Das Landgericht München hat am 2März 2006 ein Musterurteil zum Thema Burnout und psychische Erkrankung gefällt: Demnach wurde das Burnout-Syndrom klar als Versicherungsfall eingestuft. Ein Manager hatte geklagt, nachdem ihm eine Artzt zwar die Berufsunfähigkeit bestätigt, die Versicherung sich aber geweigert hatte zu zahlen. Klar ist einmal mehr, das psychische Störungen immer häufiger ein Fall für die Berufsunfähigkeitsversicherung sind. Das ist einerseits positiv, andererseits aber auch negativ, denn nun werden viele Versicherungen bei psychischen Vorerkrankungen vor Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung noch genauer hinschauen. Was genau Sie bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung beachten müssen, finden Sie in meiner Artikelserie zur Berufsunfähigkeitsversicherung:
Autor: Simone Janson
Simone Janson ist Journalistin und Expertin für neue Formen der digitalen Arbeit am Institut für Kommunikation in soziale Medien in Berlin. Sie war Vortragende und Lehrbeauftragte an diversen Hochschulen oder für die Mobility Logistics AG und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Bildung & neuen Arbeitsformen im digitalen Wandel. Sie hat über 10 Bücher geschrieben. In ihrem Bestseller „Die 110%-Lüge“, übersetzt in mehrere Sprachen, setzt sie sich ausführlich mit Entschleunigung und den Unsicherheiten von Menschen im modernen Arbeitsleben auseinander. In Ihrem akutellen Buch „Nackt im Netz“ geht es um Social Media und den digitalen Wandel.
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5. August 2011 um 16:23 Uhr
Hallo,
ich habe eine Frage: ich bin 45 Jahre alt und auf der Suchen nach einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Ich habe hier www.vedix.de/berufsunfaehigkeitsversicherung-bdv-raet-zum-abschluss-bis-67-199/ gerade gelesen, dass der BdV rät noch eine BU abzuschließen. Können Sie mir Anbieter empfehlen, die das anbieten? Sind die Beiräge sehr hoch mit meinem Eintrittslater?
Vielen Dank