau berechnet, mit welchem Anteil der jeweilige Anleger Miteigent&uuml;mer am Fondsverm&ouml;gen ist. &Uuml;ber die Depotbank k&ouml;nnen die Anteilsscheine wieder verkauft werden.</p>
<p>Die Depotbank berechnet daf&uuml;r b&ouml;rsent&auml;glich den Preis eines Fondsanteils. Der Anteilspreis ergibt sich aus dem Gesamtwert der vom Fonds gehaltenen Einzelverm&ouml;genswerte dividiert durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile. Der Anteilspreis steigt, wenn die gehaltenen Wertpapiere im Kurs steigen und Dividenden oder Zinsen aussch&uuml;tten.</p>
<h3>Unterschied zwischen Depotbank &amp; Depot</h3>
<p>Mit der Depotbank haben Sie als Anleger keinen direkten Kontakt. Sie kaufen die Anteilsscheine zum Beispiel &uuml;ber eine Bank und verwahren sie in Ihrem Wertpapierdepot bei einer beliebigen Bank.</p>
<p>Hier ist also zu unterscheiden zwischen der Depotbank als dem Kreditinstitut, bei dem das Sonderverm&ouml;gen von Investmentfonds hinterlegt und verwaltet wird und dem Depot des Anlegers bei einer Bank, in dem seine pers&ouml;nlichen Wertpapiere gef&uuml;hrt werden.</p>
<h3>Einmalanlage und Fondssparpl&auml;ne</h3>
<p>Neben der M&ouml;glichkeit, einmalig eine gr&ouml;&szlig;ere Sparsumme anzulegen, bieten viele Fonds auch Sparpl&auml;ne an. Bei einem Sparplan vereinbaren Sie mit einer Bank oder einem freien Finanzdienstleister vereinbaren, dass Sie monatlich oder viertelj&auml;hrlich eine bestimmte Summe in den Fonds investieren.</p>
<p>Solche Sparpl&auml;ne sind sehr flexibel, da Sie die Zahlung jederzeit f&uuml;r ein paar Monate aussetzen oder ganz beenden und das Ersparte weiter im Fonds belassen k&ouml;nnen. Auch die H&ouml;he der Sparrate k&ouml;nnen Sie jederzeit &auml;ndern.</p>
<h3>Cost-Average-Effekt</h3>
<p>Fondssparpl&auml;ne haben einen weiteren gro&szlig;en Vorteil, denn es stellt sich nicht die Frage nach dem richtigen Einstiegszeitpunkt. Dadurch, dass der Sparer zu festen Terminen immer gleiche Summen investiert, erwirbt er bei hohen Kursen weniger und bei niedrigeren Kursen mehr Fondsanteile. In der Regel erzielt er dadurch einen g&uuml;nstigeren Durchschnittspreis als bei einer Einmalanlage.</p>
<p>Das nennt man Cost-Average-Effekt. Mit einem Sparplan nehmen Sie sich auf diese Weise den Stress, beim Fondskauf m&ouml;glicherweise den falschen Zeitpunkt zu erwischen. Ein Sparplan eignet sich insbesondere zum langfristigen Verm&ouml;gensaufbau beispielsweise f&uuml;r die Altersvorsorge.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Serie Finanzberatung in Kooperation mit Stiftung Warentest – Teil 4: Investment-Fonds zur Geldanlage?</title>
		<link>http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-finanzberatung-in-kooperation-mit-stiftung-warentest-teil-4-investment-fonds-zur-geldanlage/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 10:24:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Kühn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-finanzberatung-in-kooperation-mit-stiftung-warentest-teil-4-investment-fonds-zur-geldanlage/</guid>
		<description><![CDATA[Investment-Fonds sind ein weiteres Thema, dem sich Berufebilder-Autorin und Finanzberaterin Stefanie K&#252;hn in ihrem bei der Stiftung Warentest erschienen Buch “Geldanlage f&#252;r Flei&#223;ige” widmet. In diesem Auszug stellt sie die Funktionsweise sowie Vor- und Nachteile vor. Breite Streuung, h&#246;here Rendite &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-finanzberatung-in-kooperation-mit-stiftung-warentest-teil-4-investment-fonds-zur-geldanlage/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Investment-Fonds sind ein weiteres Thema, dem sich Berufebilder-Autorin und Finanzberaterin Stefanie K&uuml;hn in ihrem bei der Stiftung Warentest erschienen Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/386851323X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=berufebilderd-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=386851323X">“Geldanlage f&uuml;r Flei&szlig;ige”</a> widmet. In diesem Auszug stellt sie die Funktionsweise sowie Vor- und Nachteile vor.</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-9462" title="red-line" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/04/red-line-640x428.jpg" alt="fonds-kursverlust" width="640" height="427" /></p>
<p><!--more--></p>
<h3>Breite Streuung, h&ouml;here Rendite</h3>
<p>Wer h&ouml;here Renditechancen m&ouml;chte als sie sichere Zinsanlagen bieten, kann bei Investmentfonds f&uuml;ndig werden. Schon mit geringen Betr&auml;gen k&ouml;nnen Sie hier eine breite Streuung von Wertpapieren erreichen. Neben den klassischen Fonds mit einem aktiven Management ist die Bedeutung von Indexfonds stark gestiegen.</p>
<p>Wenn Sie die Vor- und Nachteile der beiden Fondskonzepte kennen und verstehen, k&ouml;nnen Sie sie optimal f&uuml;r Ihre Geldanlagen einsetzen.</p>
<h3>So funktionieren Fonds</h3>
<p>Investmentfonds sind eine komfortable M&ouml;glichkeit, sich an der B&ouml;rse zu engagieren. Das Prinzip ist einfach: Eine Fondsgesellschaft (auch Kapitalanlagegesellschaft genannt) bietet einen Fonds mit einem bestimmten Anlageschwerpunkt an.</p>
<p>Anleger kaufen Anteile daran, indem sie einmalig einen Betrag investieren oder &uuml;ber einen Sparplan regelm&auml;&szlig;ig Geld einzahlen. Ein Fondsmanager k&uuml;mmert sich darum, das gesammelte Geld entsprechend dem festgelegten Anlageschwerpunkt anzulegen.</p>
<h3>Wie ist ein Fond zusammengesetzt?</h3>
<p>Beispielsweise wird der Fondsmanager bei einem Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland in deutsche Aktien investieren, bei einem Fonds mit Schwerpunkt europ&auml;ische Anleihen eben in europ&auml;ische Anleihen.</p>
<p>Grunds&auml;tzlich kann das Fondsverm&ouml;gen nach den Vorgaben des Investmentgesetzes aus Aktien, Anleihen, Geldmarktinstrumenten, Bankguthaben, Derivaten, Immobilien und anderen Fonds (Dachfonds) bestehen.</p>
<h3>Breite Anlagestreuung</h3>
<p>Ein gro&szlig;er Vorteil von Investmentfonds ist, dass Sie auch mit relativ kleinen Anlagebetr&auml;gen eine breite Streuung in unterschiedliche Wertpapiere und Finanzm&auml;rkte erreichen k&ouml;nnen. Bei direkten Investments in einzelne Wertpapiere w&uuml;rde dies einen deutlich h&ouml;heren Kapitaleinsatz erfordern.</p>
<p>Sie brauchen sich au&szlig;erdem keine Gedanken dar&uuml;ber zu machen, welche M&auml;rkte und Wertpapiere aussichtsreicher als andere sind. Das &uuml;bernimmt der Fondsmanager und dessen professionelles Managementteam.</p>
<h3>Breite Risikostreuung</h3>
<p>Managt er beispielsweise einen Fonds f&uuml;r chinesische Aktien, entscheidet er mit seinem Team, welche einzelnen chinesischen Aktien er kauft und mit welcher Gewichtung er diese im Fonds vertreten sehen will.</p>
<p>Um eine Risikostreuung bei einem Fonds sicherzustellen, schreibt das Investmentgesetz vor, dass maximal 10 Prozent des Gesamtverm&ouml;gens des Fonds in ein einzelnes Wertpapier investiert werden d&uuml;rfen.</p>
<h3>Welches Risiko besteht?</h3>
<p>Doch Vorsicht! Die Streuung wirkt zwar risikosenkend, trotzdem kann der Anteilspreis eines Fonds stark schwanken. Das Marktrisiko bleibt: Wenn die Kurse der M&auml;rkte, in denen ein Fonds laut seinen Anlagegrunds&auml;tzen investiert ist, fallen, wird auch der Wert des Fonds fallen.</p>
<p>Sie haben als Anleger aber nicht das Risiko, genau die eine falsche Aktie gekauft zu haben, die sich aufgrund unerwarteter negativer Firmennachrichten schlecht entwickelt.</p>
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		<item>
		<title>Serie Finanzberatung in Kooperation mit Stiftung Warentest – Teil 3: Information ist das A und O</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 08:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Kühn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>

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		<description><![CDATA[“Geldanlage f&#252;r Flei&#223;ige”  hei&#223;t das Buch, das Berufebilder-Autorin Stefanie K&#252;hn,  im Hauptberuf unabh&#228;ngige Finanzberaterin, gemeinsam mit ihrem Mann f&#252;r die Stiftung Warentest ver&#246;ffentlicht hat. Wir ver&#246;ffentlichen hier exklusiv Ausz&#252;ge daraus &#8211; z.B. zum Thema &#8220;Produktinformationsblatt&#8221;. Was ist ein Produktinformationsblatt? Seit &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-finanzberatung-in-kooperation-mit-stiftung-warentest-teil-3-information-ist-das-a-und-o/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/386851323X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=berufebilderd-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=386851323X">“Geldanlage f&uuml;r Flei&szlig;ige”</a>  hei&szlig;t das Buch, das Berufebilder-Autorin Stefanie K&uuml;hn,  im Hauptberuf unabh&auml;ngige Finanzberaterin, gemeinsam mit ihrem Mann f&uuml;r die Stiftung Warentest ver&ouml;ffentlicht hat. Wir ver&ouml;ffentlichen hier exklusiv Ausz&uuml;ge daraus &#8211; z.B. zum Thema &#8220;Produktinformationsblatt&#8221;.</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-9458" title="Geldanlage" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/04/767836_84874726-640x480.jpg" alt="Geldanlage" width="640" height="482" /><br />
<!--more--><br />
<h3>Was ist ein Produktinformationsblatt?</h3>
<p>Seit dem 1. Juli 2011 m&uuml;ssen Banken und andere Finanzdienstleister Kunden neben dem Beratungsprotokoll bei Anlageberatungen zu Wertpapieren &uuml;berdies ein Produktinformationsblatt aush&auml;ndigen. Dieses darf grunds&auml;tzlichn nicht mehr als zwei DIN A4 Seiten umfassen und muss</p>
<ul>
<li>die Art des Finanzprodukts,</li>
<li>seine Funktionsweise,</li>
<li>die mit dem Produkt verbundenen Risiken, wie zum Beispiel Kursschwankungen, sowie</li>
<li>die mit der Anlage verbundenen Kosten</li>
</ul>
<p>beschreiben.</p>
<p>Produktinformationsbl&auml;tter gibt es derzeit zu Aktien, Anleihen und Zertifikaten, zu Pfandbriefen und Bundeswertpapieren. F&uuml;r Investmentfonds gibt es ein eigenes Produktinformationsblatt, die “wesentlichen Anlegerinformationen”.</p>
<h3>Warum ist Information so wichtig?</h3>
<p>Der beste Schutz gegen Finanzanlagen, die nicht zu Ihrer Lebenssitution und Ihren Zielen passen, sind solide eigene Kenntnisse im Finanzbereich. Wenn Sie die am Markt angebotenen Finanzprodukte verstehen und deren Chancen und Risiken einzusch&auml;tzen wissen, k&ouml;nnen Sie selbst beurteilen, ob diese Produkte f&uuml;r Sie geeignet sind.</p>
<p>Je mehr Sie sich auskennen, desto besser k&ouml;nnen Sie eine eigene Finanzstrategie verfolgen. Finanzb&uuml;cher und -zeitschriften sowie das Internet stehen Ihnen jederzeit offen. Zu nahezu jedem Finanzprodukt, das ein Finanzberater oder Banker empfiehlt, gibt es Recherchem&ouml;glichkeiten, mit deren Hilfe sich die Empfehlungen &uuml;berpr&uuml;fen lassen.</p>
<h3>Welche Vorteile hat es, sich selbst zu informieren?</h3>
<p>Wenn Sie sich die Zeit nehmen, sich regelm&auml;&szlig;ig um Ihre Finanzen und Ihr Finanzwissen zu k&uuml;mmern,</p>
<ul>
<li>haben Sie das gute Gef&uuml;hl, Ihr Verm&ouml;gen immer selbst im Griff zu haben.</li>
<li>verfolgen Sie eine Finanzstategie, die zu Ihren Zielen und nicht zu den Provisionsinteressen von Banken und Finanzvertrieben passt.</li>
<li>reden Sie mit Bankern und Finanzberatern auf Augenh&ouml;he.</li>
<li>verschenken Sie nicht unbewusst Geld, das lieber f&uuml;r Sie als f&uuml;r andere arbeiten sollte.</li>
<li>k&ouml;nnen Sie jederzeit auf pers&ouml;nliche und &auml;u&szlig;ere Ver&auml;nderungen reagieren und Ihre Finanzanlagen entsprechend anpassen.</li>
<li>sind Sie ein unabh&auml;ngiger und selbstverantwortlicher Anleger.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Serie – Wenn der Pr&#252;fer zweimal klingelt: Was tun w&#228;hrend der Pr&#252;fung?</title>
		<link>http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-wenn-der-pruefer-zweimal-klingelt-was-tun-waehrend-der-pruefung/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 07:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Schinkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/steuer-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Die Pr&#252;fer sind auch Menschen. Der menschliche Aspekt sollte bei einer Pr&#252;fung nie au&#223;er acht gelassen werden. Also auch, wenn vor Angst oder Aufregung die Halsschlagader anschwillt, bleiben Sie freundlich, schieben Sie den Pr&#252;fer nicht in das letzte Kellerverlies ab &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-wenn-der-pruefer-zweimal-klingelt-was-tun-waehrend-der-pruefung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/steuer-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Die Pr&uuml;fer sind auch Menschen. Der menschliche Aspekt sollte bei einer Pr&uuml;fung nie au&szlig;er acht gelassen werden. Also auch, wenn vor Angst oder Aufregung die Halsschlagader anschwillt, bleiben Sie freundlich, schieben Sie den Pr&uuml;fer nicht in das letzte Kellerverlies ab und kommunizieren Sie auf Augenh&ouml;he!<br />
<img class="aligncenter size-large wp-image-9381" title="steuer" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/steuer-640x480.jpg" alt="steuer" width="640" height="472" /></p>
<p><!--more--></p>
<h3>Nur keine Nebenkriegsschaupl&auml;tze</h3>
<p>Die Kopierarbeiten sollten durch eigene Mitarbeiter ausgef&uuml;hrt werden. So behalten Sie den &Uuml;berblick, welche relevanten Unterlagen der Pr&uuml;fer bereits erhalten hat und welche Pr&uuml;fungsschwerpunkte sich herauskristallisieren k&ouml;nnten.</p>
<p>Er&ouml;ffnen sie Keine Nebenkriegsschaupl&auml;tze! Fordert der Pr&uuml;fer zum Beispiel Unterlagen an, die man selbst nicht als steuerrechtlich relevant einstuft, lieber diese Unterlagen rausgeben als Recht zu haben und ein emotionales Duell f&uuml;hren.</p>
