Zwar hat das statistische Bundesamt für 2007 rund 29.000 Unternehmensinsolvenzen gezählt. Aber nach dem Höchsstand im Jahr 2003 (damals waren es 39.320 Insolvenzen) ist die Zahl der Pleiten im zum vierten Mal in Folge niedriger gewesen als im Vorjahr. 2007 fiel der Rückgang mit einem Minus von gut 15 Prozent am stärksten aus. Die Forderungen der Gläubiger für alle Insolvenzfälle, also auch Privatinsolvenzen miteingerechnet, betriugen rund 32 Milliarden Euro und damit vier Milliarden weniger als 2006. Bei dieser Summe haben jedoch Unternehmensinsolvenzen den höchsten Anteil, nämlich 18,3 Milliarden Euro – das sind rund 57 Prozent der Forderungen. Und das obwohl nur etwa 18 Prozent aller Insolvenzen Unternehmensinsolvenzen sind.