Berufebilder by Simone Janson

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Existenzgründung » Servicewüste » Ärger mit Amazon.de:
Achtung A-z-Garantie!

Unlängst hatte ich Ärger mit Amazon.de. Denn mir ist als Privatverkäufer bei Amazon.de-Marketplace das passiert, was man insgeheim immer befürchten muss, wenn man über das Internet verkauft: Mir ist eine Sendung verloren gegangen.

Nun dachte ich ganz einfach: Der Verkäufer will es billig, dann muss er auch mit dem Versandrisiko leben. Nicht so bei Amazon.de: Hier erhält der Käufer per A-z-Garntie die Kosten erstattet – und der Amazon.de macht den Verkäufer regresspflichtig. Und da Amazon.de das einfach mit dem Verkäuferkonto verrechnet, bleibt man als Verkäufer auf den Kosten sitzen.

Wie das mit der A-z-Garantie im Detail abläuft, wie der Käufer sie beantrag, aber vor allem, was genau mir passiert sind und welches meine rechtlichen Einwendungen aussehen – all das können Sie unter Sie in diesem Artikel nachlesen.

Update: Da der Artikel mittlerweile nicht mehr verfügbar ist, habe ich ihn hier im Blog nochmals separat veröffentlicht. Derweil wollen unsere Leser in einer Sammelklage rechtliche Schritte gegen Amazon einleiten.

Simone Janson
Autor: Simone Janson

Simone Janson ist Journalistin (u.a.für ZEIT-ONLINE, Süddeutsche oder Financial Times) und Expertin für neue Formen der digitalen Arbeit am Institut für Kommunikation in soziale Medien in Berlin. Sie war Vortragende und Lehrbeauftragte an diversen Hochschulen oder für die Mobility Logistics AG und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Bildung & neuen Arbeitsformen im digitalen Wandel.

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Website: http://www.simone-janson.de

24 Kommentare

  1. Ja, das ist kein Einzelfall- AMAZON macht es sich sehr einfach und wälzt (alle) Risiken auf die Kunden ab. Wir hatten einen MP4-Player bestellt, der nach wenigen Monaten seinen Geist komplett aufgab. Als wir ihn reklamierten und einschicken, bekamen wir zur Antwort ” die Annahmestelle hätte Beschädigungen außen am Gerät festgestellt, weswegen sie keine Garantie anerkennen” – wir seien selber Schuld. Alle weiteren Nachfragen blieben ohne Antwort !!! Ist das Kundenservice????
    August 2008

  2. Ich hatte bei Amazon ein gebrauchtes Videospiel für meinen Sohn in Höhe von 6,- Euro bestellt. Nach drei Tagen bekam ich einen Anruf von einem Service-Mitarbeiter von Amazon, meine bestellte Ware sei leider nicht mehr auf Bestand. Meine Bestellung konnte somit nicht entsprochen werden und telefonisch einigten wir uns darauf, meine Bestellung zu storieren. Dazu schickte er mir auch eine kurze Email, dass der Artikel leider vergriffen sei.

    NAch zwei Wochen bekam ich Post von Amazon: Eine Zahlungserinnerung! Ich habe denen noch 6 Euro zu überweisen, zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr da mein Konto angeblich keine Deckung für die Lastschrift aufwies! Ich rief sofort bei Amazon an und wollte das Missverständnis aufklären, wurde aber nur patzig und herablassend behandelt:”Wenn sie was koofen, müssen Sie schon auch ausreichend Geld oofm Konto haabn!” Nachdem meine Bank mir versicherte, dass in den letzten Monaten mein Konto wesentlich mehr Bonität als für 6 Euro aufwies, und dass es in den letzten Wochen keinen einzigen Versuch von Amazon gab von meinem Konto Geld abzubuchen, rief ich bei der Stelle von Amazon an, die die Zahlungserinnerung erstellten und erklärte denen den Sachverhalt, dass meine Bestellung storniert worden sei und ich -mangels Lagerbestand- auch keine Ware erhalten habe. “Ah … dann müssen Sie uns einfach die fälligen Betrag überweisen, schließlich können wir nichts dafür, wenn sie nicht für eine ausreichende Deckung ihres Kontos sorgen” (Wie bitte???)

