Seit 2005 macht ein neues Verständnis von Internet von sich reden: Das Web 2.0. Während Das World Wide Web anfänglich v.a. aus statischen HTML-Seiten bestand, für längere Zeit unverändert ins Netz gestellt, ist das Web 2.0 dynamischer: Sites werden hier aktiv und ständig neu bearbeitet – und zwar auch von mehreren Menschen. Dazu wurden Content-Management-Systeme und aus Datenbanken gespeiste Systeme entwickelt, die während der Laufzeit dynamische Inhalte von Seiten austauschen oder neue Inhalte einzusetzen helfen.
Der Begriff „Web 2.0“ bezieht sich allerdings weniger auf spezifische Technologien oder Innovationen, sondern primär auf eine veränderte Nutzung und Wahrnehmung des Internet. Denn: Sie als Benutzer erstellen und bearbeiten Inhalte nun in entscheidendem Maße selbst, statt die von von großen Medienunternehmen zentral erstellten Informationen nur zu konsumieren. Außerdem kommunizieren Sie im Web 2.0 ständig mit einer Vielzahl von Menschen, die sich mit Hilfe sozialer Software zusätzlich untereinander vernetzen. Das bedeutet also: Im Web 2.0. werden Sie selbst aktiv. Und dazu gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, von denen wir in dieser Serie die Wichtigsten vorstellen wollen.