<p>Und au&szlig;erdem: Auch die Pr&uuml;fung dieser Unterlagen kostet Zeit. Zeit die an anderer Pr&uuml;fungsstelle durch den Pr&uuml;fer eingespart werden muss.</p>
<h3>Verz&ouml;gerungsgeld &#8211; Druckmittel der Finanzbeh&ouml;rden</h3>
<p>Das Verz&ouml;gerungsgeld wird ein immer beliebteres Druckmittel der Finanzbeh&ouml;rden. Die Festsetzung des Verz&ouml;gerungsgeldes ist zul&auml;ssig, wenn der Steuerpflichtige bei einer Betriebspr&uuml;fung nicht innerhalb einer angemessenen Frist angeforderte Unterlagen vorlegt, verlangte Ausk&uuml;nfte nicht erteilt, bzw. den Datenzugriff nicht gew&auml;hrleistet. Das Verz&ouml;gerungsgeld kann zwischen 2.500 und 250.000 € betragen.</p>
<p>Einmal festgesetzt und bestandskr&auml;ftig ist es zu zahlen, unabh&auml;ngig davon ob Die angeforderten Unterlagen/ Informationen zu einer Steuernachzahlung f&uuml;hren, Im Nachhinein die gew&uuml;nschten Informationen bereitgestellt wurden.</p>
<h3>Pr&auml;ventive Ma&szlig;nahmen gegen die Festsetzung des Verz&ouml;gerungsgeldes</h3>
<p>Eine M&ouml;glichkeit ist zum Beispiel, eine genaue Bezeichnung der angeforderten Unterlagen/Informationen zu erbitten, im Zweifel eine Fristverl&auml;ngerung zu beantragen und gegen zu kurz gesetzte Fristen begr&uuml;ndete Einwendungen vorbringen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Serie – Wenn der Pr&#252;fer zweimal klingelt: Was tun, wenn die Steuerpr&#252;fung schon angek&#252;ndigt wurde?</title>
		<link>http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-wenn-der-pruefer-zweimal-klingelt-was-tun-wenn-die-steuerpruefung-schon-angekuendigt-wurde/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 07:28:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Schinkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/post-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Die Pr&#252;fungsanordnung liegt auf dem Tisch und es kann nur noch Tage dauern bis der Pr&#252;fer erscheint. Welche Ma&#223;nahmen helfen jetzt, damit die Pr&#252;fung nicht zu einem b&#246;sen Erwachen f&#252;hrt, bzw. relativ stressfrei ablaufen kann? Pr&#228;vention zwischen Anordnung und Pr&#252;fungsbeginn &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-wenn-der-pruefer-zweimal-klingelt-was-tun-wenn-die-steuerpruefung-schon-angekuendigt-wurde/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/post-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Die Pr&uuml;fungsanordnung liegt auf dem Tisch und es kann nur noch Tage dauern bis der Pr&uuml;fer erscheint. Welche Ma&szlig;nahmen helfen jetzt, damit die Pr&uuml;fung nicht zu einem b&ouml;sen Erwachen f&uuml;hrt, bzw. relativ stressfrei ablaufen kann?</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-9379" title="post" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/post-640x408.jpg" alt="post" width="640" height="407" /></p>
<p><!--more--></p>
<h3>Pr&auml;vention zwischen Anordnung und Pr&uuml;fungsbeginn</h3>
<p>Die Pr&uuml;fungsanordnung sollte auf Zul&auml;ssigkeit und eventuelle Verj&auml;hrung der Pr&uuml;fzeitr&auml;ume gepr&uuml;ft werden und gegebenenfalls ist dagegen ein Rechtsmittel einzulegen. Relevante Vertr&auml;ge auf Vollst&auml;ndigkeit und L&uuml;ckenlosigkeit sichten. Wenn diese nicht mehr auffindbar sein sollten im Vorfeld Ersatz (z.B. vom anderen Vertragspartner) beschaffen.</p>
<p>In Abstimmung mit dem Steuerberater anhand vorhergehender Pr&uuml;fungen oder Branchenerfahrungen eventuelle Pr&uuml;fungsschwerpunkte ausmachen und versuchen Unklarheiten (z.B. Abweichungen von den Richts&auml;tzen) argumentativ zu beseitigen.</p>
<h3>Mitarbeiter informieren &amp; Selbstanzeige</h3>
<p>Die Mitarbeiter sollten &uuml;ber die Pr&uuml;fung und den Termin informiert werden, &Uuml;berlegen wer ist ein konkreter Ansprechpartner? Alle weiteren Mitarbeiter sollen nach M&ouml;glichkeit nicht mit dem Pr&uuml;fer kommunizieren.</p>
<p><strong>Achtung!</strong> Die Selbstanzeige ist nach Eingang der Pr&uuml;fungsanordnung nicht mehr m&ouml;glich! Nur wenn es gelingt, die Pr&uuml;fungsanordnung wieder aus der Welt zu schaffen, w&auml;re der Weg zur Selbstanzeige wieder frei.</p>
<p>Jedoch kann allenfalls die gerichtliche Feststellung der Nichtigkeit die Pr&uuml;fungsanordnung vollst&auml;ndig beseitigen. Wer starke Nerven hat, gibt trotz Pr&uuml;fungsanordnung noch schnell eine Selbstanzeige ab und spielt der Finanzverwaltung gegen&uuml;ber hinsichtlich der bevorstehenden Betriebspr&uuml;fung den Reisenden aus dem Tal der Ahnungslosen.</p>
<h3>Der Trick mit der Zustellung macht die Selbstanzeige m&ouml;glich</h3>
<p>Wenn Sie n&auml;mlich behaupten, die Pr&uuml;fungsanordnung gar nicht erhalten zu haben, m&uuml;sste die Finanzverwaltung den Zugang bei Ihnen beweisen. Denn nur die dem Steuerpflichtigen gegen&uuml;ber bekanntgegebene Pr&uuml;fungsanordnung ist wirksam.</p>
<p>Bislang werden die Pr&uuml;fungsanordnungen durch die Finanzverwaltung normalerweise mit einfachem Brief versendet. So kann sie diesen Nachweis im Zweifel nicht erbringen. Das Finanzamt wird daher eine erneute Pr&uuml;fungsanordnung versenden und den Nachweis von deren Zugang durch f&ouml;rmliche Zustellung sicherstellen m&uuml;ssen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Serie – Wenn der Pr&#252;fer zweimal klingelt: Wie sch&#252;tzen Sie sich vor einer Steuerpr&#252;fung?</title>
		<link>http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-wenn-der-pruefer-zweimal-klingelt-wie-schuetzen-sie-sich-vor-einer-steuerpruefung/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 08:34:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Schinkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/1114174_61548101-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Heute komme ich zum Kern meiner Reihe, n&#228;mlich das was Unternehmen beim Thema Steuerpr&#252;fung am meisten interessiert: Wie kann ich mich eigentlich davor sch&#252;tzen, vom Finanzamt gepr&#252;ft zu werden, wie kann ich vorbeugen? Denn es gibt bestimmte Ma&#223;nahmen, mit denen &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-wenn-der-pruefer-zweimal-klingelt-wie-schuetzen-sie-sich-vor-einer-steuerpruefung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/1114174_61548101-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Heute komme ich zum Kern meiner Reihe, n&auml;mlich das was Unternehmen beim Thema Steuerpr&uuml;fung am meisten interessiert: Wie kann ich mich eigentlich davor sch&uuml;tzen, vom Finanzamt gepr&uuml;ft zu werden, wie kann ich vorbeugen? Denn es gibt bestimmte Ma&szlig;nahmen, mit denen ein Pr&uuml;fungsrisiko minimiert werden kann.<br />
<img class="aligncenter  wp-image-9364" title="Pr&auml;vention" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/1114174_61548101-640x644.jpg" alt="Pr&auml;vention" width="640" height="643" /><br />
<!--more--></p>
<h3>Welche Situationen sollte man vermeiden?</h3>
<p>Zun&auml;chst sollte man die besonderen Umst&auml;nde/Anl&auml;sse kennen, unter denen das Finanzamt genauer hinschaut &#8211; und die daher typische Situationen sind, die man vermeiden sollt. Besondere Umst&auml;nde bzw. Anl&auml;sse f&uuml;r eine Pr&uuml;fung k&ouml;nnten sein:</p>
<ul>
<li>Hohe Geldeinlagen in das Betriebsverm&ouml;gen bei gleichzeitigem niedrigem Privatverm&ouml;gen.</li>
<li>Verluste &uuml;ber mehrere Jahre.</li>
<li>Verm&ouml;genszuwachs ohne entsprechende Einnahmen.</li>
<li>Der Gewinn deckt nicht die normalen Lebenshaltungskosten.</li>
<li>Das Einkommen steht in keinem Verh&auml;ltnis zum (kostspieligen) Lebensstil.</li>
<li>Der Gewinn entspricht nicht dem Branchendurchschnitt: Gewinnrichts&auml;tze</li>
<li>Starke Umsatzschwankungen ohne erkennbaren Grund.</li>
<li>Einlage oder Entnahme von Immobilien (Immobilienbewertung) in bzw. aus dem Betriebsverm&ouml;gen.</li>
<li>Aufgabe des Betriebes oder &Auml;nderung der Rechtsform.</li>
<li>Steuerliche Verpflichtungen werden nicht erf&uuml;llt bzw. nicht p&uuml;nktlich, wie z.B. Umsatzsteuer-Voranmeldungen.</li>
<li>Vorherige Betriebspr&uuml;fungen f&uuml;hrten zu erheblichen Steuernachzahlungen.</li>
</ul>
<h3>Achtung Risikoanalyse des Finanzamtes</h3>
<p>Worauf sollte man als Unternehmer achten, um bei der sogenannten Risikoanalyse des Finanzamtes nicht aufzufallen?</p>
<ul>
<li>regelm&auml;&szlig;ige Abgabe der Erkl&auml;rungen und Gewinnermittlungen innerhalb des gesetzlichen Abgabezeitraumes</li>
<li>Keine auff&auml;llig hohen Steuernachzahlungen oder Erstattungen im Rahmen der Veranlagung</li>
</ul>
<h3>Tipps zur Risikominimierung</h3>
<p>Was kann man noch tun, um eine Steuerpr&uuml;fung zu vermeiden? Einige Tipps:</p>
<ul>
<li>Zum Beispiel Umsatzsteuer, lieber eine korrigierte Umsatzsteuervoranmeldung f&uuml;r den Dezember des Jahres einreichen, als mit der Jahreserkl&auml;rung die Forderung/ das Guthaben ausweisen</li>
<li>Zum Beispiel Einkommensteuer/K&ouml;rperschaftsteuer/Gewerbesteuer</li>
<li>Fr&uuml;hzeitig Anpassungsantr&auml;ge stellen bzw. bei hohen Nachzahlungen einen Antrag auf zus&auml;tzliche Zahlung (5. Vorauszahlung) stellen. Das hat auch den Vorteil einer eventuellen Verzinsungspflicht aus dem Wege zu gehen.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Serie – Wenn der Pr&#252;fer zweimal klingelt: Wie l&#228;uft die Betriebspr&#252;fung ab?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 07:44:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Schinkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/131306_1624-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Immer wieder werde ich von Klienten gefrag, wie denn nun so eine Steuerpr&#252;fung eigentlich abl&#228;uft. Daher m&#246;chte ich das hier einmal Schritt f&#252;r Schritt aufdr&#246;seln. Ablauf der Steuerpr&#252;fung Betriebspr&#252;fung Schritt f&#252;r Schritt Der Ablauf von Pr&#252;fungen stellt sich folgenderma&#223;en dar: &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-wenn-der-pruefer-zweimal-klingelt-wie-laeuft-die-betriebspruefung-ab/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/131306_1624-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Immer wieder werde ich von Klienten gefrag, wie denn nun so eine Steuerpr&uuml;fung eigentlich abl&auml;uft. Daher m&ouml;chte ich das hier einmal Schritt f&uuml;r Schritt aufdr&ouml;seln.</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-9310" title="Betriebspr&uuml;fung" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/131306_1624-640x555.jpg" alt="Betriebspr&uuml;fung" width="640" height="555" /><br />
<!--more--></p>
<h3>Ablauf der Steuerpr&uuml;fung Betriebspr&uuml;fung Schritt f&uuml;r Schritt</h3>
<p>Der Ablauf von Pr&uuml;fungen stellt sich folgenderma&szlig;en dar:</p>
<ul>
<li>In der Regel telefonische Abstimmung</li>
<li>Pr&uuml;fungsanordnung mit Anforderung der elektronischen Daten</li>
<li>Zusendung der Daten auf CD</li>
<li>Pr&uuml;fungsbeginn (bei Erscheinen wird sich der Pr&uuml;fer ausweisen)</li>
<li>Er&ouml;ffnungsgespr&auml;ch</li>
<li>Eigentliche Pr&uuml;fung nach Schwerpunkten/Ermittlungsgrunds&auml;tzen</li>
<li>Schlussphase</li>
<li>Schlussgespr&auml;ch</li>
<li>Pr&uuml;fungsbericht</li>
<li>Eventuelle Stellungnahmen zu den Pr&uuml;fungsfeststellungen</li>
<li>Erlass der ge&auml;nderten Steuerbescheide</li>
<li>Eventuell Einspruch</li>
<li>Wird der Einspruch zur&uuml;ckgewiesen ist Klage vor dem Finanzgericht m&ouml;glich (Klagefrist beachten)</li>
</ul>
<p>Erfolgt kein Einspruch/keine Klage bzw. wird die Aussetzung der Vollziehung nicht gew&auml;hrt so sind nach Ablauf der Rechtsbehelfsfrist die zus&auml;tzlichen Steuern und Nebenleistungen (Zinsen) zu bezahlen.</p>
<h3>Welche Unternehmen werden gepr&uuml;ft?</h3>
<p>Die zu pr&uuml;fenden Unternehmen, bei denen eine Betriebspr&uuml;fung m&ouml;glich ist, werden in die Gr&ouml;&szlig;enklassen eingeordnet. Das sind:</p>
<ul>
<li>Gro&szlig;betriebe</li>
<li>Mittelbetriebe</li>
<li>Kleinbetriebe und</li>
<li>Kleinstbetriebe</li>
</ul>
<p>Der Stichtag, der ma&szlig;gebende Besteuerungszeitraum und die Merkmale f&uuml;r diese Einordnung werden jeweils von den obersten Finanzbeh&ouml;rden der L&auml;nder im Benehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen festgelegt.</p>
<h3>Wie oft wird gepr&uuml;ft?</h3>
<p>Statistisch ist es so, dass je nach Betriebsart in bestimmten Abst&auml;nden gepr&uuml;ft wird:</p>
<ul>
<li>Gro&szlig;betriebe l&uuml;ckenlos</li>
<li>Mittelbetriebe alle 10 Jahre</li>
<li>Kleinbetriebe alle 15 Jahre</li>
<li>Kleinstbetriebe alle 20 Jahre</li>
</ul>
<p>Doch auch wenn die Zeit statistisch heran ist, hei&szlig;t es nicht zwangsl&auml;ufig, dass eine Pr&uuml;fung stattfindet. Gleichzeit kann aber kein Unternehmen gegen eine sture zuf&auml;llige Auswahl gefeit sein!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Serie – Wenn der Pr&#252;fer zweimal klingelt: Wie die Finanzverwaltung ermittelt</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 09:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Schinkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2010/11/Fachkraefte-Krimi-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" />Eine Frage, die sicherlich bei jedem verzweifelten Betriebsinhaber auftaucht, wenn er den Atem des Steuer-Pr&#252;fers im Nacken sp&#252;rt: Welche M&#246;glichkeiten besitzt das Finanzamt, um an relevante Informationen zu kommen? Zuallererst bildet die Informationsgrundlage nat&#252;rlich die vom Finanzamt gef&#252;hrte Steuerakte. Anhand &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-wenn-der-pruefer-zweimal-klingelt-wie-ermittelt-die-finanzverwaltung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2010/11/Fachkraefte-Krimi-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Eine Frage, die sicherlich bei jedem verzweifelten Betriebsinhaber auftaucht, wenn er den Atem des Steuer-Pr&uuml;fers im Nacken sp&uuml;rt: Welche M&ouml;glichkeiten besitzt das Finanzamt, um an relevante Informationen zu kommen?</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-6062" title="Fachkraefte-Krimi" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2010/11/Fachkraefte-Krimi-550x447.jpg" alt="Fachkraefte-Krimi" width="640" height="520" /></p>
