Bio ist ja einer der Trends, die uns Zukunftsforscher schon seit langem prognostizieren. Und zumindest in Berlin, wo es fast an jeder Ecke einen Bio-Laden gibt, ist das auch spürbar.
Bio im Fast-Food laden?
Doch wie ist das eigentlich, wenn man Bio-Produkte da sucht, wo man sie eigentlich nicht vermutet: Zum Beispiel im Fastfood-Laden oder an der Imbissbude? So abwegig ist das übrigens nicht, schließlich gibt es auch bei Discountern wie Aldi jede Menge Bio-Produkte.
Meine kanadische Freundin Molly, die an ein paar Essensunverträglichkeiten leidet und auch gerne mal Rohkost-Torten-Seminare gibt, hat in diesem kleinen, aber wirkungsvollen Filmchen die Probe aufs Exempel gemacht:
Ernüchterndes Fazit
Im Dönerladen fragt Sie nach Bioprodukten, fett- und glutenfrei. Das Ergbnis ist ernüchternd: Im Döner-Laden kann man mit ökologischem Anspruch quasi nur Salat Essen – am besten noch aus und mit den Händen.
Der Verkäufer, der geduldig alle Fragen beantwortet, ist jedoch ein hervorragendes Beispiel für guten Kundenservice: Stets geduldig und freundlich, wenn auch am Ende etwas hilflos.
So geht guter Service!
Liebe Leute, daraus müsste sich doch mehr mache lassen: Ein Laden für Bio-Döner mit glutenfreiem Brot und ohne Plastik-Geschirr und -Besteck. Mit nettem, geduldigem Verkäufer, der die Gäste zu allen Inhaltsstoffen berät – damit sie am Ende nicht Salat aus der Hand essen müssen!
Der Film wurde übrigens beim Kurzfilm-Festival “Kulinarische Kollisionen in 100sec” eingereicht. Und hier kann man via Facebook darüber abstimmen.
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