Alle reden von Zukunftsvisionen und Trends – dabei wird an deutschen Schulen die tote Spache Latein immer beliebter. Im Schuljahr 2006/2007 lernte an deutschen Gymnasien jeder dritte Schüler Latein – vor sechs Jahren war es nur jeder Vierte. Je nach Bundesland gibt es allerdings Unterschied: Während in Bremen 13 Prozent, in Saarland und in Sachsen-Anhalt 15 Prozent der Schüler Latein büffeln, sind es in NRW 39 Prozent und in Bayern sogar fast die Hälfte, immerhin 47 Prozent der Schüler. Zwar steht Latein in der Gunst der Schüler immer noch an dritter Stelle – 80 Prozent lernen Englisch, 19 Prozent französisch – ist aber mit einem Antel von 9 Prozent vergleichsweise gut vertreten.