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Tipps gegen Burnout – 3/7: Vorbeugen gegen Stress


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Innere und äußere Faktoren bedingen Burnout – aber was können wir tun, um das „Gespenst Burnout“ nachhaltig von unserer Schwellen zu vertreiben? Sieben Tipps, die Ihnen helfen, damit Burnout gar nicht erst entsteht!

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Hier schreibt für Sie: Dr. jur. Matthias H.W. Braun ist niedergelassener Rechtsanwalt und selbständiger Mental-Trainer und Coach. Profil

  1. Genügend Schlaf: Wir leben in einer Schlafmangelgesellschaft (Fernsehen bis weit nach Mitternacht, Aufstehen um 6.30 Uhr) und züchten so selbst eine so genannte „reizbare Schwäche“ mit Müdigkeit, Mattheit und Abgeschlagenheit nach außen sowie innerer Unruhe,
  2. Nervosität und Angespanntheit im Inneren: Das kann zunehmend zu Reizbarkeit und gelegentlicher Explosivität bzw. Aggressivität führen. Ein berufstätiger Mensch braucht aber ausreichend Schlaf, um seine Leistungsfähigkeit auf Dauer zu erhalten.
  3. Körperliche Aktivität: Ideal ist ein tägliches Bewegungspensum von ca. 30 Minuten. Im Freien! Bei Tageslicht! Laufen oder Walken im Wald, Fahrradfahren, Schwimmen oder Gymnastik. Sollte das nicht möglich sein, verlassen Sie die U-Bahn oder den Bus eine Station früher, gehen Sie zu Fuß, lassen Sie Rolltreppen links liegen. Nutzen Sie einfach jede Möglichkeit zur pro-aktiven Bewegung. Und das mit Freude!
  4. Gesunde Ernährung: Gesunde Ernährung bedeutet viel Obst und Gemüse, Nüsse als Gehirnnahrung, wenig rotes Fleisch und 2 Liter Flüssigkeit am Tag – selbstverständlich alkoholfreie Flüssigkeit!
  5. Aufputschmittel in Maßen und Suchtmittel streng meiden: Zwei Tassen Kaffee am Tag schaden meist nichts, ab sechs Tassen besteht aber Kaffee-Sucht. Kleine Mengen Alkohol können u.U. sogar die Blutgefäße schützen und so die Gefahr von Cholesterinablagerungen verringern. Für Männer gilt die Regel, ein Viertel Liter Wein oder ein halber Liter Bier, bei Frauen sollte es wegen der geringeren Muskelmasse (Alkoholabbau) die Hälfte sein.
  6. Ruhephasen einplanen und Entspannung lernen: Sowohl im Beruf als auch am Abend oder Wochenende müssen echte Ruhephasen eingeplant werden. Damit eine wirkliche Regeneration eintreten kann, sollten Sie sich zumindest am Wochenende und am Abend mindestens 2 Stunden Zeit nehmen. Schützen Sie Ihre Erholungszeiten vor dem Zugriff von Freunden, Familie oder der Verwandtschaft. Ideal ist auch eine Entspannungstechnik wie Meditation, Yoga oder Autogenes Training. Oder üben Sie sich immer wieder in der Kunst des „einfach Faulenzens“. Damit sollten Sie am besten sofort beginnen. Denn dann beherrschen Sie eine solche Technik bereits, wenn es wirklich drauf ankommt!
  7. Hobbies und Kontakte pflegen: Lebenslanges Lernen, Kreativität und Geselligkeit sind sehr wichtig für die psychosoziale Gesundheit. Das führt dazu, dass wir oft am Wochenende den Stress der Arbeit durch „Freizeit-Stress“ ersetzen. Oft wird dieser als Ausgleich für den Frust im Job genutzt, wenn eigentlich Ausruhen angesagt wäre. Schon im Altertum war bekannt, dass Anspannung und Entspannung, Arbeit und Ausruhen einander ablösen müssen, damit der Mensch gesund und leistungsfähig bleibt! Praktizieren Sie „Vita activa und vita contemplativa“!
  8. Die spirituelle Ebene fördern: Gerade der beruflich sehr engagierte „Macher“ wird sich nicht leicht damit identifizieren können. Trotzdem sollte man im Hinterkopf behalten: Seien und bleiben Sie offen, entwickeln Sie im Stressfall neue Lebensstrategien und fragen Sie sich immer wieder auch, was gerade schwierige und stressige Situation Ihnen womöglich „sagen“ wollen. Gilt es etwas zu „lernen“ oder zu „begreifen“? Praktizierte Dankbarkeit macht zufriedener und fördert die innere Gelassenheit.
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