Eine Unfallversicherung greift immer nur bei Unfällen, nicht bei Krankheiten. Grundsätzlich ist es Aufgabe der Unfallversicherung, Sie gegen Invalidität zu versichern. Viele Zusatzleistungen sind da überflüssig und erhöhen nur unnötig die Prämie.
Suchen Sie nach einer möglichst kompletten Versicherung, die wahrscheinliche Risiken, aber nicht die unwahrscheinlichen Extras übernimmt. Teil 1 der folgenden Übersicht zeigt Ihnen, worauf Sie achten und worauf Sie verzichten können:
- Progression: Sie können eine progressive Invaliditätsstaffel vereinbaren. Das heißt, ab einer Invalidität von 25 Prozent wird der Prozentsatz verdoppelt, ab 50 Prozent verdreifacht usw. Abhängig von den Vereinbarungen im Versicherungsvertrag steigt der Prozentsatz bei Vollinvalidität auf 300 (Tarif P300) oder gar 500 (Tarif P500) Prozent. Es wird also bei Vollinvalidität das drei- bzw. fünffache der Versicherungssumme ausgezahlt. Allerdings zahlen Sie für eine hohe Progression selbstverständlich auch höhere Prämien. Dennoch bieten diese Tarife in der Regel ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Allerdings: Bei einer Invalidität bis 25 Prozent leistet der normale lineare Tarif in der Regel gleich viel wie eine Police mit hoher Progression.
- Dynamik: Wenn Sie hingegen Dynamik festlegen, erhöht sich die Versicherungssumme dynamisch nach einem vereinbarten festen Prozentsatz pro Jahr. Entsprechend erhöhen sich natürlich auch die Prämien. Gedacht ist diese Dynamik für Berufsanfänger, die zunächst nur niedrige Prämien zahlen können. Eine Einsteiger-Police sozusagen. Allerdings steht im Bedarfsfall nur eine geringere Versicherungssumme zur Verfügung. Gerade Berufseinsteiger haben aber keine andere Absicherung, sind aber häufig aktiver und damit verletzungsanfälliger. Sie sollten deshalb lieber gleich eine ausreichend hohe Versicherung abschließen.
Eine Unfallversicherung greift immer nur bei Unfällen, nicht bei Krankheiten. Grundsätzlich ist es Aufgabe der Unfallversicherung, Sie gegen Invalidität zu versichern. Viele Zusatzleistungen sind da überflüssig und erhöhen nur unnötig die Prämie.
Suchen Sie nach einer möglichst kompletten Versicherung, die wahrscheinliche Risiken, aber nicht die unwahrscheinlichen Extras übernimmt. Teil 1 der folgenden Übersicht zeigt Ihnen, worauf Sie achten und worauf Sie verzichten können:
- Progression: Sie können eine progressive Invaliditätsstaffel vereinbaren. Das heißt, ab einer Invalidität von 25 Prozent wird der Prozentsatz verdoppelt, ab 50 Prozent verdreifacht usw. Abhängig von den Vereinbarungen im Versicherungsvertrag steigt der Prozentsatz bei Vollinvalidität auf 300 (Tarif P300) oder gar 500 (Tarif P500) Prozent. Es wird also bei Vollinvalidität das drei- bzw. fünffache der Versicherungssumme ausgezahlt. Allerdings zahlen Sie für eine hohe Progression selbstverständlich auch höhere Prämien. Dennoch bieten diese Tarife in der Regel ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Allerdings: Bei einer Invalidität bis 25 Prozent leistet der normale lineare Tarif in der Regel gleich viel wie eine Police mit hoher Progression.
- Dynamik: Wenn Sie hingegen Dynamik festlegen, erhöht sich die Versicherungssumme dynamisch nach einem vereinbarten festen Prozentsatz pro Jahr. Entsprechend erhöhen sich natürlich auch die Prämien. Gedacht ist diese Dynamik für Berufsanfänger, die zunächst nur niedrige Prämien zahlen können. Eine Einsteiger-Police sozusagen. Allerdings steht im Bedarfsfall nur eine geringere Versicherungssumme zur Verfügung. Gerade Berufseinsteiger haben aber keine andere Absicherung, sind aber häufig aktiver und damit verletzungsanfälliger. Sie sollten deshalb lieber gleich eine ausreichend hohe Versicherung abschließen.
Simone Janson ist Journalistin (u.a. für ZEIT-ONLINE, imgriff.com, changeX), Bestseller-Autorin ("Die 110%-Lüge", "Nackt im Netz") und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Beruf & Bildung, mit mehr als 50 Autoren Teil des 11-Millionen-starken Netzwerks Business & More.
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