<p><!--more-->Zuallererst bildet die Informationsgrundlage nat&uuml;rlich die vom Finanzamt gef&uuml;hrte Steuerakte. Anhand der vorliegenden Unterlagen werden die Pr&uuml;fungsschwerpunkte festgelegt.</p>
<h3>Das Finanzamt greift auf Datenbanken zur&uuml;ck</h3>
<p>Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen die Pr&uuml;fer auf Datenbanken zur&uuml;ckgreifen. Diese k&ouml;nnen intern sein und haben allgemeinen Informationscharakter (z.B. LUNA L&auml;nderumfassende Namensabfrage wichtig f&uuml;r den Versand von Kontrollmitteilungen).</p>
<p>Oder sind speziell f&uuml;r einzelne Informationen eingerichtet (z.B. Zauber Datenbank zur Speicherung von Umsatzsteuer-Betrugsf&auml;llen), oder werden von anderen Beh&ouml;rden gef&uuml;hrt (z.B. Handelsregister).</p>
<h3>Allgemeine Informationen als Bestandteil der Steuerakte</h3>
<p>Kontrollmitteilungen werden von anderen Finanz&auml;mtern versandt und werden zu einem Bestandteil der Steuerakte. Die bei einer externen Steuerfahndung oder Pr&uuml;fung gewonnenen Erkenntnisse k&ouml;nnen sogar Anlass geben, um eine Betriebspr&uuml;fung durchzuf&uuml;hren.</p>
<p>Allgemeine Informationen k&ouml;nnen ebenso als Pr&uuml;fungsmaterial verwendet werden. Das kann zum Beispiel der Ebay-Account sein, oder die Wetterdaten.</p>
<h3>Befragung von Mitarbeitern &amp; Ausk&uuml;nfte von Banken</h3>
<p>Eher ungew&ouml;hnlich aber nichtsdestotrotz rechtens ist die Befragung von anderen Betriebsangeh&ouml;rigen w&auml;hrend der Pr&uuml;fung um Sachverhalte festzustellen bzw. zu w&uuml;rdigen. Damit naturalmente einhergehend ist die Betriebsbesichtigung und Inaugenscheinnahme.</p>
<p>Ein leidiges Thema ist das Auskunftsersuchen an Banken. Gegen&uuml;ber der Finanzbeh&ouml;rde existiert kein Bankgeheimnis. Die Banken sind grunds&auml;tzlich verpflichtet Auskunft zu erteilen. Weiterf&uuml;hrend ist dann der Kontenabruf zu nennen.</p>
<h3>Testk&auml;ufe &amp; anonyme Anzeigen</h3>
<p>Eher einem Spionagefilm anzusiedeln aber nichtsdestotrotz ein Ermittlungsverfahren sind sogenannte Testk&auml;ufe, um zum Beispiel die vom Steuerpflichtigen vorgelegten Kalkulationsgrundlagen (Gastronomie) zu &uuml;berpr&uuml;fen.</p>
<p>Besonders brisant sind nat&uuml;rlich auch die anonymen Anzeigen, von betrogenen Geliebten, geschiedenen Ehefrauen (oder-m&auml;nnern), oder missg&uuml;nstigen Gesch&auml;ftspartnern. Je nach Detailliertheit der in der Anzeige offengelegten Informationen k&ouml;nnen diese Anzeigen ebenfalls eine Pr&uuml;fung nach sich ziehen k&ouml;nnen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Serie – Wenn der Pr&#252;fer zweimal klingelt: Die Betriebspr&#252;fung</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 08:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Schinkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/money1-e1323691851771-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Die f&#252;r den Unternehmer gravierendste Pr&#252;fung ist die Betriebspr&#252;fung bzw. Au&#223;enpr&#252;fung. Zum einen handelt es sich um die umfangreichste Pr&#252;fung. Diese beschr&#228;nkt sich nicht nur auf eine einzelne Steuerart wie bei das bei den Spezialpr&#252;fungen der Fall ist. Zum anderen &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-wenn-der-pruefer-zweimal-klingelt-die-betriebspruefung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/money1-e1323691851771-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Die f&uuml;r den Unternehmer gravierendste Pr&uuml;fung ist die Betriebspr&uuml;fung bzw. Au&szlig;enpr&uuml;fung. Zum einen handelt es sich um die umfangreichste Pr&uuml;fung. Diese beschr&auml;nkt sich nicht nur auf eine einzelne Steuerart wie bei das bei den Spezialpr&uuml;fungen der Fall ist. Zum anderen dauert diese Pr&uuml;fung in der Regel auch am l&auml;ngsten.</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-8835" title="money" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/money1-e1323691851771-620x442.jpg" alt="money" width="640" height="456" /></p>
<p><!--more-->Denn der Nachteil ist: Statt einiger Tage, kann der Pr&uuml;fer sich auch mehrere Wochen im Betrieb aufhalten, um die Besteuerungsgrundlagen neu zu ermitteln. Eine Betriebspr&uuml;fung erfolgt durch dieFinanzverwaltung und wird in der Regel angek&uuml;ndigt (au&szlig;er bei der Steuerfahndungspr&uuml;fung).</p>
<h3>Zweck der Betriebspr&uuml;fung</h3>
<p>Zweck der Steuerpr&uuml;fung (Betriebspr&uuml;fung) ist die Ermittlung und Beurteilung der steuerlich bedeutsamen Sachverhalte, um die Gleichm&auml;&szlig;igkeit der Besteuerung sicherzustellen (§§ 85 , 199 Abs. 1 AO).</p>
<p>Dabei erfolgen notwendige steuerliche Korrekturen sowohl zugunsten, als auch zu Ungunsten des Steuerpflichtigen.</p>
<h3>Wie entscheidet die Finanzbeh&ouml;rde, ob sie pr&uuml;ft oder nicht?</h3>
<p>Bei der Anordnung und Durchf&uuml;hrung von Pr&uuml;fungsma&szlig;nahmen ist auf die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit und der geringsten St&ouml;rung des Gesch&auml;ftsbetriebes zu achten. Die Finanzbeh&ouml;rde entscheidet nach pflichtgem&auml;&szlig;em Ermessen, ob und wann eine Betriebspr&uuml;fung durchgef&uuml;hrt wird. Dies gilt auch, wenn der Steuerpflichtige eine baldige Betriebspr&uuml;fung begehrt.</p>
<p>Die Betriebspr&uuml;fung ist ein einer Verwaltungsvorschrift &#8211; der Betriebspr&uuml;fungsordnung &#8211; geregelt. F&uuml;r besondere Betriebspr&uuml;fungen (z.B. Lohnsteuerau&szlig;enpr&uuml;fung und Umsatzsteuersonderpr&uuml;fung) sind die §§ 5 bis 12, 20 bis 24, 29 und 30 mit Ausnahme des § 5 Abs. 4 Satz 2 der Betriebspr&uuml;fungsordnung sinngem&auml;&szlig; anzuwenden.</p>
<h3>Pr&uuml;fungszeitraum</h3>
<p>Der Pr&uuml;fungszeitraum betr&auml;gt in der Regel drei Jahre. Gepr&uuml;ft werden: die Einkommensteuer/ die K&ouml;rperschaftsteuer, die Umsatzsteuer und die Gewerbesteuer.</p>
<p>Bei Personengesellschaften erstreckt sich die Pr&uuml;fung zudem auf die gesonderte und ein-heitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen.</p>
<h3>Neu ab 2012: Die zeitnahe Betriebspr&uuml;fung</h3>
<p>NEU ab 2012 ist die zeitnahe Betriebspr&uuml;fung Daf&uuml;r wurde vorab die Betriebspr&uuml;fungsordnung ge&auml;ndert und § 4a eingef&uuml;gt:</p>
<blockquote><p>&#8220;§ 4a Zeitnahe Betriebspr&uuml;fung<br />
(1) Die Finanzbeh&ouml;rde kann Steuerpflichtige unter den Voraussetzungen des Absatzes 2 f&uuml;r eine zeitnahe Betriebspr&uuml;fung ausw&auml;hlen. Eine Betriebspr&uuml;fung ist zeitnah, wenn der Pr&uuml;fungszeitraum einen oder mehrere gegenwartsnahe Besteuerungszeitr&auml;ume umfasst.<br />
(2) Grundlage zeitnaher Betriebspr&uuml;fungen sind die Steuererkl&auml;rungen im Sinne des § 150 der Abgabenordnung der zu pr&uuml;fenden Besteuerungszeitr&auml;ume (Absatz 1 Satz 2). Zur Sicherstellung der Mitwirkungsrechte des Bundeszentralamtes f&uuml;r Steuern ist der von der Finanzbeh&ouml;rde ausgew&auml;hlte Steuerpflichtige dem Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern abweichend von der Frist des § 21 Absatz 1 Satz 1 unverz&uuml;glich zu benennen.<br />
(3) &Uuml;ber das Ergebnis der zeitnahen Betriebspr&uuml;fung ist ein Pr&uuml;fungsbericht oder eine Mitteilung &uuml;ber die ergebnislose Pr&uuml;fung anzufertigen (§ 202 der Abgabenordnung).“</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Serie – Wenn der Pr&#252;fer zweimal klingelt: Umsatzsteuer-Pr&#252;fungen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 13:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Schinkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-wenn-der-pruefer-zweimal-klingelt-umsatzsteuer-pruefungen/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/werbung-daniela-hartmann-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Unter allen Pr&#252;fungen ist die Umsatzsteuernachschau die unangenehmste, denn sie kann ohne Vorank&#252;ndigung vorgenommen werden. F&#252;r die Umsatzsteuer gibt es aber au&#223;erdem noch die Umsatzsteuersonderpr&#252;fung. Umsatzsteuernachschau Die Umsatzsteuernachschau erfolgt ohne vorherige Ank&#252;ndigung durch das Finanzamt! Es handelt sich um keine &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-wenn-der-pruefer-zweimal-klingelt-umsatzsteuer-pruefungen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/werbung-daniela-hartmann-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Unter allen Pr&uuml;fungen ist die Umsatzsteuernachschau die unangenehmste, denn sie kann ohne Vorank&uuml;ndigung vorgenommen werden. F&uuml;r die Umsatzsteuer gibt es aber au&szlig;erdem noch die Umsatzsteuersonderpr&uuml;fung.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-9278" title="werbung-daniela-hartmann" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/werbung-daniela-hartmann-640x546.jpg" alt="werbung-daniela-hartmann" width="640" height="511" /><br />
<!--more--></p>
<h3>Umsatzsteuernachschau</h3>
<p>Die Umsatzsteuernachschau erfolgt ohne vorherige Ank&uuml;ndigung durch das Finanzamt! Es handelt sich um keine Au&szlig;enpr&uuml;fung.</p>
<p>Die Nachschau beschr&auml;nkt sich auf die &Uuml;berpr&uuml;fung der f&uuml;r die Umsatzbesteuerung erheblichen Sachverhalte. Die Grundst&uuml;cke und Gesch&auml;ftsr&auml;ume des Steuerpflichtigen d&uuml;rfen betreten werden. Der Zutritt in die Wohnr&auml;ume ist jedoch nur „bei Gefahr in Verzug“ gestattet. Bei weiteren Erkenntnissen kann zu einer regul&auml;ren Umsatzsteuerpr&uuml;fung &uuml;bergegangen werden.</p>
<h3>Pr&uuml;fungsanl&auml;sse f&uuml;r die Nachschau sind:</h3>
<ul>
<li>Existenzgr&uuml;ndung bei neugegr&uuml;ndeten Unternehmen (existiert das Unternehmen tats&auml;chlich)?</li>
<li>Hohe Vorsteuererstattungsanspr&uuml;che im Voranmeldungsverfahren (Pr&uuml;fung ob tats&auml;chlich die Ware, das Anlageverm&ouml;gen existent ist)</li>
<li>Unklare Verwendungsabsicht oder tats&auml;chliche Verwendung von Gegenst&auml;nden (z.B. Segelyacht)</li>
<li>Vorsteuerberichtigung nach § 15a UStG</li>
<li>Erledigung von Auskunftsersuchen anderer Finanz&auml;mter(z.B. wenn ein anderer Steuerpflichtiger hohe Erstattungsbetr&auml;ge aus Rechnungen mit dem Unternehmen geltend macht).</li>
</ul>
<h3>Umsatzsteuersonderpr&uuml;fung</h3>
<p>Die Pr&uuml;fung erfolgt durch die Finanz&auml;mter. Es handelt sich um eine Fallpr&uuml;fung. Der Pr&uuml;fende wird also anhand eines Risikoprofils ausgew&auml;hlt. Dabei spielen die gleichen „Auswahlkriterien“ wie bei der Umsatzsteuernachschau eine Rolle.</p>
<h3>Pr&uuml;fungsschwerpunkte einer Umsatzsteuersonderpr&uuml;fung sind zudem:</h3>
<ul>
<li>Steuerfreie Lieferungen</li>
<li>Ausfuhrlieferungen</li>
<li>Innergemeinschaftlicher Warenverkehr</li>
<li>Wahl des richtigen Steuersatzes</li>
<li>Abgrenzung betrieblicher zu privaten Ausgaben</li>
<li>formelle Voraussetzungen f&uuml;r den Vorsteuerabzug</li>
</ul>
<p>Die Umsatzsteuersonderpr&uuml;fung kann sich auch nur auf einzelne Voranmeldungszeitr&auml;ume beschr&auml;nken!</p>
<div class="authorbox"><strong>Foto:</strong> Daniela Hartmann.</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Serie – Wenn der Pr&#252;fer zweimal klingelt: Pr&#252;fung von Lohnsteuer &amp; Zoll</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 07:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Schinkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/846748_42680325-e1331708016608-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Und es geht weiter in meiner kleinen Reihe, in der ich verschiedene Steuerpr&#252;fungen vorstelle, die bei Unternehmen in Frage kommen: Zum Beispiel die Lohnsteuerpr&#252;fung. Aber auch die Hauptzoll&#228;mter k&#246;nnen Interesse an einem Unternehmen zeigen. Lohnsteuerpr&#252;fung Die Lohnsteuerpr&#252;fung beschr&#228;nkt sich, wie &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-wenn-der-pruefer-zweimal-klingelt-pruefung-von-lohnsteuer-zoll/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/846748_42680325-e1331708016608-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Und es geht weiter in meiner kleinen Reihe, in der ich verschiedene Steuerpr&uuml;fungen vorstelle, die bei Unternehmen in Frage kommen: Zum Beispiel die Lohnsteuerpr&uuml;fung. Aber auch die Hauptzoll&auml;mter k&ouml;nnen Interesse an einem Unternehmen zeigen.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-9257" title="Zoll-Pr&uuml;fung" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/846748_42680325-e1331708016608-640x480.jpg" alt="Zoll-Pr&uuml;fung" width="640" height="450" /><br />
<!--more--></p>
<h3>Lohnsteuerpr&uuml;fung</h3>
<p>Die Lohnsteuerpr&uuml;fung beschr&auml;nkt sich, wie der Name schon sagt, auf die durch den Arbeitgeber abzuf&uuml;hrenden Lohnsteuer und Zuschlagsteuern (Solidarit&auml;tszuschlag, Kirchensteuer)<br />
Die Pr&uuml;fung erfolgt durch das Finanzamt. Es handelt sich um eine Fallpr&uuml;fung. Das bedeutet, dass Finanzamt w&auml;hlt die zu pr&uuml;fenden Unternehmen aus.</p>
<p>Der Pr&uuml;fzeitraum kann bis zu vier Jahre betragen.</p>
<h4>Pr&uuml;fungsschwerpunkte sind:</h4>
<ul>
<li>Korrekte Stammdaten der Arbeitnehmer (stimmen die Abzugsmerkmale mit der Lohnabrechnung &uuml;berein?  Steuerklasse; Freibetr&auml;ge etc.)</li>
<li>Pr&uuml;fung des Arbeitslohnes (wurden alle Vorteile im Rahmen des Dienstverh&auml;ltnisses korrekt versteuert)?</li>
<li>Wurde steuerfreier Arbeitslohn (z.B. Kita-Kosten-Zuschuss korrekt erfasst)?</li>
<li>Wurden Sachbez&uuml;ge korrekt erfasst? (z.B. private PKW-Nutzung, Warengutscheine)</li>
