Zum Wintersemester sollen die Bafög-Sätze für Studenten um zwei Prozent erhöht werden. Das geht aus einem Eckpunktepapier des Bildungsministeriums hervor, das der “Rheinischen Post” vorliegt und heute veröffentlicht wird.
Mehr Geld für mehr Studenten
Der Bafög-Höchstsatz wird wegen einer zusätzlichen Erhöhung für die Kranken- und Pflegeversicherung sogar von derzeit 648 auf 670 Euro monatlich steigen. “Um Schülern und Studierenden möglichst optimale persönliche Ausbildungsbedingungen zu ermöglichen, sind die Mittel für den Lebensunterhalt anzupassen”, heißt es in dem Papier.
Zudem soll der Kreis der Studenten, die Bafög erhalten, erweitert werden. Das Einkommen der Eltern, bis zu dem ein Kind die volle Bafög-Förderung erhält, steigt um drei Prozent von derzeit 1555 Euro Netto monatlich auf 1565 Euro für Verheiratete und 1070 Euro für Alleinstehende.
Ist das sicher?
Sicher ist die geplante Änderung indes noch nicht: Das Kabinett will das Gesetz zur Bafög-Erhöhung am 2April verabschieden.
Auch die Finanzierung ist wohl noch nicht ganz klar:
Die Bafög-Novelle werde voraussichtlich jährlich Mehrkosten von 373,4 Millionen Euro verursachen, heißt es. Kein Wort darüber, woher das Geld kommen soll.
Dennoch: Investition in Bildung: Der richtige Schritt in die richtige Richtung. Jetzt müssen weitere Schritte folgen!

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