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Von Schule und Studium kennen wir es ja: Lernen für Prüfungen. Aber in Zeiten ständiger Umstrukturierungen und technischer Neuerungen brauchen wir Lernen auch im Berufsleben immer öfter. Nur: Wie lernt man am besten?
Täglicher Arbeitsplan
Wer seine Lernzeit gut strukturiert, lernt effektiver, ist motivierter und erkennt notwendige Pausen. Denn auch die müssen unbedingt sein. Experten empfehlen einen Zeitanteil von 25 Prozent. In den 75 Prozent Lernarbeitszeit gewinnt man Erfahrungen, um Prioritäten zu setzen und den Zeiteinsatz für Teilaufgaben richtig einzuschätzen.
Textvielfalt bewältigen
Viel Text, viel Wissen, das ist wesentlicher Lernbestandteil. Um aus einer Fülle von Texten schnell die wichtigsten Informationen herauszufiltern, zu werten und abzuspeichern, hilft die Fünf-Schritte-Methode:
- 1.Überfliegen: Was passt auf den ersten Blick zur Lernaufgabe?
- 2.Fragen: Fragen an die Inhalte der Texte stellen.
- 3.Antworten: Die Texte nun gründlich lesen und die Antworten markieren.
- 4.Zusammenfassen: Die Sinnabschnitte selbst zusammenfassen.
- 5.Wiederholen: Die unter gestellten Fragen mit eigenen Antworten und aus dem Gedächtnis beantworten.
Textauszüge herstellen
Um einem längeren Text die wirklich wichtigen Informationen zu entnehmen, sollte man eigene Textauszüge herstellen. Diese auf einem separaten Blatt oder Karteikarten notieren.
Lerntagebuch
Ein Lerntagebuch ist ein Mix aus Lernterminkalender und Lernprotokoll. Wer ein Lerntagebuch regelmäßig und konsequent führt, zementiert damit geradezu seine Lernstrategien, die nun viel leichter fallen. Zu einem Lerntagebuch gehören
- die Lernziele,
- Lernplanungsziele und die Überprüfung der Planungsschritte,
- Prüfungstermine,
- fächerübergreifende Verknüpfungen,
- Erfahrungen mit Lernmethoden und Lernpartnern.
Ordnung hilft beim Lernen!
Ein ordentlicher und gut organisierter Arbeitsplatz ist Grundvoraussetzung für effektives Lernen, denn Ordnung schafft die nötige Ruhe. Ablagemöglichkeiten, griffbereite Arbeitsmittel und eine übersichtliche Anordnung sind die Grundvoraussetzungen. Ein guter Trick ist, Material in nach Themen sortierten Kartons zu lagern, um Platz auf dem Schreibtisch zu schaffen.
Buchtipp:
Die Merkhilfenreihe „SMS (Schnell-Merk-System)“ mit dem Titel „Clever durchs Abitur“ enhält zahlreiche Lernstrategien nicht nur für Schüler. Im Mittelpunkt stehen Lernstrategien, die vieles leichter machen.
16. Februar 2010 um 11:59 Uhr
Hallo Frau Janson,
Ihre Lerntipps sind sehr brauchbar, jedoch finde ich diese Ratschläge zu allgemein. Dabei wird nicht die Individualität berücksichtigt. Jeder sollte verschiedene Lernmethoden ausprobieren, um für sich die bestmögliche Lernstrategie herausziehen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Mario Berschinski
16. Februar 2010 um 13:10 Uhr
das Abi ist kinderleicht
16. Februar 2010 um 13:32 Uhr
@Mario Berschinski,
gerne freue ich mich auf weitere, individuelle Tipps von Ihnen als Experte.
@Karl-Heinz Krönes,
vielleicht verraten Sie uns Tricks und Tipps, wie man das Abi ganz Kinderleicht schafft.
Gruß
Simone Janson