Employer-Branding-Tool Home Office: 6 Tipps für klare Regeln – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Employer-Branding-Tool Home Office: 6 Tipps für klare Regeln


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Home Office und flexibles Arbeiten stehen ganz oben auf der Wunschliste vieler jüngerer Arbeitnehmer und sind damit ein immer wichtigeres Employer-Branding Tool. Damit es in der Praxis funktioniert, braucht es klare Regeln. 6 Tipps.

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Hier schreibt für Sie: Axel Praus ist Geschäftsführer bei ww - working well GmbH.

6 Tipps fürs Arbeiten im Home Office

Wie modernes Arbeiten in der Theorie funktioniert, ist bekannt: Flexibel und auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter abgestimmt, lässt es jedem die Freiheit, zu entscheiden, wann und wo er arbeitet – im Home Office, von unterwegs aus oder im Büro. Und für viele Mitarbeiter wird diese Flexibilität immer wichtiger, wie zahlreiche Untersuchungen & Studien zeigen:

In Zeiten des demographischen Wandels und des zunehmenden Fachkräftemangels tun Unternehmen gut daran, sich auf diese Bedürfnisse der neuen Arbeitnehmergeneration einzustellen, um im „War for Talents“ nicht auf der Strecke zu bleiben. Mit flexiblen Arbeitsmodellen könnten Unternehmen bei den Generationen Y & Z punkten und sich auf der Liste der Wunscharbeitgeber für junge Talente positionieren.

1. Hinterm Bügelbrett Non-Stop erreichbar?

Diesen Erkenntnissen zum Trotz hapert es in der Praxis oft an der Umsetzung. Vielerorts ruft der Begriff „Home Office“ bei Vorgesetzten immer noch das Bild vom Mitarbeiter am chaotischen Arbeitsplatz zwischen Bügelbrett und Kinderspielzeug hervor, der für das Team schlecht erreichbar und vom Chef schwer zu kontrollieren ist.

Aber auch bei Mitarbeiter herrscht Unsicherheit, viele fragen sich: Muss ich jetzt nonstop erreichbar sein? Wie schaffe ich es, trotz Home Office zuhause in der Freizeit abzuschalten und werde ich in meinem Team zum Außenseiter, wenn ich nicht täglich im Büro bin?

2. Klare Vereinbarungen schaffen Vertrauen

Um solche Unsicherheiten von vorn herein zu entschärfen, sind klare Regeln wie etwa eine Betriebsvereinbarung bei der Einführung flexibler Arbeitsmodelle das A und O. Darin sollten Arbeitszeiten, Erreichbarkeit des Mitarbeiters, Ausstattung des Home Office sowie rechtliche Voraussetzungen genau definiert und von allen Beteiligten anerkannt sein.

Dabei geht es nicht etwa um Kontrolle und starre Strukturen, sondern – im Gegenteil – um Vertrauen. Zu viele Fragezeichen in den Köpfen führen nur allzu leicht zu Missverständnissen und Unsicherheiten, die vermeidbar sind.

3. Gravierende Veränderung für alle

Zudem müssen sich die Beteiligten vor der Einführung eines flexiblen Arbeitsmodells darüber im Klaren sein, dass es sich dabei um eine gravierende Umstellung für ALLE handelt.

Auf der einen Seite sind Führungskräfte besonders gefordert: Führen nach Zielvorgaben statt nach Anwesenheit sowie ein erhöhter Kommunikationsbedarf, um das Team zusammenzuhalten, sind gefragt.

4. Mit Change-Management gegen den inneren Schweinehund

Zum anderen ist auch für den Arbeitnehmer selbst das Home Office eine große Veränderung: Es geht dabei nicht allein um die vielzitierte Überwindung des „inneren Schweinehunds“, sondern um eine aktive und bewusste Verantwortung für die eigene Zeiteinteilung und natürlich auch um Produktivität und gute Teamarbeit.

Daher empfiehlt es sich für Unternehmen, die umfangreiche Änderungen in ihrem Arbeitsplatzkonzept planen, diesen Wandel von Change Management Profis begleiten und in die richtigen Bahnen lenken zu lassen.

5. Home Office ist nicht für jeden geeignet

Gerade in größeren Unternehmen ist es für die Einführung neuer Strukturen essentiell, dass alle Beteiligten von Anfang an in die Prozesse mit eingebunden werden und nicht das Gefühl haben, „überfahren“ zu werden.

Und nicht zuletzt gilt: Nicht für jeden ist das Home Office die geeignete Arbeitsweise, manche Mitarbeiter brauchen einfach den täglichen Austausch mit den Kollegen, um sich wirklich in die Arbeitsabläufe integriert zu fühlen.

6. Vorbehalte abbauen

Andererseits sollten sich skeptische Arbeitgeber darüber im Klaren sein, dass die reine Anwesenheit des Mitarbeiters im Büro allein noch keinen Indikator für Produktivität darstellt:

Es bleibt eine Frage des Vertrauens, ohne das eine gute Unternehmenskultur weder im traditionellen noch im virtuellen Büro langfristig Bestand hat.

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  5. Simone Janson

    Danke für den Hinweis. Ich werde mir youroffice mal anschauen.

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