<li>Auf Antrag wird &#8211; aufgrund der verwandten Wesensart &#8211; die Lohnsteuerpr&uuml;fung und die Sozialversicherungspr&uuml;fung parallel durchgef&uuml;hrt werden.</li>
</ul>
<h3>Pr&uuml;fung der Hauptzoll&auml;mter</h3>
<p>Dabei werden Ein- und Ausfuhrvorg&auml;nge (Warenlieferungen) &uuml;berpr&uuml;ft. Gepr&uuml;ft wird durch die Zollbeh&ouml;rde. Es gelten dabei die allgemeinen Ermittlungsgrunds&auml;tze.</p>
<h4>Schwerpunkte dieser Pr&uuml;fungen sind:</h4>
<ul>
<li>Die korrekte Ermittlung des Zollwertes</li>
<li>&Uuml;berpr&uuml;fung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer bei innergemeinschaftlichen Lieferungen</li>
<li>Pr&uuml;fung von Steuerverg&uuml;tungen</li>
<li>&Uuml;berpr&uuml;fung der Energiesteuern</li>
<li>Betriebsnahe Veranlagung</li>
<li>Bei der betriebsnahen Veranlagung handelt es sich um die korrekte Ermittlung von Einzelsachverhalten im Veranlagungsverfahren, zum Beispiel Herstellung von Geb&auml;uden zur betrieblichen Nutzung. Gepr&uuml;ft wird durch das Finanzamt.</li>
</ul>
<h3>Betriebsnahe Veranlagung</h3>
<p>Bei der betriebsnahen Veranlagung handelt es sich um die korrekte Ermittlung von Einzelsachverhalten im Veranlagungsverfahren, zum Beispiel Herstellung von Geb&auml;uden zur betrieblichen Nutzung. Gepr&uuml;ft wird durch das Finanzamt.</p>
<p>Es gelten dabei die allgemeinen Ermittlungsgrunds&auml;tze.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Serie – Wenn der Pr&#252;fer zweimal klingelt: Pr&#252;fungen durch Arbeitsagentur &amp; Sozialversicherung</title>
		<link>http://berufebilder.de/existenzgruendung/versicherung/serie-wenn-der-pruefer-zweimal-klingelt-pruefungen-durch-sozialversicherung-arbeitsagentur/</link>
		<comments>http://berufebilder.de/existenzgruendung/versicherung/serie-wenn-der-pruefer-zweimal-klingelt-pruefungen-durch-sozialversicherung-arbeitsagentur/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 07:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Schinkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsagentur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://berufebilder.de/existenzgruendung/versicherung/serie-wenn-der-pruefer-zweimal-klingelt-pruefungen-durch-sozialversicherung-arbeitsagentur/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/arbeitsagentur-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Steuerpr&#252;ufung ist nicht gleich Steuerpr&#252;fung. Schlie&#223;lich ist das deutsche Steuerrecht angeblich von der Komplexit&#228;t mit der Quantenphysik vergleichbar. Und geanz verschiedene Instanzen k&#246;nnen eine Pr&#252;fung durchf&#252;hren &#8211; z.B. auch die Sozialversicherung und die Arbeitsagentur. Sozialversicherungspr&#252;fung Bei der Sozialversicherungspr&#252;fung wird stichprobenartig &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/versicherung/serie-wenn-der-pruefer-zweimal-klingelt-pruefungen-durch-sozialversicherung-arbeitsagentur/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/arbeitsagentur-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Steuerpr&uuml;ufung ist nicht gleich Steuerpr&uuml;fung. Schlie&szlig;lich ist das deutsche Steuerrecht angeblich von der Komplexit&auml;t mit der Quantenphysik vergleichbar. Und geanz verschiedene Instanzen k&ouml;nnen eine Pr&uuml;fung durchf&uuml;hren &#8211; z.B. auch die Sozialversicherung und die Arbeitsagentur.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-9246" title="arbeitsagentur" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/arbeitsagentur.jpg" alt="" width="640" height="206" /><br />
<!--more--></p>
<h3>Sozialversicherungspr&uuml;fung</h3>
<p>Bei der Sozialversicherungspr&uuml;fung wird stichprobenartig die korrekte Abf&uuml;hrung der Sozialabgaben (Sozialversicherungsbeitr&auml;ge) &uuml;berpr&uuml;ft. Die Pr&uuml;fung erfolgt durch die Deutsche Rentenversicherung. Diese pr&uuml;ft auch im Auftrag der Krankenkassen.</p>
<p>Die Ergebnisse werden den Kassen mitgeteilt und diese erlassen entsprechende Nachforderungsbescheide. Der Pr&uuml;fzeitraum ist in der Regel 4 Jahre. Gepr&uuml;ft wird jedes Unternehmen, das sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer besch&auml;ftigt.</p>
<h4>Die Pr&uuml;fungsschwerpunkte einer SV-Pr&uuml;fung sind:</h4>
<ul>
<li>Pr&uuml;fung Arbeitsentgelt</li>
<li>Scheinselbstst&auml;ndigkeit</li>
<li>Geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte /kurzfristig Besch&auml;ftigte</li>
<li>K&uuml;nstlersozialabgabe</li>
</ul>
<h3>Die Pr&uuml;fung durch die Arbeitsagentur</h3>
<p>Die Betriebspr&uuml;fung durch die Arbeitsagentur soll illegale Besch&auml;ftigung, Missbrauch von Leistungen, Schwarzarbeit sowie unerlaubte Ausl&auml;nderbesch&auml;ftigung aufdecken und verhindern. Hierzu pr&uuml;fen die Arbeits- und Hauptzoll&auml;mter, ob Sozialleistungen unberechtigterweise bezogen werden oder wurden.</p>
<p>Es kann sich um eine Routine&uuml;berpr&uuml;fung oder Verdachtspr&uuml;fung handeln. Die Pr&uuml;fung erfolgt spontan, ohne Ank&uuml;ndigung. Es werden die Personalien aller anwesenden Mitarbeiter erfasst.<br />
Sp&auml;ter werden die Daten der anwesenden Mitarbeiter mit den Lohn- und SV-Meldebescheinigungen abgeglichen;, entweder im Unternehmen oder beim Steuerberater.</p>
<h4>Pr&auml;ventive Ma&szlig;nahmen, die Sie durchf&uuml;hren k&ouml;nnen:</h4>
<ul>
<li>Einhaltung der sozialversicherungsrechtlichen Meldepflichten.</li>
<li>Kopie des Sozialversicherungsausweis des Mitarbeiters in die Unterlagen legen</li>
<li>Achtung: Bei einer Besch&auml;ftigung im Bau-, Gastst&auml;tten-, Beherbergungs-, Personen- und G&uuml;terverkehrsgewerbe, im Schausteller- und Geb&auml;udereinigungsgewerbe muss der Sozialversicherungsausweis zudem mit einem Lichtbild versehen sein, vom Mitarbeiter st&auml;ndig mitgef&uuml;hrt und den Pr&uuml;fern auf Verlangen vorgezeigt werden.</li>
<li>Sofortmeldung f&uuml;r diese Mitarbeitern am Tag der Besch&auml;ftigungsaufnahme</li>
<li>Ausl&auml;nder au&szlig;erhalb des EG-Raums d&uuml;rfen Sie nur mit einer g&uuml;ltigen Arbeitserlaubnis oder Arbeitsberechtigung arbeiten.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Serie &#8211; Wenn der Pr&#252;fer zweimal klingelt: Welche Steuerpr&#252;fungen gibt es?</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 09:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Schinkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/570080_13684961-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Steuerpr&#252;fung &#8211; der Horror f&#252;r jeden Unternehmer. Zwar m&#252;ssen normale Steuerpr&#252;fungen angemeldet werden, dennoch ist der Aufwand jedes mal riesig. Daher muss man sich als Unternehmer so gut wie es geht auf eine Steuerpr&#252;fung vorbereiten. Was zu beachten ist, erfahren &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/serie-wenn-der-pruefer-zweimal-klingelt-welche-steuerpruefungen-gibt-es/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/570080_13684961-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Steuerpr&uuml;fung &#8211; der Horror f&uuml;r jeden Unternehmer. Zwar m&uuml;ssen normale Steuerpr&uuml;fungen angemeldet werden, dennoch ist der Aufwand jedes mal riesig. Daher muss man sich als Unternehmer so gut wie es geht auf eine Steuerpr&uuml;fung vorbereiten. Was zu beachten ist, erfahren Sie in dieser Serie!</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-9241" title="T&uuml;rklingel" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/570080_13684961-620x465.jpg" alt="T&uuml;rklingel" width="640" height="480" /><br />
<!--more--><br />
Nicht umsonst wird der Reeder Peter Kr&auml;mer in der S&uuml;ddeutschen Zeitung mit den Worten zitiert: „…Wir haben in Deutschland kein Erkenntnisdefizit, sondern ein Umsetzungsdefizit….“</p>
<h3>Steuerpr&uuml;fungen: Mehreinnahmen von 16,8 Mrd. Euro</h3>
<p>Denn j&auml;hrlich werden in Deutschland ca. 200.000 Betriebe steuerlich gepr&uuml;ft. Nach den statistischen Aufzeichnungen der obersten Finanzbeh&ouml;rden der L&auml;nder haben die Betriebspr&uuml;fungen im Jahr 2010 zu Mehrsteuern und Zinsen von rund 16,8 Mrd. Euro gef&uuml;hrt.</p>
<p>Ergebnisse der Lohnsteuerau&szlig;enpr&uuml;fung, der Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung und der Steuerfahndungsdienste sind in diesen Mehrergebnissen nicht enthalten.</p>
<h3>Steuerpr&uuml;fung ist nicht gleich Steuerpr&uuml;fung</h3>
<p>Doch Steuerpr&uuml;fung ist nicht gleich Steuerpr&uuml;fung. Dar&uuml;ber hinaus kontrolliert auch die Rentenversicherung die korrekte Abf&uuml;hrung der Sozialversicherungsabgaben und die Meldepflichten zur K&uuml;nstlersozialkasse.</p>
<p>Mit welchen Pr&uuml;fungen kann also ein Unternehmer rechnen? Das sind:</p>
<ul>
<li>Sozialversicherungspr&uuml;fung</li>
<li>Lohnsteuerau&szlig;enpr&uuml;fung</li>
<li>Umsatzsteuernachschau</li>
<li>Umsatzsteuersonderpr&uuml;fung</li>
<li>Pr&uuml;fung der Hauptzoll&auml;mter</li>
<li>Betriebsnahe Veranlagung</li>
<li>Und als „gro&szlig;e“ Pr&uuml;fung die Betriebspr&uuml;fung (Au&szlig;enpr&uuml;fung)</li>
</ul>
<p>Was die einzelnen Pr&uuml;fungen genau bedeuten und worauf zu achten ist, das erfahren Sie in den folgenden Teilen der Serie!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuregelung zum Gr&#252;ndungszuschuss: Fluch oder Segen?</title>
		<link>http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/neuregelung-zum-gruendungszuschuss-fluch-oder-segen/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 08:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsagentur]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/gruender-haengen-in-der-luft-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Seit 28.12.2011 ist die M&#246;glichkeit f&#252;r Arbeitslose, Gr&#252;ndungszuschuss zu beantragen, stark reduziert worden: Aus der bisherigen Pflicht- wurde ein Kann-Leistung, ja schlimmer noch, offenbar soll Existenzgr&#252;ndung nur noch dann gef&#246;rdert werden, wenn alle anderen M&#246;glichkeiten versagen. Kurz: Wer gr&#252;nden will, &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/neuregelung-zum-gruendungszuschuss-fluch-oder-segen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/gruender-haengen-in-der-luft-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Seit 28.12.2011 ist die M&ouml;glichkeit f&uuml;r Arbeitslose, Gr&uuml;ndungszuschuss zu beantragen, stark reduziert worden: <a title="Gr&uuml;ndungszuschuss" href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/die-neuregelung-beim-gruendungszuschuss-wohlwollen-statt-rechtsanspruch/">Aus der bisherigen Pflicht- wurde ein Kann-Leistung</a>, ja schlimmer noch, offenbar soll Existenzgr&uuml;ndung nur noch dann gef&ouml;rdert werden, wenn alle anderen M&ouml;glichkeiten versagen. Kurz: Wer gr&uuml;nden will, h&auml;ngt k&uuml;nftig in der Luft. Nur: Ist der Wegfall des Gr&uuml;ndungszuschusses wirklich so schlimm? Oder am Ende nicht so gar ein Vorteil? Bitte einfach mal die Perspektive wechseln!</p>
<p><a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/neuregelung-zum-gruendungszuschuss-fluch-oder-segen/attachment/gruender-haengen-in-der-luft/" rel="attachment wp-att-8967"><img class="aligncenter size-large wp-image-8967" title="gr&uuml;nder-h&auml;ngen-in-der-Luft" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/gruender-haengen-in-der-luft-620x465.jpg" alt="gr&uuml;nder-h&auml;ngen-in-der-Luft" width="640" height="465" /></a><br />
<!--more--><br />
Seit der Ank&uuml;ndigung unserer Arbeitsministerin Ursula van der Leyen, den Gr&uuml;ndungszuschuss drastisch zu reduzieren, machte sich in Deutschland Panik breit: Man solle nochmal schnell gr&uuml;nden, bevor es zu sp&auml;t ist. Und &uuml;berhaupt gilt es als Unding, dass ausgerechnet die F&ouml;rderung f&uuml;r den wirtschaftlich so wichtigen Unternehmer-Nachwuchs gestrichen wird.</p>
<h3>Dienstanweisung macht klar: Existenzgr&uuml;ndung in Zukunft nur noch letzter Ausweg</h3>
<p>Dabei ist das Ziel der Ma&szlig;nahme klar: Geld soll eingespart werden – und zwar rund vier Milliarden Euro. Das zur Gewerkschaft ver.di geh&ouml;rende Consulting-Unternehmen <a title="mediafon" href="http://www.mediafon.net/meldung_volltext.php3?id=4eea6d220ed29&amp;akt=news_recht&amp;view=&amp;si=4f0c7403d7cac&amp;lang=1">mediafon.net berichtet</a> von einer auf den 1. Dezember 2012 datierten internen Gesch&auml;ftsverordnung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, die klar macht, wie die Arbeitsagenturen zuk&uuml;nftig auf Gr&uuml;ndungszuschuss-Antr&auml;ge reagieren sollen:</p>
<blockquote><p>„Nach der Dienstanweisung muss Arbeitslosen, die sich selbstst&auml;ndig machen wollen, k&uuml;nftig erst einmal ein Jobangebot gemacht werden. Und erst, wenn &#8216;zum Zeitpunkt der Beantragung eines Gr&uuml;ndungszuschusses auf dem f&uuml;r die Kundin oder den Kunden erreichbaren Arbeitsmarkt keine Stellenangebote m&ouml;glich (sind), sind die Tatbestandsvoraussetzungen zu pr&uuml;fen und das Ermessen auszu&uuml;ben.&#8217;</p>
<p>Sprich: Statt sich eine neue Perspektive als Selbstst&auml;ndige aufbauen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen Arbeitslose k&uuml;nftig notfalls auch einen der gar nicht so seltenen Jobs annehmen, die (nur) nach dem Gesetz zumutbar sind. Denn nat&uuml;rlich gelten die &uuml;blichen Zumutbarkeitsregeln auch hier, und wer einen angebotenen Job nur deshalb ablehnt, weil er eine Existenzgr&uuml;ndung f&uuml;r besser und aussichtsreicher h&auml;lt, f&uuml;r den darf die Arbeitsagentur nicht &#8216;das Ermessen aus&uuml;ben&#8217; – sprich: Sein Antrag wird gar nicht erst gepr&uuml;ft. Eine &#8216;Kultur der Selbstst&auml;ndigkeit&#8217; wolle man in Deutschland entwickeln und f&ouml;rdern, hie&szlig; es in den Regierungsparteien fr&uuml;her mal . . . „</p></blockquote>
<h3>Warum die Sichtweise von Politik und Arbeitsagentur falsch ist</h3>
