Positionierung für Coachs & Berater: 10 Marketing-Tipps für kleines Budget – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Positionierung für Coachs & Berater: 10 Marketing-Tipps für kleines Budget


Über Uns: Top500-Blog & Akademie, laut DIE ZEIT & Wikipedia eines der meistgelesenen HR-Blogs. Wir begleiten Kunden seit 1,5 Jahrzehnten im Wandel der Arbeitswelt (was unser Name bedeutet).
Bildrechte: Bildmaterial im Rahmen einer Kooperation kostenlos zur Verfügung gestellt von Shutterstock.com.

Ein guter Berater sollte sein Handwerk verstehen – das ist sozusagen seine Minimalanforderung. Doch genau so wichtig ist auch das richtige Marketing. Und das steht und fällt mit der richtigen Positionierung. 10 Tipps, wie es besser geht. Businessideen & Verkauf  Marketing Verhandlungen Verkaufen Kundenservice Kundengewinnung CustomerJourney Beratung Coaching Mentoring


Bildung Karriere Zukunft - Berufebilder.de-Autoren-Profil
Hier schreibt für Sie: Martin Geiger ist Produktivitätsexperte, Keynote-Speaker, Vortragsredner und Coach. Profil

Warum müssen sich Coachs & Berater positionieren?

Einfühlungsvermögen, Geduld, eine schnelle Auffassungsgabe oder Erfahrung und Fachwissen sind ohne Zweifel Fähigkeiten, um ein guter Coach zu werden. Doch nicht alle, die Coachen, verdienen damit auch wirklich gut. Denn Ihr Erfolg hängt entscheidend davon ab, wie gut Sie sich selbst vermarkten.

Nun werden Sie sagen, Marketing ist teuer. Doch die tollsten Marketing-Maßnahmen greifen ins Leere, wenn man sich nicht richtig positioniert, mit der passenden USP. Und diese Strategie zu entwickeln, ist zunächst das Ergebnis von Nachdenken, Ausprobieren, Erfahrungen sammeln. 10 Tipps dazu, wie das geht.