    Geduldig erklärte ich es ihnen nochmals: “Nein, hören Sie mir doch bitte zu: Es gibt gar nichts abzubuchen, wir haben auch keinen Vertrag miteinander, da Sie ja die von mir bestellte Ware ja gar nicht auf Lager haben. Die Bestllung ist storniert worden, jedoch offensichtlich nicht aus ihrem Faktura-Abrechnungssystem”
    Amazon:
    “Achso…jetzt verstehe ich… ich prüfe das mal, ja? Sie hören von mir demnächst, ich rufe Sie an sobald ich das geklärt habe”

    Nach zwei Wochen rief mich Amazon an. Dieses Mal ein sehr verärgerter Mitarbeiter des Forderungsmanagements:”Wir haben versucht, den überfälligen Rechnungsbetrag von Ihrem Konto abzubuchen. … Ich gebe Ihnen bis morgen Zeit den fälligen Betrag uns zu überweisen!”

    Dann habe ich versucht es ihm auch zu erklären und fragte mich schon, ob denn das überhaupt Amazon denn sein könnten, vielleicht ist es wieder nur eine Masche von unseriösen Online-Lotterien, meine Bankdaten ausfindig zu machen. Deshalb fragte ich ihn: “Wie lautet den das Konto von dem Sie mir etwas abbuchen wollen? ER” xxx xxx xxx xyz” ICh:”Das ist ein sehr altes Konto von mir, welches vor mehr als 18 Monaten aufgelöst wurde” Er:” Na, dafür können wir ja wirklich nichts, wenn Sie uns ein altes Konto mitteilen, das ist ja beinahe schon Vorsatz! Teilen Sie mir doch bitte Ihre neue Kontonummer mit oder überweisen Sie den Betrag bis morgen!” Ich : “Nein, denn meine Bestellung wurde storniert und ich habe auch bis heute keine Ware erhalten, die ich vielleicht doch noch gerne haben würde, ich bezahle doch für nichts, was ich nicht bekommen werde, weil Sie es ja doch nicht auf LAger haben” Amazon: “Wie Sie wollen, ich bleibe dabei, Sie überweisen das Geld und ich gebe den Sachverhalt schon mal weiter!”

    Dann habe ich es ihm nochmals den Sachverhalt erklärt, er versuchte mit rhethorischen Tricks herauszufinden, ob ich mich nicht doch einer Zahlung entziehen will und nicht doch die Waren bekommen habe.

    Eine Woche später: Eine Zahlungserinnerung, diese Mal von einem Inkasso-Büro!!! 6,- Euro Rechnungsbetrag , 15 Euro Bankgebühren für gescheiterte Abbuchungen, 6,30- Euro Bearbeitungsgebühr vom Inkasso-Büro.

    Gleichzeitig: Auf meinem neuem Konto (Aha, Amazon hat also doch meine richtigen Bankdaten!) erscheint eine GUTSCHRIFT in Höhe von 17,99 Euro !!!

    Ich griff mir das Telefon, und schilderte den Fall dem Inkasso-Büro. Die war wenigstens ausgesprochen freundlich, hörte aufmerksam zu und meinte resigniert: “Nein, ich glaube Ihnen, Sie brauchen mir keine Bestätigungen von der Bank oder Emails von Amazon zuzuschicken, da sind Sie nicht der erste Fall bei dem eine grobe Verwechselung stattfand. Betrachten Sie die Zahlungserinnerung als erledigt, ich kümmere mich selbst um die Sache mit Amazon, verlassen Sie sich darauf.”

    Das war gestern. Heute habe ich die 17,99 Euro Gutschrift an Amazon zurückgeschickt und warte ab, was noch folgen mag.

