Smarte Arbeitsgeräte & Smart-Home-Lösungen im Test: Waschmaschine mit Internet? – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Smarte Arbeitsgeräte & Smart-Home-Lösungen im Test: Waschmaschine mit Internet?


Über Uns: Top500-Blog & Akademie, laut DIE ZEIT & Wikipedia eines der meistgelesenen HR-Blogs. Wir begleiten Kunden seit 1,5 Jahrzehnten im Wandel der Arbeitswelt (was unser Name bedeutet).
Offenlegung/Anzeige: Die AVM Computersysteme Vertriebs GmbH hat uns mit kostenlosen Testgeräten unterstützt, die wir nach Ablauf des Testzeitraums behalten durften.  

Vergangenes Jahr konnte ich bereits diverse Geräte von AVM in Zusammenarbeit mit meiner FRITZ!Box 7490 in meinem Netzwerk testen. Schon damals war ich vor allem über sie Einsatzmöglichkeiten der Powerline und DECT-Steckdosen begeistert, die einen flexiblen Anschluss diverser Geräte an meine Fritzbox ermöglichten. Dieses Setting habe ich nun deutlich erweitert – daher war es auch gerätetechnisch Zeit für eine Erweiterung!

Powerline: Multifunktionale Steckdosen

Bis vor kurzem noch habe ich ich die FRITZ!Powerline 1000 genutzt, was mir hierbei jedoch fehlte, war die Möglichkeit, die entsprechende Steckdose weiterzuverwenden. Genau dieses Feature bietet die FRITZ!Powerline 1220E.

Sie ermöglicht den Anschluss von Netzwerk-Geräten an das Heimnetz über die Stromleitung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1.200 MBit/s, dabei läuft die Datenübertragung verschlüsselt ab (128-Bit-AES Link Encryption und Key Management). Die Powerline lässt sich daher ausgesprochen flexibel einsetzen. Im Ruhezustand verbraucht sie unter 1 Watt, im Einsatz ca. 3 Watt.

Der Clou dabei, gerade für mich als Linux-Nutzer: Der Powerline-Adapter ist ohne Software-Installation an jeder Steckdose sofort einsatzbereit. Das ist sein großer Vorteil gegenüber dem WLAN-Stick, der ohne Treiber nicht funktioniert.

Anschlussmöglichkeiten

Der Powerline-Adapter ermöglicht die Anbindung vom Smart-TV, Set-top-Box, Blu-ray, NAS, Hi-Fi, Spielekonsole und vielen weiteren Geräten. an FRITZ!Box und Internet. Die Geräte müssen natürlich bereits internetfähig sein.

Meinen etwas älteren Multifunktionsdrucker muss ich daher z.B. per USB-Anschluss an die Fritzbox anschließen, um ihn als Netzwerkdrucker nutzen zu können, per Powerline funktioniert das nicht. Und auch ein Fernsehgerät muss bereits Smart sein.

Probleme & Verbindungsabbrüche

Ein weiteres Manko ist, dass sich meine verschiedenen Powerline-Typen leider nicht miteinander verbinden lassen. Laut Herstellerangaben soll der 1220E allerdings zu IEEE P1901 und allen Powerline-Geräten der 200-, 500- & 600-MBit-Klasse kompatibel sein.

Und schließlich gibt es bei der Nutzung der Powerline immer mal wieder Verbindungsabbrüche, insgesamt erweist sich das Powerline-Setting als deutlich fehleranfälliger als andere Netzwerk-Settings.

Daher sollte man den Powerline-Adapter auch nicht in einem Mehrfachstecker nutzen und genau das ist für mich der Vorteil des 1220E gegenüber diversen Vorgängermodellen: Es geht keine Steckdose verloren.

Intelligente Steckdose mit Spritzwasserschutz

Weil mir die Smart-Home-Idee so gut gefällt, habe ich auch noch die FRITZ!DECT 210, eine sogenannte Intelligente Steckdose für das Heimnetz, getestet. Sie regelt automatisch oder manuell die Stromzufuhr für angeschlossene Geräte bis 3.450W, misst und zeichnet den Energieverbrauch auf und hilft so, Kosten einzusparen.

Anders als die von mir ebenfalls vergangenes Jahr bereits getestete FRITZ!DECT 200 ist dieses Modell speziell für den Outdoor-Einsatz oder in feuchten Umgebungen konzipiert. Dank Spritzwasserschutz und erweitertem Temperaturbereich von -20° C bis + 40° C lässt sich die Steckdose daher auch im Badezimmer, auf der Terrasse oder in Waschräumen einsetzen. Sie beherrscht dabei das zweipolige Schalten und schaltet beide Leitungen der 230 Volt-Verbindung gleichzeitig ab, was den Sicherheitsfaktor erhöht.

Küchengeräte mit dem Smartphone steuern

Für mich interessant ist die DECT 210 vor allem dadurch, dass Sie sich mit PC, Notebook, Smartphone oder Tablet bequem steuern lässt – und auch von unterwegs über das Internet. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man die entsprechenden FRITZ!-Apps heruntergeladen hat (bei mobilen Geräten) oder durch die gerade auf dem Handy etwas unübersichtliche FRITZ!Box-Oberfläche des Browsers navigiert. Außerdem kann man die Steckdose auch direkt am Gerät per Druckknopf ein und ausschalten.

Diese Art der Internet-Fernschaltung ermöglicht es z.B. den Lichtschalter jederzeit zu bedienen – und so Zu-Hause-Sein zu simulieren, während man in Wirklichkeit in Übersee ist. Es ermöglicht aber auch, technische Geräte auszuschalten, während man schon im Bett liegt. Dabei verbraucht die DECT 210 je nach Betriebszustand zwischen 0,4 und 1,5 Watt und ist praktisch an jeder 230-Volt-Steckdose einsetzbar.

Fazit:

Einen alten Drucker oder eine alte Waschmaschine internetfährig machen, das geht mit diesem Technik-Setting eben noch nicht. Eben weil die Entwicklung rund um Smarte Arbeitsgerät, Smart-Home-Featurs & Internet der Dinge noch in den Kinderschuhen steckt.

So ermöglicht das vorliegende Technik-Setting nur erste Einblicke, wie ein komplett vernetzter Arbeitsplatz oder Haushalt denn sein könnte, wenn sich alle Geräte mit wenigen Handgriffen per Smartphone steuern ließen. Es bleibt auf jeden Fall spannend.

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Hier schreibt für Sie: Simone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht B E R U F E B I L D E… Profil


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