10 Tipps für Positionierung & Marketing von Coachs & Beratern

  1. Kreieren Sie eine Unique Selling Position: Ihre einzigartige Marketing-Aussage (USP) sollte kurz und innerhalb von 30 Sekunden vorzutragen sein und den Menschen mitteilen, was Sie tun und was Sie darin einzigartig macht. Ihre einzigartige Marketing-Aussage sollte immer einen Nutzen offerieren.
  2. Tun Sie, was Sie sagen: Das klingt simpel, ist aber offenbar längst keine Selbstverständlichkeit, denn gerade im Zeitalter von Social Media ist Verbindlichkeit ein hohes Gut. Kürzlich suchte ich via Xing nach Dienstleistern. Dies brachte mir fünf Reaktionen ein. Obwohl ich ausdrücklich darum bat, mich per E-Mail zu kontaktieren, erhielt ich vier davon über die Nachrichtenfunktion von Xing. Davon kündigten wiederum drei eine telefonische Kontaktaufnahme an, wovon genau einer diese Vorhaben auch zeitnah umsetzte. Fazit: Sie lassen 80 % Ihrer Wettbewerber bereits durch die Tatsache hinter sich, dass Sie tun, was Sie sagen!
  3. Erstellen Sie kostenlosen Content: Dabei handelt es sich um Fachbeiträge oder Informationsbroschüren, die dem Leser zu Ihrem Fachgebiet Nutzwert bietet. Darin dokumentieren Sie vor allem fachliche Expertise, Ihre Leistungen hingegen erwähnen Sie nur ganz beiläufig. Solche Ausarbeitungen können Sie auf Ihrer Webseite hochladen oder Fachportalen zum Einstellen anbieten. Da gute Beiträge im Social Web freizügig weitergeleitet werden, kommen Sie als Fachmann schnell ins Gespräch – und damit auch zu Anfragen und Aufträgen
  4. Bedanken Sie sich bei Ihren Kunden: In den USA las ich in einer Arztpraxis auf einem Schild im Wartezimmer einmal dies: „Bei folgenden Patienten möchten wir uns dafür bedanken, dass sie uns weiterempfohlen haben: …“ Die Wartenden interessierten sich sehr dafür. Und so mancher wünschte sich wohl, auch einmal dort zu stehen. Ähnliches kann ich mir hier bei uns auf der Webseite eines Coaches vorstellen.
  5. Gestalten Sie Empfehlungs-Partnerschaften: Finden Sie heraus, wer in der Lage sein könnte, seine Klienten, Freunde oder Kontakte an Sie zu verweisen. Suchen Sie Leute, an die Sie glauben, damit Sie dasselbe auch umgekehrt für sie tun können. Zum Beispiel könnte Ihr Banker, Buchhalter oder Steuerberater einen Existenzgründer unter seinen Kunden an Sie verweisen, damit Sie ihm helfen können, sein Ziel im Blick zu behalten, während sein Geschäft beginnt zu wachsen. Umgekehrt können Sie einige Ihrer Klienten entsprechend an den Banker, Buchhalter oder Steuerberater verweisen, um sein Geld besser arbeiten zu lassen. So profitieren alle Beteiligten.
  6. Verschicken Sie Postkarten mit hilfreichen Tipps: Soziale Netzwerke, Blogs, Pressemeldungen – alles schön und gut. Doch oft auch ganz schön unpersönlich. Wie wäre es damit: Lassen Sie Postkarten drucken, auf denen nützliche Tipps stehen, die gut zu Ihrer Arbeit passen. Diese überreichen Sie mit einem so charmanten Lächeln, dass kaum jemand nein sagen kann. Packt man die Karten später aus, dienen sie als Gesprächsstoff oder als kleines Geschenk zum Weiterreichen. Auf der Rückseite findet sich natürlich ein entsprechender Hinweis, von wem diese stammen.
  7. Sprechen Sie vor regionalen Vereinigungen: Vorträge zu halten, ist ein hervorragender Weg um Anerkennung zu erhalten und sich Respekt zu verschaffen. Die Rotarierer, die IHK, die Handelkammer, der Marketing- oder der Lions-Club suchen für Ihre Meetings stets nach geeigneten Sprechern. Suchen Sie sich ein Thema aus, dass Ihre Leidenschaft wiederspiegelt und das unmittelbar mit Ihrer Coaching-Tätigkeit in Verbindung steht. Vergessen Sie anschließend nicht Handzettel zu verteilen, die Ihre Telefonnummer, e-Mail-Adresse und Ihre Website enthalten, um Ihrem Publikum im Anschluss die Gelegenheit zu geben, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Bedenken Sie, dass der erste Eindruck sehr wichtig ist. Ich empfehle Ihnen deshalb, Ihre Fähigkeiten als Redner entsprechend auszubilden.
  8.  Machen Sie ein Audio-Interview: Nehmen Sie sich ein gutes Mikrofon und lassen Sie einen Freund mit guter Stimme ein Interview über Coaching mit Ihnen führen. Bereiten Sie eine Liste mit Fragen für den Interviewer vor – am besten aus der Sicht Ihrer potenziellen Klienten. Dann schneiden Sie das Tape oder die CD zusammen, mischen etwas Musik hinzu, vervielfältigen das Ganze und fertig ist eine informative Audio-CD, die Sie Ihren Interessenten entweder geben, zusenden oder zum Download anbieten können!
  9. Erstellen Sie einen Promotion-Pack: Hochwertiges Werbematerial, das Sie an Interessenten vergeben oder mailen können, gehört zur Selbstvermarktung dazu. Der Inhalt Ihres Promotion-Packs sollte ganz oder teilweise folgendes beinhalten: Ihr Foto, Coaching-Artikel von Ihnen, Presseartikel über Sie, einen Flyer oder eine Kurzbroschüre, häufig gestellte Fragen und Antworten, Ihre Vision oder Ihr Mission Statement, Referenzen und Stimmen Ihrer Klienten, ein Antwortformular und alles, was die Interessenten Sie besser kennen lernen lässt und ihnen zeigt, wie Sie ihnen helfen können.
  10. Engagieren Sie einen Coach: Das klingt erstmal wiedersinnig, aber bei genauerer Betrachtung ist es sinnvoll. Stellen Sie sicher, dass Sie sich von einem großartigen Coach auf Ihrem Weg begleiten lassen, selbst ein großartiger Coach zu werden. Ihre Aussicht auf Erfolg wird erheblich steigen. Warum ein großes Ziel alleine in Angriff nehmen? Ihr Coach wird Ihnen dabei helfen, Ihren nächsten Schritt zu sehen, Ihre Konzentration beizubehalten, Sie falls nötig auf den richtigen Weg zurückbringen und den Erfolg mit Ihnen feiern. Genau wie Sie dies in Zukunft mit Ihren zahlreichen Klienten tun werden!
berufebilder

Mehr HR-News & Tipps? Unsere 30.000+ Community freut sich auf Sie!


Der Debatten-Monitor bündelt 25.000+ Leserstimmen zu unseren Beiträgen auf B E R U F E B I L D E R, in Social Media & im Netz - aktuelle Debatten abonnieren. Viele unserer Beiträge entstehen durch Leser-Anregung: Schlagen Sie Ihr Thema vor!

Meinungen abonnieren per RSS oder (erforderliche URL!) Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Fotos sind via Gravatar möglich, Ihre eMail-Adresse bleibt geheim.

    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. Jobcollege
    Jobcollege

    Positionierung für Coachs & Berater: 10 Marketing-Tipps für kleines Budget von Martin Geiger (Beitrag via Twitter) 37JH3EjfT3 (Beitrag via Twitter) WkiLaIFB0X

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.