  3. Das war ja mal echt EINIGE lacher hintereinander wert!
    Was ist denn nun am Ende noch passiert? …. würd mich interessieren :)

  4. Simone Janson

    Ja, es ist schon schlimm, was einem als Kunde so alles passieren kann. ich bin auch immer wieder erstaunt…

  5. Ich habe einen Artikel bestellt und wollte es als Geschenk an eine Freundin schicken lassen. Deren Konto und das ihres Mitbewohners sind gesperrt, weil wohl der/die Vormieter ihrer Wohnung noch ne Rechnung bei Amazon offen haben!!! Jetzt ist mein Konto auch gesperrt, obwohl ich mir nichts zu Schulden habe kommen lassen. Hab früher auch oft bei Amazon bestellt. Wenn die so weitermachen haben sie bald mehr gesperrte Konten als offene. Ich find auch diese Geschäftspraktiken sollten publik gemacht werden. Also Leute berichtet über eure Probleme mit Amazon!!!!!!

  6. Simone Janson

    Hallo Marc,
    danke für den Aufruf!
    unabhängig von den Geschäftspraktiken kündigen ja gerade viele Leute Ihr Amazon-Konto, weil Amazon Wikileaks von seinen Servern verbannt hat…
    Daher: Guter Zeitpunkt! ;-)

  7. Hi,

    Ich habe genau das gleiche Problem mit einer Bestellung die storniert wurde. Amazon verlangt von mir das Geld zurueck zzg. Bearbeitungsgebuer. Ich habe natuerlich nichts gekauft, habe auch per email eine Bestaetigung bekommen, dass die Bestellung storniert wurde. Doch ich kriege immer wieder die gleiche Mail, dass ich das Geld ueberweisen soll. Mal schauen wie es weiter geht.

    • Simone Janson

      Hallo Carl Heinz, danke für den Kommentar zu Amazon. Gerne können wir hier weitere Kundenmeinungen sammeln – ich mache aus dem Thema auch gerne nochmal nen Artikel!

  8. Hallo,
    an dieser Stelle reihe ich mich gerne ein.
    Bei mir gab es zwar keine Stornierung, sondern eine tatsächlich gelieferte Bestellung, allerdings behauptete Amazon auch bei mir, Kontodaten die ich schon lange verwende seien fehlerhaft. Man verlangt 6 Euro Bearbeitungsgebühr. Auf Nachfragen zur Klärung des Problems erhalte ich nur Hinweise bezgl. Datenschutzes meiner Kontodaten. Es erfolgt kein Abgleich, nur die letzten 4 Ziffern meines Kontos, die – oh Wunder – korrekt sind. Frustriert und entnervt überweise ich also einfach den geforderten Betrag. Die mehrfachen Hinweise, der Fehler könne nicht bei mir liegen, werden getrost ignoriert und ich habe mittlerweile einfach keine Lust mehr mich herumzuärgern mit Amazon.

    Amazon allerdings geht in die zweite Runde und behauptet darauf hin, nie Geld bekommen zu haben. Ich solle doch bitte den Kontoauszug kopieren und (jetzt kommts!!!) meine Bankdaten zum Abgleich mit schicken. Den Kontoauszug erhalten sie als Scan mit dem Zusatz, dass ich mich “aus Datenschutzgründen” weigere meine Kontodaten mitzuschicken. Außerdem könne man diese ja einsehen in meinem Kundenkonto!
    Mehrere Bitten bezgl Stellungnahme des Kundenservice oder Entschädigung/Bearbeitungsgebühr für MEINE Zeit bleiben ignoriert.

    Die Story endet an dieser Stelle mit einem noch offenen Ende….

  9. Hallo ,

    als Geschädigte von Amazon.de möchten wir gerne gemeinsam mit anderen Amazon.de Opfern einen erfolgreichen Kampf gegen dieses Unternehmen aufnehmen, welches unzählige Gesetze dieses Landes missachtet, offenbar bisher jegliche Narrenfreiheit genießt , da bisher sich Niemand getraut hat, gerichtlich gegen die Willkür dieser Firma vorzugehen .

