Alltagskommunikation im Business – 2/2: 8 Fragetechniken fürs Corporate Learning – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Alltagskommunikation im Business – 2/2: 8 Fragetechniken fürs Corporate Learning



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Der Wandel verlangt auch in der Kommunikation nach neuen Wegen, Corporate Learning ist angesagt. Fragen helfen einer Organisation dabei zu lernen.

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Kritisch kreativer Austausch

In Unternehmen sollen bestimmte Ziele durch mehr oder weniger geplante Maßnahmen erreicht werden. Für die erfolgreiche Umsetzung müssen diese regelmäßig an wirtschaftliche Rahmenbedingungen angepasst werden.

War dies lange Zeit ausschließlich eine Entscheidung von oben, gehen heute immer mehr Unternehmen andere Wege. Verantwortliche fordern und fördern Führungskräfte und Mitarbeiter, sich kritisch und kreativ mit dem Unternehmen und der eigenen Position darin auseinanderzusetzen.

Gegenseitiges Vertrauen

Erst durch eine offene Kommunikation erwächst im Unternehmen eine gemeinsame Sicht als Grundlage einer permanenten Entwicklung. Bilden Manager und Mitarbeiter eine derartige Lerngemeinschaft, können neue Entwicklungsprozesse in Gang gesetzt werden.

Doch wie wird man in einem Unternehmen miteinander vertraut? Indem sich Vorgesetzte und Mitarbeiter aufeinander einlassen und grundsätzlich offen sind für den Standpunkt des jeweils anderen. Fragen sind hierbei hilfreich.

Gemeinsame Wirklichkeit

Führungskräfte sehen ihr Unternehmen anders als die Mitarbeiter, wobei auch diese unterschiedliche Wahrnehmungen haben. Individuell werden vom Gesamtgeschehen weite Teile ausgeblendet, weil die Bewertung des Geschehens grundsätzlich abhängig von der Position des Beobachters erfolgt.

Die Plattform für einen Veränderungsprozess bildet schließlich der Teil, in dem die unterschiedlichen Sichtweisen übereinstimmen. Hier liegt die gemeinsame Wirklichkeit.

Objektive Darstellung

Ob es um die persönliche Leistungsfähigkeit geht, um berufliche Weiterentwicklung oder die Neuausrichtung des Unternehmens – grundsätzlich sollten Situationen zunächst einmal beschrieben und nicht beurteilt werden.

Die objektive Darstellung ist die Voraussetzung für die Suche nach neuen Vorgehensweisen. Fragen zählen zu den wichtigsten Werkzeugen in diesem Veränderungs- und Lernprozess.

8 virtuose Fragetechniken für Corporate Learning

Fragen helfen dabei ein Umdenken herbeizuführen, das Führungskräfte und Mitarbeiter in die Lage versetzt, durch unternehmerisches Denken und Handeln die Strategie und deren Erfolg positiv zu beeinflussen.

Unterschiedlichste Fragenarten stehen für eine virtuos eingesetzte Fragetechnik zur Verfügung:

  1. Fragen nach Daten bringen sehr konkrete Angaben, wie Zahlen, Fakten, etc., während bei Unterscheidungsfragen der Antwortende bereits eine persönliche Position beziehen muss: Worin unterscheidet sich Ihre Arbeitsweise von anderen? Vertreten Sie die gleiche Meinung wie …?
  2. Mit Fragen über Klatsch und Tratsch lässt sich ein Stimmungsbild einfangen: Gibt es Gerüchte? Was sagt man über Ihre Abteilung?
  3. Hypothetische Fragen nehmen eine Situation an, um mögliche Reaktionen in Erfahrung zu bringen: Was wäre, wenn Sie in die Abteilung X versetzt würden?
  4. Zirkuläre Fragen beziehen die Meinung weiterer Personen ein: Wie denken Ihre Kollegen über Ihr Vorgehen?
  5. Zukunftsfragen zielen natürlich auf diese ab: Welche Aufgaben sehen Sie zukünftig für sich?
  6. Kontextfragen erbringen Aufschluss darüber, wer bzw. was sonst noch von dem Vorgang tangiert wird Weiß Ihr Partner von Ihrem Wunsch, die Leitung zu übernehmen?
  7. Fragen zu Verhalten und Verhaltensmustern bringen konkrete Informationen dazu
  8. Fragen nach der inneren Abbildung schließlich helfen, ein Bild persönlicher Denk- und Handlungsweisen zu zeichnen.

Neugier auf der sachlichen Ebene

Naturgemäß steckt hinter Fragen eine gewisse Neugier. Doch sollte sich diese auf der Ebene der sachlichen Interessiertheit bewegen und keine einseitigen Deutungen und Bewertungen auslösen.

Vielmehr soll sich der Gefragte selbst besser kennen lernen, indem er die Antworten möglichst exakt formuliert. Wenig dienlich sind deshalb polarisierende Fragen. Antworten á la „ja oder nein“ sowie „richtig oder falsch“ schreiben eine Situation fest und verhindern eine Neuorientierung mehr, als dass sie vorwärts bringende Impulse liefern könnten.

Klassenziel erreicht

Bilden Fragen einen wesentlichen Teil der Kommunikation, hat die Lerngemeinschaft Unternehmen gute Chancen, ihr Klassenziel erfolgreich zu erreichen.

Gewinnbringend wirkt sich die neue Form des kommunikativen Miteinanders für Vorgesetzte, Mitarbeiter und Unternehmen in jedem Fall und gleichermaßen aus.

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