<p>Nun ist es sicher ziemlich idiotisch, eindeutig gr&uuml;ndungswillige Menschen zum Bewerbungen-Schreiben zu verdonnern und f&ouml;rdert sicher auch keine Gr&uuml;ndungskultur. Noch idiotischer ist die Sichtweise des Gesetztgebers, dass man nur noch Leute, die man woanders nicht mehr vermitteln kann, in die Selbst&auml;ndigkeit &#8220;entsorgt&#8221;. Ob diese vermutlich eher schlecht qualifizierten Leute dann erfolgreiche Gr&uuml;nder werden?</p>
<p>Und schlimmer noch: Kein Wunder, dass wir in Deutschland eine derart miserabele Gr&uuml;ndungskultur haben, wenn unsere Politiker und Beamten uns die Sichtweise vorleben, dass Existenzgr&uuml;ndung sozusagen nur noch der letzte Ausweg zu sein hat, wenn gar nichts mehr geht. Wer hat da noch Lust zu gr&uuml;nden?</p>
<h3>Wer wirklich gr&uuml;nden will, tut es auch ohne Arbeitsagentur!</h3>
<p>Allerdings stellt sich mir die – zugegeben etwas provokante – Frage, ob gr&uuml;ndungswillige Menschen mit Drive und Eigeninitiative nicht ganz einfach ohne Hilfe der Arbeitsagentur gr&uuml;nden. Denn deren M&uuml;hlen der B&uuml;rokratie waren auch mit Gr&uuml;ndungsf&ouml;rderung bislang nicht gerade einfach zu bew&auml;ltigen – und haben mich pers&ouml;nlich z.B. bislang immer abgeschreckt.</p>
<p>Die <a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-01/studie-unternehmertum">ZEIT hat nun gestern Studienergebnisse</a> ver&ouml;ffentlicht, die das f&uuml;r mich best&auml;tigen: Mirjam van Praag, Joop Hartog (beide University of Amsterdam) und Peter Berkhout (RIGO Institute, Amsterdam) untersuchten die Berufsentscheidungen von 56.000 niederl&auml;ndischen Uni- und Berufsschulabsolventen. Ihr Ergebnis: Wer allzu sicher im gemachten Nest sitzt, ist bei einer Existenzgr&uuml;nung weniger enthusiastisch.</p>
<h3>Die Gr&uuml;ndungskultur hat sich durch die Gr&uuml;ndungsf&ouml;rderung nicht verbessert</h3>
<p>Und der <a href="http://www.gemconsortium.org/download.asp?fid=1120">Global Entrepreneurship Monitor (GEM)</a>, der das Gr&uuml;ndungsklima in 54 L&auml;ndern untersucht, stellt gerade den Deutschen ein schlechtes Zeugnis f&uuml;r die vergangenen Jahre aus: Demnach entscheiden sich hierzulande 43 Prozent der Befragten aus Angst zu scheitern gegen eine Unternehmensgr&uuml;ndung.</p>
<p>Und das trotz Gr&uuml;ndungszuschuss. Wer aber gr&uuml;ndete, tat das meist nicht aus Begeisterung sondern purer Notwendigkeit: 32 Prozent der Unternehmer in spe gaben an, nicht aus Freiheitsliebe oder Selbstverwirklichung, sondern aus Mangel an Erwerbsalternativen diese Laufbahn einschlagen zu wollen.</p>
<h3>Verhinderte der alte Gr&uuml;ndungszuschuss unternehmerische Ambitionen?</h3>
<p>Oder man k&ouml;nnte es auch ganz plakativ formulieren: Wohlm&ouml;glich unterst&uuml;tzte der alte Gr&uuml;ndungszuschuss gar nicht Gr&uuml;ndungskultur und unternehmerische Ambitionen, sondern ist viel mehr nur eine weitere Planke, an die sich Verzweifelte noch eine zeitlang klammern, bevor sie endg&uuml;ltig untergehen?</p>
<p>Denn neben vielen Tricksereien (man wird gek&uuml;ndigt und macht dann die selbe Arbeit als Selbst&auml;ndiger + staatliche Hilfe) wurde die ICH-AG seinerszeit ja auch immer wieder stark bel&auml;chelt. Und genau diesem Spott muss sich nun niemand mehr aussetzten: Wer &uuml;berleben will, muss selbst schwimmen. Das, was man als Selbst&auml;ndiger ohnehin besser fr&uuml;her als sp&auml;ter lernt.</p>
<p>Will sagen: Nat&uuml;rlich kann man dar&uuml;ber klagen, dass die Bundesregierung mal wieder etwas gestrichen hat. Man kann die Sache aber auch positiv sehen und auf sich selbst vertrauen. Alles eine Frage der Betrachtungsweise.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kostenlose Beratung zur Betriebsnachfolge im Hotel: Dar&#252;ber nachdenken, bevor es zu sp&#228;t ist!</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 17:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/ht_intergastra-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Wenn alles gut l&#228;uft &#8211; wer denkt da schon gerne ans aufh&#246;ren? Tats&#228;chlich sind Erben und Betriebsnachfolge gern verdr&#228;ngte Themen, das hat schon Wolfgang Hanfstein festgestellt. Aber genau deshalb um so wichtiger, denn: „Sp&#228;testens mit 55 Jahren sollte sich ein &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/kostenlose-beratung-zur-betriebsnachfolge-im-hotel-darueber-nachdenken-bevor-es-zu-spaet-ist/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/ht_intergastra-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Wenn alles gut l&auml;uft &#8211; wer denkt da schon gerne ans aufh&ouml;ren? Tats&auml;chlich sind Erben und Betriebsnachfolge gern verdr&auml;ngte Themen, das hat schon <a href="http://www.berufebilder.de/buch-tipps/testamente-patientenverfuegungen-vollmachten-so-erledigen-sie-die-laestige-buerokratie/">Wolfgang Hanfstein festgestellt</a>. Aber genau deshalb um so wichtiger, denn: „<span>Sp&auml;testens mit 55 Jahren sollte sich ein vorausdenkender Unternehmer &uuml;ber seine Nachfolge Gedanken machen“ </span>sagt Wolfgang Gogg, der sich bei Success Consult<span> auf Betriebs&uuml;bergangskonzepte spezialisiert hat.</span></p>
<p><a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/kostenlose-beratung-zur-betriebsnachfolge-im-hotel-darueber-nachdenken-bevor-es-zu-spaet-ist/attachment/fx_1111_2034-jpg/" rel="attachment wp-att-8964"><img class="aligncenter size-large wp-image-8964" title="Hotel &amp; Technik" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/ht_intergastra-620x500.jpg" alt="Hotel &amp; Technik" width="640" height="500" /></a></p>
<p><!--more--></p>
<p><span>Denn bei einem erfolgreichen Betriebs&uuml;bergang kommt es nicht nur darauf an, einnen geeigneten Nachfolger zu finden. Es spielen auch gestalterische Herausforderungen (Finanzierung, Erb- und Steuerrecht) und strategische Chancen (Neupositionierung, Optimierung, Modernisierung) eine wichtige Rolle. Und daran sollten die Betroffenen rechtzeitig denken &#8211; und nicht erst, wenn es zu sp&auml;t ist.</span></p>
<h3><span>Zwei Drittel aller mittelst&auml;ndischen Hotels betroffen<br />
</span></h3>
<p>Eine Herausforderung, vor der in den kommenden Jahren rund zwei Drittel aller mittelst&auml;ndischen Hotels stehen. Daher haben 15 Hoteliers zwischen dem 11. und 15. Februar Gelegenheit, sich kostenlos dazu beraten zu lassen.</p>
<p>Und zwar auf der Fachmesse Intergastra in Stuttgart, wo die Redaktion des Fachmagazins Hotel&amp;Technik in Kooperation mit Success Consult dieses Angebot zur Verf&uuml;gung stellt.</p>
<h3>Wer kann teilnehmen?</h3>
<p>Wer von diesem Angebot profitieren m&ouml;chte, muss sich allerdings f&uuml;r ein Gespr&auml;ch anmelden. Bewerben k&ouml;nnen sich alle Unternehmen aus der Hotellerie, bei denen ein Betriebs&uuml;bergang unmittelbar in den kommenden zwei Jahren bevor steht.</p>
<p>Bewerbungen sind m&ouml;glich per Mail, Fax oder telefonisch: <a class="autohyperlink" href="mailto:jens.philipsenburg@success-consult.de" title="mailto:jens.philipsenburg@success-consult.de">jens.philipsenburg@success-consult.de</a> | Telefon 0711-907134-66 | Telefax 0711-907134-99. F&uuml;r die Terminvergabe gilt die Eingangsreihenfolge qualifizierter Bewerbungen; alle Teilnehmer werden zur Terminbest&auml;tigung telefonisch benachrichtigt.</p>
<h3>Wie l&auml;uft die Beratung ab?</h3>
<p>Die Berater Jens Philipsenburg und Wolfgang Gogg sichern absolute Vertraulichkeit zu. Das Gespr&auml;ch findet in einer diskreten Atmosph&auml;re in einem geschlossenen Besprechungsraum statt. Allerdings warnen die Berater vor &uuml;berzogenen Erwartungen: Das einst&uuml;ndige Beratungsgespr&auml;ch wird in den wenigsten F&auml;llen alle Probleme l&ouml;sen.</p>
<p>„Wir wollen unseren Gespr&auml;chspartnern Tipps mit auf dem Weg geben, woran sie denken m&uuml;ssen und welche Fallstricke sie vermeiden sollten“, sagt Experte Jens Philipsenburg. Oftmals sehen die Betroffenen den Wald vor lauter B&auml;umen nicht mehr. Betriebs&uuml;bernahmen sind manchmal delikat und oft komplex – Gr&uuml;nde f&uuml;r viele, eine rechtzeitige Entscheidung zu verdr&auml;ngen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Neuregelung beim Gr&#252;ndungszuschuss: Wohlwollen statt Rechtsanspruch</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 12:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsagentur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/die-neuregelung-beim-gruendungszuschuss-wohlwollen-statt-rechtsanspruch/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/money1-e1323691851771-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Mit dem Gr&#252;ndungszuschuss unterst&#252;tzt der Staat, bzw. die Bundesagentur f&#252;r Arbeit, Empf&#228;nger von Arbeitslosengeld I, die sich selbst&#228;ndig machen. Gerade wurde das Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen (drittes und viertes Sozialgesetzbuch) neu geregelt: Aus der bisherigen Kann- wird eine Pflichtleistung. &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/die-neuregelung-beim-gruendungszuschuss-wohlwollen-statt-rechtsanspruch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/money1-e1323691851771-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Mit dem Gr&uuml;ndungszuschuss unterst&uuml;tzt der Staat, bzw. die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Empf&auml;nger von Arbeitslosengeld I, die sich selbst&auml;ndig machen. Gerade wurde das Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen (drittes und viertes Sozialgesetzbuch) neu geregelt: Aus der bisherigen Kann- wird eine Pflichtleistung. Und: Noch ist das Gesetz nicht g&uuml;ltig. Wer sich beeilt, kann schnell nochmal nach den alten Bedingungen gr&uuml;nden.</p>
<p><a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/die-neuregelung-beim-gruendungszuschuss-wohlwollen-statt-rechtsanspruch/attachment/money-4/" rel="attachment wp-att-8835"><img class="aligncenter size-large wp-image-8835" title="money" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/money1-e1323691851771-620x442.jpg" alt="" width="640" height="442" /></a></p>
<p><!--more-->Die Gesetzes&auml;nderung wurde vom Bundestag sowie vom Bundesrat verabschiedet. Was noch fehlt, ist die Unterschrift des Bundespr&auml;sidenten. Solange diese noch fehlt, ist das Gesetz noch nicht in Kraft und &uuml;berhaupt wei&szlig; keiner so richtig, ab wann die Neuregelung gilt. Und bis dahin kann (und sollte!) man noch nach der alten Regelung gr&uuml;nden.</p>
<h3>Einschneidende Ver&auml;nderungen</h3>
<p>Denn die wohl die einschneidenste Ver&auml;nderung des Gesetzes: Aus der bisherigen teilweisen Pflichtleistung wurde eine vollst&auml;ndige Ermessensleistung. Anders als bisher muss die Arbeitsagentur auch bei Erf&uuml;llung all dieser Voraussetzungen den Gr&uuml;ndungzuschuss nicht gew&auml;hren – es handelt sich insoweit also um reines Ermessen der Arbeitsagentur.</p>
<p>Gefordert werden nun Gr&uuml;ndungs&uuml;berzeugung und hohes Engagement gleich zu Beginn der Arbeitslosigkeit. Aber nat&uuml;rlich spielen auch die zur Verf&uuml;gung stehenden Finanzmittel und die regional definierten Vorgaben und Ziele der Agentur bei der Bewilligung eine Rolle.</p>
<h3>Alte und neue Regelungen</h3>
<p>Was bleibt: Der Gr&uuml;ndungszuschuss ist ein Betrag in H&ouml;he Ihres zuletzt bezogenen Arbeitslosengeldes I zum Lebensunterhalt. Er kann insgesamt 15 Monate lang gew&auml;hrt werden.</p>
<p>Neu ist: In den ersten sechs Monaten (bisher neun!) erhalten Sie einen Zuschlag von 300 Euro/Monat f&uuml;r die soziale Absicherung. Sollte die Arbeitsagentur nach sechs Monaten Ihren Antrag noch einmal verl&auml;ngern (siehe unten), wird f&uuml;r weitere neun Monate (bisher sechs!) nur noch der Zuschlag von 300 Euro/Monat f&uuml;r die soziale Absicherung gezahlt, nicht mehr aber der Betrag in H&ouml;he des zuletzt bezogenen Arbeitslosengeldes I.</p>
<h3>Wann k&ouml;nnen Sie den Antrag stellen?</h3>
<p>Ihr Antrag hat nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn Sie zum Zeitpunkt der Gr&uuml;ndung Arbeitslosengeld I oder Kurzarbeitergeld beziehen oder in einer Arbeitsbeschaffungsma&szlig;nahme besch&auml;ftigt ist und darauf noch mindestens 150 Tage Anspruch haben.</p>
<p>Sicherheitshalber sollten Sie beim Gr&uuml;ndungzuschuss folgendes Procedere einhalten: Wenn Sie die positive Stellungnahme der fachkundigen Stelle erhalten haben – und erst dann – sollten Sie sich selbst&auml;ndig machen, indem Sie Ihr Gewerbe beziehungsweise Ihre freiberufliche T&auml;tigkeit anmelden.</p>
<h3>Das Procedere</h3>
<p>Denn mit der Anmeldung der Selbst&auml;ndigkeit endet automatische Ihre Arbeitslosigkeit und damit Ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld I.</p>
<p>Erst wenn Sie die Anmeldung bei Gewerbe bzw. Finanzamt in der Tasche haben, k&ouml;nnen Sie damit zur Arbeitsagentur gehen und sie zusammen mit einem Exemplar des Businessplans, der Bescheinigung der Fachkundigen Stelle sowie dem eigentlichen Antragsformular einreichen. Die Arbeitsagentur entscheidet nun anhand der Unterlagen &uuml;ber Ihren Antrag.</p>
<p>Achtung: In dieser Zeit erhalten Sie keinerlei Bez&uuml;ge.</p>
<h3>Die Verl&auml;ngerung</h3>
<p>Wie bereits erw&auml;hnt, k&ouml;nnen Sie nach den ersten sechs Monaten noch einmal eine Verl&auml;ngerung des Gr&uuml;ndungszuschusses verlangen. Der beste Zeitpunkt sind zwei bis<br />
drei Monate vor Ablauf der ersten sechs Monate.</p>
<p>Die Arbeitsagentur verlangt den Nachweis, dass in den ersten sechs Monaten »eine intensive Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit und hauptberufliche unternehmerische Aktivit&auml;ten« vorgelegen haben.</p>
<h3>Nochmal zum Verst&auml;ndnis</h3>