    Dies wird sich ändern, wir arbeiten mit Anwälten zusammen, die uns hierbei unterstützen werden und suchen nun Mitstreiter, die mit uns gemeinsam eine Schutzgemeinschaft der Amazon Opfer ins Leben rufen wollen.

    Es kann und darf nicht sein, das hier ein amerikanisches Großunternehmen schalten und walten darf wie es gerne möchte ohne rechtliche Kontrolle , nur weil diese Firma rechtlich trickst und einen Geschäftssitz im Ausland ( Luxemburg ) dazu nutzt, deutsches Recht zu seinem Vorteil zu missbrauchen bzw. zu missachten .

    Amazon.de sperrt Nutzer ohne Angabe von Gründen , nur, weil sie z.B. Familienangehörige von Menschen sind , die sich gegen die Willkürmethoden der Firma wehren, Amazon behält einfach und ohne Angabe von Gründen teilweise etliche tausend Euro Kundegelder ein, nur weil das Unternehmen offensichtlich damit zinsfrei arbeiten möchte.

    Auf Nachfrage, weshalb dies erfolgt, erhält man nur Standard Textbaustein E Mails als Antwort, man kann im Unternehmen Niemand erreichen, der bereit und Willens ist, eine klare Antwort zu diesen angeblichen Unstimmigkeiten abzugeben oder einem Kunden weiterzuhelfen.
    Man wird von Hotline zu Hotline weiterverwiesen, die oft von Mitarbeitern aus Billiglohnländer betrieben werden , wie z.B. Indern , die weder eine Entscheidungsbefugnis, noch den Willen haben, dem Amazon Kunden, Käufer oder Verkäufer bei Amazon Marketplace, zu helfen.

    Man wird auf angebliche Mitarbeiter und Abteilungen verwiesen, die es offenbar gar nicht gibt, wie die sog. Verkäufer Performance, da es dort wohl keine Mitarbeiter zu geben scheint, die einen Namen oder eine Rufnummer haben und die man deshalb auch nicht erreichen kann.

    Solche Zustände gibt es nirgendwo sonst in diesem Lande und sie sind völlig unakzeptabel und überschreiten u.a. nach schon längst die Legalitätsgrenze, so dass es notwendig ist, dies durch Gerichte z.B. mittels Sammelklagen und die Staatsanwaltschaftmittels Strafanzeige gegen Amazon.de überprüfen zu lassen.

    Bitte helfen Sie uns und schließen sich unserem Kampf gegen diese Firma als Mitglied unserer Schutzgemeinschaft an, welche wir in Kürze gründen werden.

    Bitte informieren Sie uns über Ihre negativen Erfahrungen und Schreckenserlebnisse mit Amazon.de, damit es uns gelingt, diese Firma in die gesetzlichen Schranken zu weisen, denn ur so werden wir Amazon.de Opfer zu unserem Recht kommen.

    Bitte melden Sie sich bei uns per E Mail unter Ama-zon-de-opfer@web.de

    Bei Facebook finden Sie uns unter : www.facebook.com/profile.php?id=100003089387382

  10. Hallo!
    Ich schließe mich Euch an, es ist schon zum zweiten Mal passiert, dass ich bei der korrekten Angabe meiner Bankverbindung bei der Bestellungen bei amazon.de (ist ja auch gespeichert im Kundenkonto, daher auch immer dieselbe BV) komische Mahnungen mit 6 Euro Bearbeitungsgebühr bekomme! Was ich gemerkt habe, sobald man eine andere Lieferadresse als die Hausadresse angibt, entsteht dann diese Zahlungserinnerung, wo man dazu noch nicht mit richtigem Namen, sondern mit dem Namen aus Lieferadresse angesprochen wird! Klar, dass die amazon-Mitarbeiter da auch bei der Bankverbindung den falschen Bankkontoinhaber mit meinem Konto und Bankleitzahlen verbinden (es steht auch immer in der Zahlungserinnerung “Sehr geehrter Herr so und so (Lieferadresse Name anstattt mein richtiger Name), wir haben versucht, von Ihrem Konto abzubuchen….), was dann zu angeblich “FALSCHER BANKVERBINDUNG” führt! Echt ärgerlich!
    Amazon habe ich schon angeschrieben und darauf hingewiesen, sollte ich keine Aufklärung zu diesem Missverständnis bekommen, werde ich mein Konto bei amazon umgehend löschen und nie wieder dort bestellen!
    Also meiner Meinung nach, sollten bei solch großem Online-Marketplace solche peinliche Fehler mit dem anderen Namen nicht passieren!

