Ein paar Wochen waren seitdem vergangen, als eines Tage Marios Lebensabschnittsgefährtin, eine Deutsche, in der Geschäftsstelle des Instituts anrief, um sich nach Marios Zertifikat zu erkundigen.
Die Mitarbeiter der Geschäftstelle, die auch ansonsten ziemlich wenig wissen, sagten Marios Freundin, dass sie nichts von einem Zertifikat wissen und schrieben mir eine Nachricht, dass ich besagte Freundin anrufen soll.
Ich ging also zur Geschäftsstelle und sagte, dass ich das Zertifikat nicht mehr habe und es beim Fachbereichsleiter im Büro liegt. Auf der Geschäftstelle war man der Meinung, dass ich Marios Freundin trotzdem anrufen sollte.
„Warum? Ich hab’s doch gar nicht!“, sagte ich.
„Ja, um es ihr zu erklären“, sagte die dicke Mitarbeiterin.
„Also ich diese Frau anrufen, um ihr zu sagen, dass ich das was sie will, nicht habe?“ fragte ich.
„Ja“, sagte die dicke Mitarbeiterin.
„Von meinem Privatanschluss aus?“ fragte ich nochmals nach.
„Sie können auch von hier aus anrufen“, sagte die dicke Mitarbeiterin.
„Nein, danke. Aber vielleicht wollen sie heute mal meinen Job machen, ohne dafür bezahlt zu werden?“
O.K. den letzten Satz habe ich nicht mehr gesagt, aber ich hätte es tun sollen.