<p>F&uuml;r den gesamten Gr&uuml;ndungzuschuss besteht nun kein einklagbarer Rechtsanspruch mehr. Die Arbeitsagentur besitzt einen Ermessensspielraum und entscheidet f&uuml;r oder gegen eine Verl&auml;ngerung anhand der Unterlagen, die Sie zum Beleg Ihrer Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit in den letzten sechs Monaten einreichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deskmag-Gr&#252;nder Carsten Foertsch im Interview &#252;ber seine Erfahrung mit der B&#252;rokratie: &#8220;Arschtritt f&#252;r Unternehmen aus jungen Wirtschaftszweigen!&#8221;</title>
		<link>http://berufebilder.de/interviews/deskmag-gruender-carsten-foertsch-im-interview-ueber-seine-erfahrung-mit-der-buerokratie-arschtritt-fuer-unternehmen-aus-jungen-wirtschaftszweigen/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 11:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufsbild]]></category>
		<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/03/carsten-300x3001-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Carsten Foertsch hat gerade Deskmag gegr&#252;ndet, ein Magazin &#252;ber neue Arbeitsr&#228;ume, wie sie aussehen, wie sie funktionieren, wie sie verbessert werden k&#246;nnen und wie wir in ihnen arbeiten. Im Interview spricht er &#252;ber die b&#252;rokratischen H&#252;rden, die Existenzgr&#252;ndern in Deutschland &#8230; <a href="http://berufebilder.de/interviews/deskmag-gruender-carsten-foertsch-im-interview-ueber-seine-erfahrung-mit-der-buerokratie-arschtritt-fuer-unternehmen-aus-jungen-wirtschaftszweigen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/03/carsten-300x3001-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Carsten Foertsch hat gerade <a href="http://www.deskmag.com/">Deskmag</a> gegr&uuml;ndet, ein Magazin &uuml;ber neue Arbeitsr&auml;ume, wie sie aussehen, wie sie funktionieren, wie sie verbessert werden k&ouml;nnen und wie wir in ihnen arbeiten. Im Interview spricht er &uuml;ber die b&uuml;rokratischen H&uuml;rden, die Existenzgr&uuml;ndern in Deutschland in den Weg gestellt werden. Das Interview entstand <a title="Meine Replik auf den Artikel zur Gr&uuml;ndungsf&ouml;rderung in ZEIT-ONLINE: Innovations-Bremse Deutschland" href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/gesellschaft-innovation-medien/unternehmens-innovationskultur/meine-replik-auf-den-artikel-zur-gruendungsfoerderung-in-zeit-online-innovations-bremse-deutschland/">aus meiner Replik auf einen ZEIT-ONLINE-Beitrag</a>.<br />
<!--more--><em></em></p>
<p><a href="http://berufebilder.de/interviews/deskmag-gruender-carsten-foertsch-im-interview-ueber-seine-erfahrung-mit-der-buerokratie-arschtritt-fuer-unternehmen-aus-jungen-wirtschaftszweigen/attachment/carsten-300x300-2/" rel="attachment wp-att-8658"><img class="aligncenter size-full wp-image-8658" title="carsten-300x300" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/03/carsten-300x3001.jpg" alt="" width="640" height="225" /></a><em></em></p>
<p><em>Carsten Foertsch studierte Politikwissenschaften, Soziologie und Geographie in Berlin und machte 2006 sein Diplom. Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Institut f&uuml;r sozialwissenschaftliche Studien mit Fokus auf Stadt- und Regionalentwicklung sowie Arbeitsmarkt. Mitte 2010 gr&uuml;ndete er mit Joel Alas <a href="http://www.deskwanted.com/">Deskwanted</a>, ein Suchsystem f&uuml;r Arbeitspl&auml;tze und das Magazin Deskmag.<br />
</em></p>
<h4>Wo liegen die gr&ouml;&szlig;ten Hindernisse f&uuml;r Existenzgr&uuml;nder in deutschen Verwaltungen?</h4>
<p>Ein besonderes Problem gerade in deutschen Verwaltungen und deren privatrechtlichen Sub-Unternehmen ist das Alter ihrer Besch&auml;ftigten, das deutlich &uuml;ber dem Durchschnitt der erwerbsf&auml;higen Bev&ouml;lkerung liegt. Gerade in Berlin werden junge Leute werden kaum eingestellt. Weniger als 2,5% der Leute, die in den Berliner Verwaltungen arbeiten, sind 30 Jahre oder j&uuml;nger.</p>
<h4>Worin besteht das Problem f&uuml;r Gr&uuml;nder?</h4>
<p>In den &ouml;ffentlichen Verwaltungen und Banken arbeiten daher zunehmend Leute, die kaum &uuml;ber aktuelle Fachkenntnisse verf&uuml;gen. Gerade Unternehmungen in neuen Wirtschaftsbereichen der Kreativindustrie haben es dadurch schwer. Die Besch&auml;ftigten in den Verwaltungen kennen sich kaum aus mit neuen Technologien.</p>
<h4>Eine <a href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/steuern/werden-deutschlands-aemter-dank-social-media-buergerfreundlicher-buerokratie-2-0/"> Studie </a> zeigt doch, dass man in den Verwaltungen dennoch z.B. auf Social Media Anwendungen setzt!</h4>
<p>Die Nutzung von Social Media garantiert nicht automatisch einen Wissenstransfer. Social Media ist, wenn Sender und Empf&auml;nger aufeinander eingehen, der Sender also auch zum Empf&auml;nger wird und umgekehrt. Erst diese Interaktion macht Social Media sozial.</p>
<p>Und sinnvoll wird es erst, wenn die Ergebnisse dieser Kommunikation die Arbeit in den Verwaltungen positiv beeinflussen. Das sehe ich bei den meisten Verwaltungen bisher nicht. In der Regel ist es nur ein zus&auml;tzlicher Ein-Richtungs-Kanal. Au&szlig;erdem ersetzt ihre Nutzung in keinem Fall den pers&ouml;nlichen Kontakt zu jungen Kollegen, die in den Verwaltungen fehlen.</p>
<h4>Sicher auch eine Geldfrage&#8230;</h4>
<p>H&auml;ufig werden die Social Media Aktivit&auml;ten wie viele andere Arbeiten auch zunehmend von Fremdfirmen ausgef&uuml;hrt. Das senkt die Kosten, b&uuml;ndelt Informationen. Aber letztlich funktioniert es wie im Spiel der stillen Post, die Nachricht am Anfang ist nicht die am Ende, vor allem nicht, wenn die Leute in den Verwaltungen nicht die Kenntnisse besitzen, das Wissen dieser Auftragsarbeiten richtig zu bewerten. Da helfen ihnen auch die besten externen Auftragsarbeiten nichts.</p>
<p>Die Berliner Verwaltung ist ein Extrembeispiel. Der Senat steht mit dem Abbau der Schulden vor einem verst&auml;ndlich gro&szlig;en Problem. Durch einen der Schl&uuml;sse, die ihr er daraus zog, dem praktisch jahrelangen Einstellungsstopp erhalten die Berliner Verwaltungen jedoch keinen frischen Input an internem Expertenwissen und verlieren daher seit Mitte der 90er den Anschluss an die wirtschaftlichen, technischen und bildungsrelevanten Neuerungen. Dazu <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-verwaltung-kopflastig-und-ueberaltert/4278268.html" rel="nofollow">mehr im Tagesspiegel</a>.</p>
<h4>Man f&ouml;rdert also nicht, was man nicht kennt?</h4>
<p>Genau: L&auml;nger bestehende Wirtschaftszweige werden durchaus unterst&uuml;tzt. Gerade im Beispiel Kreativbereich offenbart sich der Unterschied zwischen Mode, einem Jahrtausende alten Gewerbe und Unternehmungen, die ihre Einkommen ausschlie&szlig;lich &uuml;ber ihr Wissen in neuen Wirtschaftszweigen beziehen.</p>
<p>Mode wird gef&ouml;rdert &#8211; siehe Fashion Week und Bread &amp; Butter. Vielleicht noch Sachen, die mit Kunst oder klassischen Medien zu tun haben, wenn sie an die Kunsthalle oder mittlerweile gescheiterte Fernsehsender denken. Auch die neu geplante Landesbibliothek geh&ouml;rt dazu. Von neuen Nutzungskonzepten fehlt jede Spur. Ein altes Konzept in neuen R&auml;umen.</p>
<h4>Haben Sie bessere Ideen?</h4>
<p>Ja. Warum k&ouml;nnen Leute heute, eigene Werke &uuml;ber die Bibliothek nicht kostenlos zur Ausleihe freigeben und von den registrierten Nutzern bewerten lassen? Warum &uuml;berlassen Bibliotheken ihre Kernkompetenz bei neuen Medien Google oder Apple, wenn sie es gegen eine Mitgliedsgeb&uuml;hr unabh&auml;ngiger und themengerechter katalogisieren k&ouml;nnten?</p>
<p>Was ich meine, die Verwaltung f&ouml;rdert nicht einmal intern neue Konzepte und Ideen. Da k&ouml;nnen sie sich ausrechnen, wie schwer es f&uuml;r Existenzgr&uuml;nder ist, wenn sie mit neuen Ideen von au&szlig;en kommen.</p>
<h4>Das klingt ein wenig frustriert…</h4>
<p>Nein, ich will gar nicht die einzelne Wirtschaftszweige gegeneinander ausspielen. Im Gegenteil. Wenn es nicht um einzelne Unternehmen oder Gr&uuml;nder sondern um Branchentreffen geht, unterst&uuml;tzt der Senat sie sogar recht unkompliziert mit kleinen Summen, so eine Art kleinen Zuschuss f&uuml;r tempor&auml;r selbst organisierte Hilfe zur Selbsthilfe. Daf&uuml;r helfen die Leute von Projekt Zukunft oder Berlin Partner schnell weiter.</p>
<p>Was der Senat durch seine interne einseitige Personalpolitik bewirkt, ist leider trotzdem eine Riesenverschwendung von &ouml;konomischen Potenzial. Wenn ihm die Leute aus den Bereichen schon fehlen, k&ouml;nnte er mehr Leute aus der Verwaltung zumindest f&uuml;r einzelne Branchentreffen &ouml;fter freistellen, um ihr Verst&auml;ndnis f&uuml;r neue Wirtschaftsbereiche zu st&auml;rken. Das w&auml;re auch ein neues Verst&auml;ndnis von Wirtschaftsf&ouml;rderung. Die Verwaltung sollte nicht mehr warten, bis die Leute zu ihnen kommen. Sie sollte auch selbst &ouml;fter aktiv den Kontakt suchen.</p>
<h4>Im Interview hat <a href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/finanzierung-konzept-strategie/interview-mit-christoph-lang-von-berlin-partner-ueber-die-foerderung-von-unternehmen-und-den-it-standort-berlin-wir-haben-in-vier-jahren-21-224-neue-arbeitsplaetze-geschaffen/"> Christoph Lang von Berlin Partner </a> auf die Unterstz&uuml;tzung der Investitionsbank Berlin verwiesen…</h4>
<p>Ja, die Investitionsbank wirbt &uuml;berall mit mit Krediten f&uuml;r Start-ups. Sie tut es jedoch eher f&uuml;r das Image des Standortes Berlins. Die Realit&auml;t sieht anders aus. Aber wenn es nur das w&auml;re…</p>
<h4>Was denn noch?</h4>
<p>Die meisten Unternehmen aus jungen Wirtschaftszweigen erhalten nicht nur keine Unterst&uuml;tzung, sie verschwenden auch ihre kostbare Zeit f&uuml;r die Beantragung von Unterst&uuml;tzung, die aus Ahnungslosigkeit ohne ernsthafte Bearbeitung abgelehnt werden. Es betrifft gerade die einfachen Programme der IBB.</p>
<p>Mit Mikrokrediten von zehn- oder zwanzig Tausend Euro k&ouml;nnen in Berlin schon viele Leute was drehen, um auf den eigenen F&uuml;&szlig;en zu stehen. Gerade aus dem Kreativbereich, wo die meisten als Selbstst&auml;ndige oder Kleinunternehmer starten. F&uuml;r die Beurteilung fehlt der IBB jedoch die Kompetenz. Restaurants und Gas-Wasser-Sanit&auml;r sind kein Problem, aber alles, was sie noch nicht kennen, wo sie keine Expertise bisher aufbauten, wird nicht gef&ouml;rdert.</p>
<h4>Na immerhin kann man es versuchen&#8230;</h4>
<p>Die Zeit f&uuml;r die gescheiterten Antr&auml;ge fehlt den Antragstellern sp&auml;ter beim Aufbau ihres Unternehmens. Sie erhalten also das Gegenteil von Unterst&uuml;tzung, n&auml;mlich einen Arschtritt und den Verlust darin investierter Zeit, der sich schnell zu einem Wettbewerbsnachteil entwickeln kann.</p>
<p>Es w&auml;re ehrlicher und f&uuml;r jeden einfacher, wenn sie vorher sagen, nach welchen Richtlinien sie Unternehmen f&ouml;rdern. Sie sollte auf Transparenz setzen als auf irref&uuml;hrendes PR Bla Bla.</p>
<h4>Vielleicht muss man der Verwaltung dieses Problem erkl&auml;ren…</h4>
<p>Seit fast 15 Jahren praktiziert die Berliner Verwaltung dieses Vorgehen, ohne aus ihren Fehlern zu lernen. Ein sch&ouml;nes Beispiel fand ich zuf&auml;llig <a href="http://netz-erfolge.de/catalog/item189.html"> in einem Text &uuml;ber das Internet-Unternehmen Zanox </a> .  Dort hei&szlig;t es:</p>
<blockquote><p>Bereits 1997 entwickeln die Studenten der Wirtschaftsinformatik das vision&auml;re Projekt Inab (eine Abk&uuml;rzung f&uuml;r „Internetadressbuch“), eine Website zum Speichern und Verwalten von Lesezeichen. Mit ihrer Diplomarbeit beteiligen sie sich an einem Business Plan-Wettbewerb des Berliner Existenzgr&uuml;nderforums, der Sparkasse und dem Stern, doch sind sie offensichtlich mit diesem Projekt ihrer Zeit voraus. Die Jury k&ouml;nnen die jungen Unternehmer jedenfalls nicht von ihrem vision&auml;ren Gesch&auml;ftsmodell &uuml;berzeugen: Sie unterliegen beim Wettbewerb einem Berliner „Schnittchen-Bring-Service“.</p></blockquote>
<h4>Und heute sind Social Bookmarking-Dienste der Renner… Wie kann so etwas passieren?</h4>
<p>Ich denke, sie sind eher die Ausnahme. Beim Businessplan Wettbewerb der IBB gewann letztes Jahr im Bereich Service eine Fahrradwaschanlage, ein Kinderbetreuungsdienst, eine Textilpflege, ein Online-Konzertbewertungsportal und Online-Generationsprojekt. Da ging es nicht mal um einen Kreditantrag, f&uuml;r den man sich nackt ausziehen muss und mehr Leute auf der Strecke bleiben.</p>
<p>Ich m&ouml;chte nicht falsch verstanden werden, es sind alles tolle Sachen dabei, aber so etwas h&auml;tte die IBB schon vor zehn Jahren auszeichnen k&ouml;nnen. Nicht ein wirklich komplett neues Ding dabei – bei so vielen Bewerbungen. Und nun stellen Sie sich vor, sie m&ouml;chten vor diesem Hintergrund Geld bei der IBB beantragen.</p>
<h4>Was passiert dann?</h4>
<p>Eine Ablehnung bei den Mikrokrediten erfolgt in der Regel, wenn innerhalb von sechs bis neun Monaten kein operativer Gewinn erzielt werden kann, mit dem Kreditraten bezahlt werden. Das gilt betrifft viele Online-Unternehmen, die sie sich erstmal einen Namen machen und Traffic erzielen m&uuml;ssen, um Geld zu verdienen.</p>
<p>Das dauert in der Regel mindestens ein, zwei Jahre. Ein besonderes F&ouml;rderungsprogramm mit Kleinkrediten bieten sie dennoch nicht an. Twitter erzielte erst f&uuml;nf Jahre nach Bestehen Gewinne. Google ben&ouml;tigte drei Jahre daf&uuml;r. Und mit Kleinunternehmen entstehen viel mehr Jobs als mit Gro&szlig;unternehmen. Da w&uuml;rden sich spezielle Mikrokredite wirklich lohnen, die darauf mehr R&uuml;cksicht nehmen. Die aktuellen Mikrokrediten sind aber auch nur ein Produkt der Zeit, in dem der kurzfristige Erfolg mehr z&auml;hlt als die langfristige Perspektive.</p>
<h4>Wie sieht das bei Euch aus?</h4>