  11. Hallo Henrik,

    prima, dann bitte um Mitteilung der Kontaktdaten, zwecks Kontaktaufnahme und Abstimmung eines weiteren Vorgehens.
    Simone hat unsere E Mail zwecks Kontaktanbahnung, bitte dort einfach erfragen.
    Gruß

    Amazon-Opfer

  12. Hallo, auch ich möchte mich gerne anschließen!
    Ich habe letztes Jahr im März einen Artikel auf dem Amazon Marketplace als privatverkäufer verkauft. Angeblich kam ein leerer Karton an mit einer Postaufschrift das der Artikel während des Versands beschädigt wurde. So Karton leer, Kunde hat die Ware nicht und setzt die A-bis-Z Garantie ein. Als privatverkäufer sorgt man normalerweise dafür das der Artikel gut verpackt ist, einwandfrei bei der post ankommt und den Rest macht die Post.
    Nun habe ich mal wieder was verkauft und Amazon hat sich trotz beschriebener tatsachen das Geld von meinen Konto abgezogen. Die Gebühren von dem Verkauf haben die sich natürlich schon damals unter den Nagel gerissen! Fazit ich habe nichts, weder den Artikel zurück, noch das Geld nur Ärger. Als Privatverkäufer ist man bei Amazon einfach aufgeschmissen.

  13. Hallo Marcel,

    prima, bitte auch über Simone an uns wenden , sie hat die Mailadresse und dann besprechen wir die Details, wir bereiten gerade etwas vor, da kannst Du Dich dann gerne anschließen.

    Alles weitere per E Mail.

  14. Hallo,

    auch ich bin einer von den … die es gewagt haben privat bei Amazon etwas zu verkaufen.
    Mein Gott wie konnte ich nur?
    Zur Sache: Einmal im Jahr räumen wir, eine fünfköpfige Familie, den Haushalt auf und alles was übrig ist, meist sind es technische Geräte, die nach und nach gegen “bessere” ausgtauscht wurden.
    In der Vergangenheit habe ich diese i.d.R. bei Ebay verkauft, alles war bestens.
    Nun habe ich Amazon für mich entdeckt und gesagt, getan, das Einstellen ging ja wirklich kinderleicht, die Artikel gingen weg wie “warme Semmeln”.
    Plötzlich und unerwartet kam die Meldung von Amazon, mein Konto müsse geprüft werden. Dies dauert nun schon ca. drei Wochen. Bisher ohne Ergebnis. Natürlich sind meine Verkaufserlöse eingefroren, immerhin fast 300 Euro.
    Zum einen natürlich sehr großzügig, dass man auch während der Prüfung weiter verkaufen darf, Porto verauslagen darf und auch weiterhin munter die Gebühren für verkäufe berechnet werden.
    Man beachte den Sarkasmus…

    Ich empfinde es als eine absolute Ungerechtigkeit von Amazon. Diese bitten nun, um die Kontoprüfung zu beschleunigen, dass man seine Käufer doch zu Bewertungen drängen soll. Dies lehne ich kategorisch ab., denke es kann jeder Bewerten wenn er mag, aber jemanden dazu “auffordern”, wie Amazon es nennt, empfinde ich als aufdringlich. Ansichtssache.
    Ein Käufer hat eine Bewertung hinterlassen bei mir, natürlich positiv. Wenn etwas nicht passen würde, dann würde es negative Bewertungen hageln, so denke ich zumindest.

    Amazon gibt das Konto dennoch nicht frei.

    Einen “Fehler” (?) habe ich wohl gemacht. Ein Interessent schrieb mich an und wollte eine Kaffeemaschine nach Österreich haben. Gerne wollte ich seinem Wunsch nachkommen, aber Amazon lässt leider keinen Verkauf nach Österreich zu…
    Also haben wir uns anderweitig geeinigt, außerhalb von Amazon. Da wir Emailadressen per Amazon ausgetauscht haben, werden “die” das natürlich gelesen haben. Nunmehr befürchte ich eine Sperrung meines Kontos, was ich weniger schlimm sehen würde. Aber natürlich wird dann mein Guthaben für 90 Tage eingefroren.

    Mein Anliegen nun: Ich denke, auch wenn es in den AGB von Amazon so verankert ist, dass eine Prüfung mit einer entsprechend Einbehaltung des Guthabens durchgeführt werden darf, so halte ich es für rechtlich fragwürdig.
    Ebenso gilt dies bei einer Sperrung meines Kontos.
    Denke hier an Begriffe wie Unterschlagung und dergleichen.

    Natürlich ist meine Konsequenz, dass ich nicht mehr bei Amazon verkaufen werde, dann bleibt Ebay halt doch mein Favorit.

    Nein, zu verbergen habe ich nichts, im Gegenteil, ich habe fast 100 ausschließlich positive Bewertungen bei Ebay nur für Verkäufe erhalten.

    Ich werde nun entspannt die maximal von Amzon genannte Frist von 30 Tagen abwarten und mich bis dahin weiter ärgern, sofern es zu einer Sperrung kommt werde ich mir wohl einen Anwalt nehmen und mal schauen was die Gerichte zu diesem Vorgehen von Amazon sagen.

    Ich wünsche euch allen hier noch viel Erfolg und verabschiede mich mit einem freundlichen, aber bestimmten: Amazon sucks!

  15. Hallo, reihe mich gerne ein!
    Meine Problematik betrifft die Garantieleistung von Amazon, hier geht es um
    ein Handy das ich im Dezember letzten Jahres gekauft habe. Nun ist es defekt
    und ich habe es zur Amazon-eigenen Wekstatt geschickt. Nach knapp einer
    Woche kommt es zurück mit dem Hinweis: das Handy ist nicht repariert worden, hat einen Schaden an der Platine, hervorgerufen durch Feuchtigkeit und dies sei kein Garantiefall, wird vom Herstelle (hier Nokia) nicht gedeckt. Ergebnis:
    kaputtes Handy, kein Ersatz und das Geld ebenfalls futsch. Amazon tut es leid und bla bla bla. Ich habe in einem Forum von einem ähnlichen Fall gelesen, hier war es ebenfalls die Platine. Von Amazon der gleiche Wortlaut. Das ist doch eine Unverschämtheit, oder?
    Viele Grüße Ilona

    • Simone Janson

      Hallo Illona,
      danke.
      Nur so als Tipp um Verwechslungen zu vermeiden: Garantie ist etwas, was in der Regel der Hersteller freiwillig gewaehrt. Gewaehrleistung ist allerdings etwas, auf das Verbraucher 2 Jahre lang gesetzlichen Anspruch haben. Ansprechpartner ist meist der Haendler (Amazon), aber auch der Herrsteller.
      Vielleicht es auch einfach mal bei Nokia versuchen?

  16. Liebe Simone, danke für deine Worte!

    Aber das Thema Gewährleistungspflicht habe ich auf Anraten der hiesiegen
    Verbraucherzentrale schon genannt: immer die gleichen Antworten von Amazon
    und kein Einsehen. Jetzt löschen die sogar mein Kundenkonto, bin offenbar zu unbequem geworden. Habe das Handy nun zurückgeschickt und ein Einscheiben nach Luxenburg, aber ich habe ehrlich gesagt nicht viel Hoffnung, dass das irgendwen beeindruckt. Das mit Nokia werde ich noch versuchen, aber auch hier habe ich nicht viel Hoffnung. Muß ich wohl als ganz schlechte Erfahrung im Bereich Internetkauf verbuchen…
    Ganz liebe Grüße
    Ilona