<p>Wir verdienen mit unserem Magazin derzeit auch noch nichts, wir starteten mit dem Deskmag erst richtig im Oktober letzten Jahres. Unser Einkommen beziehen wir derzeit aus individuell angefertigten Marktanalysen. Allgemeine Zusammenfassungen stellen wir allen Interessierten kostenlos auf dem Deskmag bereit.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Photovoltaikanlagen als steuerliches Investment: Mit Solarzellen Steuern sparen?</title>
		<link>http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/photovoltaikanlagen-als-steuerliches-investment-mit-solarzellen-steuern-sparen/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 13:22:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Schinkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>

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		<description><![CDATA[Die zum 01.01.2012 geplante massive Reduzierung der F&#246;rders&#228;tze f&#252;r sogenannten eingespeisten Solarstrom hat zum einen private Investoren aufgeschreckt. Zum anderen sind vor kurzem interessante Entscheidungen ergangen, die es wert machen, dieses Investment in einem Beitrag n&#228;her zu beleuchten. Abh&#228;ngig von &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/photovoltaikanlagen-als-steuerliches-investment-mit-solarzellen-steuern-sparen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/steuern/photovoltaikanlagen-als-steuerliches-investment-mit-solarzellen-steuern-sparen/attachment/solarzellen/" rel="attachment wp-att-8582"><img class="aligncenter size-large wp-image-8582" title="solarzellen" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/11/solarzellen-620x413.jpg" alt="solarzellen" width="640" height="413" /></a></p>
<p>Die zum 01.01.2012 geplante massive Reduzierung der F&ouml;rders&auml;tze f&uuml;r sogenannten eingespeisten Solarstrom hat zum einen private Investoren aufgeschreckt. Zum anderen sind vor kurzem interessante Entscheidungen ergangen, die es wert machen, dieses Investment in einem Beitrag n&auml;her zu beleuchten.</p>
<p><!--more-->Abh&auml;ngig von der tats&auml;chlich installierten Leistung (Betrachtungszeitraum 01.10.2010-30.09.2011)) wird die Senkung der F&ouml;rders&auml;tze mindestens 9 % betragen. Sollte der Ausbau der Photovoltaikanlagen weiter so massiv voranschreiten, ist eine erneute Absenkung zum 01.07.2012 geplant.</p>
<h3>Wie hoch ist die Einspeiseverg&uuml;tung?</h3>
<p>Die derzeitige Einspeiseverg&uuml;tung betr&auml;gt 28,74 C/kwh (Leistung der Anlage bis 30KW). Die nachfolgende Tabelle macht die geplante Absenkung deutlich:<br />
Degression der Verg&uuml;tung nach § 20 a EEG 2012</p>
<table width="640" cellspacing="0" cellpadding="1">
<colgroup>
<col width="148" />
<col width="169" />
<col width="176" /> </colgroup>
<tbody>
<tr valign="TOP">
<td width="200"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">Installierte Leistung in MW </span></span></span></td>
<td width="200"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">zum 2012 * </span></span></span></td>
<td width="200"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">zum 1.7.2012 ** </span></span></span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="148"></td>
<td width="169"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">im Vergleich zum Vorjahr in % </span></span></span></td>
<td width="176"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">im Vergleich zum 1.1.2012 in % </span></span></span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="148"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">&lt; 1500 </span></span></span></td>
<td width="169"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">1,5 </span></span></span></td>
<td width="176"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">0 </span></span></span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="148"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">&lt; 2000 </span></span></span></td>
<td width="169"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">4 </span></span></span></td>
<td width="176"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">0 </span></span></span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="148"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">&lt; 2500 </span></span></span></td>
<td width="169"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">6,5 </span></span></span></td>
<td width="176"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">0 </span></span></span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="148"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">&lt; 3500 </span></span></span></td>
<td width="169"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">9 </span></span></span></td>
<td width="176"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">0 </span></span></span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="148"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">&gt; 3500 </span></span></span></td>
<td width="169"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">12 </span></span></span></td>
<td width="176"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">3 </span></span></span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="148"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">&gt; 4500 </span></span></span></td>
<td width="169"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">15 </span></span></span></td>
<td width="176"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">6 </span></span></span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="148"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">&gt; 5500 </span></span></span></td>
<td width="169"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">18 </span></span></span></td>
<td width="176"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">9 </span></span></span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="148"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">&gt; 6500 </span></span></span></td>
<td width="169"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">21 </span></span></span></td>
<td width="176"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">12 </span></span></span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="148"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">&gt; 7500 </span></span></span></td>
<td width="169"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">24 </span></span></span></td>
<td width="176"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,serif;"><span style="font-size: x-small;">15 </span></span></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Die steuerlichen Rahmenbedingungen</h3>
<p>Ma&szlig;gebend f&uuml;r den Verg&uuml;tungssatz ist der Zeitpunkt der Anlageninbetriebnahme. Die Verg&uuml;tung wird f&uuml;r die Dauer von 20 Jahren garantiert. Wie sind jedoch die steuerlichen Rahmenbedingungen?</p>
<p>Mit der Erzeugung und der Einspeisung des Solarstroms erzielt der Investor gewerbliche Eink&uuml;nfte. Bei sogenannten Kleinanlagen f&auml;llt aufgrund des Freibetrages zur Gewerbesteuer (24.500 € Gewerbeertrag) keine Gewerbesteuer an.</p>
<h3>Die Umsatzsteuer</h3>
<p>Umsatzsteuerlich handelt der Investor als Unternehmer. Unterhalb der Umsatzgrenze von 17.500 € im aktuellen und 50.000 € im vergangenen Jahr kann dieser sich als Kleinunternehmer gem&auml;&szlig; § 19 UStG behandeln lassen.</p>
<p>Das macht jedoch finanziell keinen Sinn. Zum einen geht dann der Vorsteuerabzug aus der Investition verloren (bei einer Nettoinvestition von 15.000 € w&auml;ren das immerhin 2.850 € Vorsteuern), zum anderen zahlen die Stromfirmen bei einer entsprechenden Option die Umsatzsteuer zus&auml;tzlich aus. Diese muss nicht aus der Einspeiseverg&uuml;tung heraus gerechnet werden.</p>
<h3>Absetzbarkeit von Zusatzkosten?</h3>
<p>Was ist jedoch zu tun, wenn keine Fl&auml;che zur Verf&uuml;gung steht und f&uuml;r den Betrieb einer Solaranlage ein Extraschuppen errichtet wird?</p>
<p>Hier verneint der BFH, den betrieblichen Zusammenhang, mit der Folge, dass die Anschaffungskosten f&uuml;r den Schuppen nicht als Betriebsausgaben bei den Eink&uuml;nften aus dem Betrieb einer Photovoltaikanlage geltend gemacht werden k&ouml;nnen.</p>
<h3>Umsatzsteuer &amp; Dachverpachtung</h3>
<p>Mit der umsatzsteuerlichen Frage der Dachverpachtung an einen Photovoltaikanlagenbetreiber besch&auml;ftigt sich eine Verf&uuml;gung des Freistaates Bayern vom 17.08.2011:<br />
Dabei sind folgende Grunds&auml;tze zu beachten:</p>
<p>Erfolgt die Verpachtung gegen eine laufende Nutzungsverg&uuml;tung f&uuml;r das Dach, liegt eine umsatzsteuerfreie Grundst&uuml;cksvermietung vor. Gem&auml;&szlig; § 9 UStG ist die Option zur Umsatzsteuer f&uuml;r den Dachverp&auml;chter m&ouml;glich.</p>
<h3>Bei Dachsanierung</h3>
<p>Oft ist es jedoch so, dass die &Uuml;berlassung des Daches im Gegenzug einer durch den Photovoltaikbetreiber erfolgten Dachsanierung erfolgt. F&uuml;r die Kosten der Dachsanierung ist ein sofortiger Vorsteuerabzug beim P&auml;chter (Betreiber) m&ouml;glich. F&uuml;r die „unentgeltliche“ &Uuml;berlassung der Dachsanierung hat der P&auml;chter eine unentgeltliche Wertabgabe zu versteuern.</p>
<p>Die Bemessungsgrundlage bemisst sich dabei nach der Dauer der Verpachtung und ist bei einem Ist-Versteuerer (Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten), &uuml;ber die Dauer der Nutzungsvereinbarung anzusetzen:</p>
<h3>Ein Beispiel</h3>
<p>Der P&auml;chter saniert das Dach f&uuml;r 20.000 € netto. Er kann einen Vorsteuerabzug von 19 % geltend machen (3.800 €). Die Nutzungs&uuml;berlassung betr&auml;gt 25 Jahre (300 Monate). F&uuml;r jeden Monat muss der P&auml;chter einen Eigenverbrauch von 66,70 € versteuern (12,67 € Umsatzsteuer f&auml;llt an).</p>
<p>Das Beispiel zeigt einen erheblichen Liquidit&auml;tsvorteil f&uuml;r den P&auml;chter als Ist-Versteuerer. Handelt es sich jedoch um einen Soll-Versteuerer (Besteuerung nach vereinbarten Entgelten) ist die Lieferung zum Zeitpunkt der Fertigstellung in H&ouml;he der Kosten zu versteuern (ebenfalls 20.000 €, 3.800 € Umsatzsteuer).</p>
<h3>Sonstiges zur Einkommensteuer</h3>
<p>Ist eine Investition geplant und kann diese glaubhaft gemacht werden (verbindliche Bestellung in 2011, Montage in 2012), kann der Investor bereits im Jahr 2011 40% der Anschaffungskosten &uuml;ber den sogenannten Investitionsabzugsbetrag steuerlich als Verlust geltend machen.</p>
<p>Da es sich um ein bewegliches Wirtschaftsgut handelt (sogenannte Betriebsvorrichtung) ist ebenso eine Sonderabschreibung in H&ouml;he von 20% der Anschaffungskosten (nach Inbetriebnahme) m&ouml;glich (§7g EStG).</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Gelingt es dem privaten Investor noch im Jahr 2011 die Anschaffung einer Photovoltaikanlage, sind ihm die noch sehr guten Verg&uuml;tungss&auml;tze f&uuml;r die n&auml;chsten 20 Jahre sicher. Aber auch eine erst im Jahr 2012 erfolgte Investition kann sich aufgrund des Investitionsabzugsbetrages steuerlich lohnen, wenn im Jahr 2011 zum Beispiel ein au&szlig;ergew&ouml;hnlich hoher Gewinn erzielt wird.</p>
<p>Der Betrieb einer Photovoltaikanlage sollte immer mit Option zur Umsatzsteuer erfolgen, da ansonsten der Vorsteuerabzug aus den Anschaffungskosten der Anlage verlorengeht.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Erfahrungsbericht Crowdfunding &amp; wie es funktioniert: Vom Legofilmer zu Indie-Kultur</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 07:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz notiert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://berufebilder.de/magazin/erfahrungsbericht-crowdfunding-wie-es-funktioniert-vom-legofilmer-zu-indie-kultur/</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Simone Janson, bin &#252;ber Twitter auf die Seite aufmerksam geworden und wollte mich und mein Projekt vorstellen. Bewerbe mich also entweder als Autor f&#252;r die Gr&#252;ndersite oder stehe f&#252;r ein Interview f&#252;r Berufsbilder bereit&#8230; &#8220;www.indiekultur.de wird eine Veranstaltungs-Plattform, bei &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/erfahrungsbericht-crowdfunding-wie-es-funktioniert-vom-legofilmer-zu-indie-kultur/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Simone Janson,<br />
bin &uuml;ber Twitter auf die Seite aufmerksam geworden und wollte mich und mein Projekt vorstellen. Bewerbe mich also entweder als Autor f&uuml;r die<br />
Gr&uuml;ndersite oder stehe f&uuml;r ein Interview f&uuml;r Berufsbilder bereit&#8230;</p>
<p>&#8220;www.indiekultur.de wird eine Veranstaltungs-Plattform, bei der Kulturgestalter sich nicht nur vernetzen, sondern eine Bewegung bilden.<br />
Wo andere den mangelnden Wachstum beklagen, h&auml;lt die Seite fest, wo er zu finden ist: N&auml;mlich genau dort, wo nicht finanzieller  sondern<br />
sozialer Gewinn stattfindet&#8230;&#8221;  (Genug Werbetext!)</p>
<p>Vor 10 Jahren hatte ich mit meinen Legofilmen den richtigen Riecher und habe das Gef&uuml;hl, dass es bei dem Projekt alles auch sehr aktuell ist.<br />
Das Themenfeld verbindet &#8220;Nachhaltige Social Media Kampagne mit Crowdfunding und Crowdsourcing&#8221; und &#8220;Gemeinn&uuml;tzigkeit&#8221;.</p>
<p>Ich muss zugeben, dass es ein recht komplexes Projekt ist und unter <a href="http://www.startnext.de/indieKultur#nav-bar" class="autohyperlink" title="http://www.startnext.de/indieKultur#nav-bar" target="_blank" rel="nofollow">www.startnext.de/indieKultur#nav-bar</a> werden nur einige Punkte kurz angerissen.</p>
<p>Mit der Seite wollen wir jedenfalls den sozialkulturellen Austausch greifbar machen und  dadurch die Perspektive des Menschen (statt wie beim Bruttoinlandsprodukt &#8220;BIP&#8221;,<br />
die der Wirtschaft) wieder in den Mittelpunkt r&uuml;cken.</p>
<p>Ich freue mich auf einen kreativen Austausch</p>
<p>Marcel Belledin</p>