  17. Ich habe ein technisches Gerät bei Amazon als Privatverkäufer verkauft. Der Artikel war als “Wie Neu” gelistet worden. Nach über 5 Wochen bemängelt der Kunde ein Brummen und gibt an dies wäre schon seit der ersten Verwendung aufgetreten und er hätte sich schon 8 Tage zuvor über Amazon bei mir gemeldet und ich hätte darauf nicht reagiert. Ich schreibe dem Kunden sofort am selben Tag, dass ich 8 Tage zuvor keine Mail über Amazon erhalten habe, das Gerät bei mir einwandfrei funktionierte und ich in meinem Amazon Profil die Garantie und Gewährleistung, als Privatverkäufer ausgeschlossen habe. ( In den Teilnahmebedingungen Amazon Services Europe S.à r.l., in der Fassung vom 05.10.2011 heißt es dazu unter: B. Besondere Bedingungen für Verkäufer 5. “Sofern der Verkäufer gewerblich tätig ist, steht dem Käufer das folgende Widerrufsrecht zu, sofern nicht Käufer und Verkäufer eine andere Vereinbarung hierüber treffen.” Es wurde eine andere Vereinbarung hierüber getroffen.) Dann konterte der Kunde mit A-Z-Garantie und Amazon verlangte die Rücknahme. Dem stimmte ich zu, da ich von Fällen gelesen hatte wo letztendlich Gerät und Geld weg waren und erhielt auch vom Kunden das Gerät zurück. Ich teilte Amazon mit, das das Gerät nach wie vor einwandfrei funktionierte. Es keinen Mangel gab. Amazon sagte dennoch das das verkaufte Gerät von der eingestellten Beschreibung abweicht und ich belastet werde. Ich brachte das Gerät zu einer Vertragswerkstatt und ließ es sogar mit dem Hinweis auf das angebliche Brummen prüfen. Ich teilte Amazon diesen Prüfbericht mit – Gerät ist in einem technisch einwandfreien Zustand. Dennoch wurde dem Kunden eine Gutschrift erstellt und ich mit dem Betrag belastet. Obwohl die Anspruchsgrundlage zur A-Z-Garantie nicht mehr bestand, interessierte sich Amazon überhaupt nicht für die nun vorliegenden Fakten. Es war auch nicht möglich Amazon das eingescannte Dokument zukommen zu lassen. Es gelang mir nur über Umwege über das Kommunikationsportal zur Hilfe für Verkäufer. Ein ganz klar dokumentierter Fall, wo ich mich eindeutig im Recht sehe. Die A-Z-Garantie ist eine riesen Verarsche der Verkäufer. Selbst im Profil eingestellte Verkaufsrichtlinien werden durch Amazon komplett ignoriert. Es finden sich so viele Stellen in den AGB von Amazon die sich komplett widersprechen. Ich verkaufe hier nichts mehr. Falls sich hier ein Anwalt findet, der Lust hat sich im Prozess gegen Amazon einen Namen zu machen, gerne – ich bin dabei. Auch bei einer Sammelklage stelle ich meinen Fall zur Verfügung. Amazon ist wirklich alles andere als fair, wer denkt er könne hier mit Argumenten kommen der irrt.

    • Hallo Leute,

      das Eine ist das Zaudern mit Gott und der Welt und über Amazon beschweren, aber es hilft nichts, nur immer darüber zu schimpfen, etwas tun ist angesagt und daher bitte ich nochmals, das sich doch bitte diejenien, die sich hier schlecht behandelt fühlen auch endlich einmal melden, damit wir hier gemeinsam gegen Amazon vorgehen können, sonst habt ihr die Probleme noch in 20 Jahren!

  18. Hallo,

    ich ärgere mich schon seit einem Monat mit Amazon – der neueste Skandal ist, ich wurde Grundlos suspendiert und Amazon behält über 1.500€ ein.

    Ich habe mich erst vor kurzem selbstständig gemacht – dies würde einen erheblichen Schaden nach sich ziehen.

    Wie kann ich mich beteiligen?

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