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		<title>Eine Stiftung gr&#252;nden in Deutschland: Die Besteuerung der Beg&#252;nstigten einer Familienstiftung</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 07:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Schinkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/status-name-rechtsform/eine-stiftung-gruenden-in-deutschland-die-besteuerung-der-beguenstigten-einer-familienstiftung/</guid>
		<description><![CDATA[Eine Familienstiftung wird gegr&#252;ndet, um das Verm&#246;gen zusammenzuhalten und den Familienangeh&#246;rigen dauerhaft eine Unterst&#252;tzung durch die sogenannten Destinatszahlungen zukommen zu lassen. Beg&#252;nstigte einer Familienstiftung werden Destinat&#228;re genannt. Doch wie sind diese Geldfl&#252;sse bei den Destinat&#228;ren zu besteuern? Mit dem Thema &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/eine-stiftung-gruenden-in-deutschland-die-besteuerung-der-beguenstigten-einer-familienstiftung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-8096" href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/status-name-rechtsform/eine-stiftung-gruenden-in-deutschland-die-besteuerung-der-beguenstigten-einer-familienstiftung/attachment/familienstiftung/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-8096" title="Familienstiftung" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/10/familienstiftung-565x378.jpg" alt="" width="640" height="378" /></a></p>
<p>Eine Familienstiftung wird gegr&uuml;ndet, um das Verm&ouml;gen zusammenzuhalten und den Familienangeh&ouml;rigen dauerhaft eine Unterst&uuml;tzung durch die sogenannten Destinatszahlungen zukommen zu lassen. Beg&uuml;nstigte einer Familienstiftung werden Destinat&auml;re genannt. Doch wie sind diese Geldfl&uuml;sse bei den Destinat&auml;ren zu besteuern?</p>
<p><!--more-->Mit dem Thema Distinat&auml;re will sich der letzte Beitrag meiner kleinen Stiftungsreihe befassen. Denn &auml;hnlich wie bei allen anderen Stiftungsformen wird der Stiftungsstock im Regelfall nicht angetastet und nur die erzielten Ertr&auml;ge kommen den Beg&uuml;nstigten zugute.</p>
<h3>Wie wird besteuert?</h3>
<p>Die Besteuerung dieser Zuwendungen erfolgen entweder als Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen (§20 EStG) oder werden als sonstige Eink&uuml;nfte gem&auml;&szlig; § 22 EStG erfasst.</p>
<p>Erfolgt die Besteuerung als Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen ist die Stiftung verpflichtet, von den Aussch&uuml;ttungen vorab 25% Kapitalertragsteuer zuz&uuml;glich Solidarit&auml;tszuschlag und eventuell Kirchensteuer einzubehalten. Der Betrag nach Abzug der Steuern fliesst den Destinat&auml;ren zu.</p>
<h3>Wahlrecht beim Steuersatz</h3>
<p>F&uuml;r die Beg&uuml;nstigten besteht ein Wahlrecht: Sollte der pers&ouml;nliche Steuersatz unter 25% liegen, die Besteuerung der Eink&uuml;nfte in der Einkommensteuerveranlagung einzubeziehen. In dem Fall werden die Eink&uuml;nfte erfasst und die durch die Stiftung bezahlte Steuer wird als Steuervorauszahlung angerechnet.</p>
<p>Dazu ist es notwendig, dass dem Wohnsitzfinanzamt eine Steuerbescheinigung eingereicht wird.</p>
<h3>Welche Eink&uuml;nfte werden besteuert?</h3>
<p>Die Steuern werden an das f&uuml;r die Besteuerung der Stiftung zust&auml;ndige  Finanzamt abgef&uuml;hrt.  Dazu wird eine Kapitalertragsteueranmeldung  eingereicht. Mit der Zahlung dieser Steuer ist die Besteuerung auf Ebene  der Destinat&auml;re abgeschlossen.  Dieser Steuerabzug hat abgeltende  Wirkung (Abgeltungssteuer).</p>
<p>Bei der Besteuerung als sonstige Eink&uuml;nfte werden nur 60% der Eink&uuml;nfte einkommensteuerlich erfasst. 40% werden gem&auml;&szlig; § 3 Nr. 40 EStg steuerfrei gestellt (das sogenannte Teileink&uuml;nfte-verfahren.  Was im Zweifelsfall g&uuml;nstiger ist m&uuml;sste vorab anhand der pers&ouml;nlichen Voraussetzungen der Beg&uuml;nstigten gekl&auml;rt werden. Wann ist jedoch welche Besteuerungsform anzusetzen?</p>
<h3>Wann wird besteuert?</h3>
<p>Wenn</p>
<ul>
<li>Die Zuwendungen als gleichbleibende Rentenzahlungen vereinbart werden oder</li>
<li>den Destinat&auml;ren eine Einflussnahme auf die Verwendung der Ertr&auml;ge verwehrt wird (zum Beispiel kein Sitz im Kuratorium) oder</li>
<li>die Beg&uuml;nstigten eine Gegenleistung der Stiftung gegen&uuml;ber erbringen</li>
</ul>
<p>handelt es sich um sonstige Eink&uuml;nfte gem&auml;&szlig; § 22 EstG.</p>
<p>Treffen diese Kriterien nicht zu, werden die Zahlungen als Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen besteuert. In der Hinsicht existiert also ein gewisser Handlungsspielraum.<br />
Ich hoffe, ich konnte mit der Beitragsreihe gut in die Welt des Stiftungsrechts einf&uuml;hren und das Interesse f&uuml;r diese interessante Form wecken. Sollten Fragen offen geblieben sein, k&ouml;nnen diese gerne an <span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="mailto:info@stb-schinkel.de">info@stb-schinkel.de</a></span></span> gestellt werden. Ich werde mich bem&uuml;hen, diese zeitnah zu beantworten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Eine Stiftung gr&#252;nden in Deutschland: Besteuerung einer nicht-gemeinn&#252;tzigen Stiftung</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 09:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Schinkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/09/schinkel-steuer.jpg" alt="" width="0" height="0" />Eine nicht-gemeinn&#252;tzige Stiftung ist grunds&#228;tzlich steuerpflichtig. Besondere Befreiungs- bzw. Verschonungsregeln existieren nicht. Zu beachten ist, dass die Stiftung nicht wie andere K&#246;rperschaften einen gewerblichen Betrieb kraft Rechtsform bildet, sondern Einkommen aus verschiedenen Einkunftsarten. Zu diesen Einkunftsarten geh&#246;ren: Gewerbliche Eink&#252;nfte Eink&#252;nfte &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/eine-stiftung-gruenden-in-deutschland-besteuerung-einer-nicht-gemeinnuetzigen-stiftung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/09/schinkel-steuer.jpg" alt="" width="0" height="0" /><p><a rel="attachment wp-att-7764" href="http://www.berufebilder.de/?attachment_id=7764"><img class="aligncenter size-medium wp-image-7764" title="nicht-gemeinn&uuml;tzige-Stiftung" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/10/nicht-gemeinnuetzige-stiftung-565x423.jpg" alt="nicht-gemeinn&uuml;tzige-Stiftung" width="640" height="423" /></a>Eine nicht-gemeinn&uuml;tzige Stiftung ist grunds&auml;tzlich steuerpflichtig. Besondere Befreiungs- bzw. Verschonungsregeln existieren nicht. Zu beachten ist, dass die Stiftung nicht wie andere K&ouml;rperschaften einen gewerblichen Betrieb kraft Rechtsform bildet, sondern Einkommen aus verschiedenen Einkunftsarten.</p>
<p><!--more-->Zu diesen Einkunftsarten geh&ouml;ren:</p>
<ul>
<li> Gewerbliche Eink&uuml;nfte</li>
<li>Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft</li>
<li>Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen</li>
<li>Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung und</li>
<li>Sonstige Eink&uuml;nfte</li>
</ul>
<p>Nicht m&ouml;glich sind Eink&uuml;nfte aus nichtselbstst&auml;ndiger T&auml;tigkeit, sowie aus selbstst&auml;ndiger T&auml;tigkeit, weil dabei immer die Person im Vordergrund steht und das ist bei einer Stiftung schlecht m&ouml;glich.</p>
<h3>K&ouml;rperschaftssteuer und Solidarit&auml;tszuschlag</h3>
<p>Das Einkommen wird mit der K&ouml;rperschaftsteuer von 15% (und Solidarit&auml;tszuschlag 5,5 %) besteuert und soweit gewerbliche Eink&uuml;nfte vorliegen, ist Gewerbesteuer zu zahlen, ebenfalls rund 15 %.<br />
Das ist erst einmal ein sehr attraktiver Steuersatz, sollte zum Beispiel das Stiftungsverm&ouml;gen aus Immobilien bestehen und somit Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung vorliegen.</p>
<p>Wie der Gewinn dann aus der Stiftung kommt und wie das besteuert wird, ist dem letzten Beitrag dieser Serie vorbehalten.</p>
<h3>Umsatzsteuer</h3>
<p>Auf Seiten der Umsatzsteuer sind keine Besonderheiten zu beachten. Stiftungen k&ouml;nnen normale Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuerechtes sein und somit gebr&auml;uchliche steuerpflichtige Ums&auml;tze erzielen mit dem Regelsteuersatz von derzeit 19%.</p>
<p>Auch hier gelten die gew&ouml;hnlichen Befreiungen des Umsatzsteuerrechtes wie zum Beispiel die steuerfreie Vermietung von Wohnraum.</p>
<h3>Erbersatzsteuer &amp; Grundsteuer</h3>
<p>Neben der bereits erw&auml;hnten Erbersatzsteuer, die alle drei&szlig;ig Jahre erhoben wird, ist eine Steuer des laufenden Gesch&auml;ftsbetriebs, soweit Immobilienverm&ouml;gen vorliegt, die Grundsteuer.</p>
<p>Auch hier gelten die normalen Grunds&auml;tze, dass der Einheitswert die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Grundsteuer bildet und da diese eine Gemeindesteuer ist, kann diese unterschiedlich hoch, je nach Hebesatz ausfallen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Stiftung gr&#252;nden in Deutschland: Verm&#246;gens&#252;bertragung an eine gemeinn&#252;tzige Stiftung</title>
		<link>http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/eine-stiftung-gruenden-in-deutschland-vermoegensuebertragung-an-eine-gemeinnuetzige-stiftung/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 09:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Schinkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/09/schinkel-steuer.jpg" alt="" width="0" height="0" />Auch bei der Verm&#246;gens&#252;bertragung an eine gemeinn&#252;tzige Stiftung gilt die Unterscheidung, ob das Verm&#246;gen aus dem Privatverm&#246;gen oder aus einem Betriebsverm&#246;gen heraus &#252;bertragen wird. Man muss also die Seite des Stifters und der Stiftung betrachten. Das ist f&#252;r das Verm&#246;genswachstum &#8230; <a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/eine-stiftung-gruenden-in-deutschland-vermoegensuebertragung-an-eine-gemeinnuetzige-stiftung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/09/schinkel-steuer.jpg" alt="" width="0" height="0" /><p><a rel="attachment wp-att-7757" href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/status-name-rechtsform/eine-stiftung-gruenden-in-deutschland-vermoegensuebertragung-an-eine-gemeinnuetzige-stiftung/attachment/stiftung-wachsen/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-7757" title="stiftung-wachsen" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/10/stiftung-wachsen-565x423.jpg" alt="stiftung-wachsen" width="640" height="423" /></a>Auch bei der Verm&ouml;gens&uuml;bertragung an eine gemeinn&uuml;tzige Stiftung gilt die Unterscheidung, ob das Verm&ouml;gen aus dem Privatverm&ouml;gen oder aus einem Betriebsverm&ouml;gen heraus &uuml;bertragen wird. Man muss also die Seite des Stifters und der Stiftung betrachten. Das ist f&uuml;r das Verm&ouml;genswachstum entscheidend.<br />
<!--more-->Erfolgt eine unentgeltliche &Uuml;bertragung an eine gemeinn&uuml;tzige Stiftung, sind die ertragsteuerlichen Auswirkungen identisch mit den Auswirkungen bei der &Uuml;bertragung auf eine nicht gemeinn&uuml;tzige Stiftung, da ja kein Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn erzielt wird.</p>
<h3>Besonderheiten</h3>
<p>Bei der &Uuml;bertragung vom Betriebsverm&ouml;gen ist eine Besonderheit zu beachten: Neben der &Uuml;bertragung zu Buchwerten von Betrieben Teilbetrieben und Beteiligungen an Kapitalgesellschaften ist es auch m&ouml;glich, einzelne Wirtschaftsg&uuml;ter unter Vermeidung der Aufdeckung der stillen Reserven (Entnahmegwinn) zu &uuml;bertragen.</p>
<p>Grundvoraussetzung daf&uuml;r ist, dass  das Wirtschaftsgut unmittelbar der steuerbeg&uuml;nstigten (gemeinn&uuml;tzigen) Stiftung zugewandt wird. Grundlage f&uuml;r diese Beg&uuml;nstigung bildet  der § 6 Abs.1 Nr.4 Satz 4 EstG.</p>
<h3>Spenden einkommensmindernd absetzen</h3>
<p>Besonders interessant f&uuml;r Stifter ist der im Zusammenhang mit der Verm&ouml;gens&uuml;bertragung auf eine gemeinn&uuml;tzige Stiftung m&ouml;gliche Spendenabzug. Hier zeigt sich der Gesetzgeber sehr gro&szlig;z&uuml;gig.<br />
F&uuml;r Zuwendungen in den Verm&ouml;gensstock einer Stiftung k&ouml;nnen innerhalb eines Zehn-Jahres-Zeitraums bis zu 1 Millionen Euro als Spende einkommensmindernd angesetzt werden.</p>
<p>Interessant dabei ist au&szlig;erdem, dass diese Zuwendung auf Antrag auf die einzelnen Jahre verteilt werden k&ouml;nnen. Zahlen Sie also im Jahr 01 1 Millionen Euro in den Verm&ouml;gensstock einer Stiftung k&ouml;nnten Sie im Jahr 01 und in den folgenden neun Jahren jeweils 100.000 Euro steuermindernd ansetzen.</p>
<h3>Spenden in unterschiedlicher H&ouml;he</h3>
<p>Basis des Spendenabzuges ist nat&uuml;rlich eine ordnungsgem&auml;&szlig;e Spendenbescheinigung. In der Verteilung der Spenden ist der Stifter nicht gebunden, er kann auch unterschiedliche H&ouml;hen beantragen.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen nat&uuml;rlich auch Spenden an eine gemeinn&uuml;tzige  Stiftung geleistet werden die im Rahmen der H&ouml;chstbetr&auml;ge (20% vom Einkommen bzw. 4 Promille der Ums&auml;tze und Geh&auml;lter betriebliche Spende), steuermindernd in der Steuererkl&auml;rung angesetzt werden k&ouml;nnen.</p>
<h3>Schenkungssteuer &amp; Grunderwerbssteuer</h3>
<p>Der Verm&ouml;genszuwachs bei der Stiftung l&ouml;st eine Besteuerung entsprechend des Erbschaft-/Schenkungssteuergesetzes aus. Allerdings greift hier die Befreiung von der Schenkungssteuer gem&auml;&szlig; $ 13 ErbStG, wenn die Stiftung tats&auml;chlich als gemeinn&uuml;tzig anerkannt ist und das Verm&ouml;gen zeitnah zugef&uuml;hrt wird.</p>
<p>Immobilien&uuml;bertragungen sind von der Grunderwerbsteuer befreit. Das Paradoxem hierbei ist, dass es sich um einen steuerpflichtigen Erwerb auf Seiten der Stiftung handelt und somit die Grunderwerbsteuerbefreiung gem&auml;&szlig; §3 Nr. 2 GrEStG greift, unabh&auml;ngig davon, ob tats&auml;chlich Schenkungssteuer bezahlt wird.</p>
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