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3 Cheftypen & wie Sie mit Ihnen umgehen: Choleriker, Besserwisser oder Weichei?


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3 Cheftypen und wie man mit Ihnen umgeht

Mit dem Start ins neue Jahr steht für den ein oder anderen auch ein neuer Job an. Nicht nur bei einem neuen Job, auch bei Abteilungs- oder Projektwechsel werden Mitarbeiter herausgefordert, sich auf einen anderen Vorgesetzten einzustellen. Ab dem ersten Kennenlernen versuchen Mitarbeiter, den Chef, oder natürlich die Chefin, und seinen bzw. ihren Führungsstil richtig einzuschätzen.

Man will sich natürlich gut mit ihm oder ihr stellen, denn wer sich mit dem Chef versteht, erhöht seine Chance auf eine Aufstiegsmöglichkeit. Zudem sorgt ein angenehmes Verhältnis zum Chef für einen gewissen Wohlfühlfaktor. Nur, wie weiß man, was der neue Chef für Typ von Mensch ist und wie er sein Team führt? Wir stellen Ihnen drei unterschiedliche Führungspersönlichkeiten mit den typischen Charaktereigenschaften vor und geben hilfreiche Tipps, wie Sie clever mit ihm umgehen.

1. Der Bossy-Typ

Der Bossy-Typ hat oft eine autoritäre und dominante Ausstrahlung und setzt großen Wert auf Ordnung. Sein Führungsstil ist durch Strenge und Ehrgeiz geprägt. Meist ist der Bossy-Typ von sich selbst überzeugt und stellt sich gerne über seine Mitarbeiter. Wenn etwas schief läuft, nimmt er die Schuld ungerne auf sich und schiebt sie stattdessen lieber auf seine Mitarbeiter.

Tipp: Der Bossy-Typ wünscht keine Widersprüche, das heißt, respektieren Sie seine Vorgänge und stellen Sie ihn niemals anhand kritischer Fragen vor anderen Mitarbeitern bloß. Was sich jedoch lohnt: Geben Sie ihm Vorschläge oder smarte Ideen, die ihn beeindrucken, denn er schätzt intelligenten Input.

2. Der sachliche Typ

Der sachliche Typ ist in der Regel eher zurückhaltend und nüchtern. Grundsätzlich ist es schwierig mit diesem Führungstypus – trotz jahrelanger Mitarbeit – ein menschliches oder gar vertrautes Verhältnis aufzubauen. Oft wird ein solches Verhältnis auch gar nicht gewünscht. Der sachliche Typ interessiert sich rein für die erbrachten Leistungen der Kollegen und in der Regel nicht für ihr Privatleben. Ein Chef mit einem solchen Führungsstil bringt einen positiven Aspekt: Er behandelt alle seine Mitarbeiter gleich und wirkt dadurch berechenbar und konstant.

Tipp: Gehen Sie mit dieser Art von Chef professionell und höflich um. Punkten können Sie, wenn Sie bei Teamgesprächen pünktlich sind und dabei inhaltlich sachlich bleiben.

3. Der Kumpel-Typ

Der Kumpel-Typ gehört zu den beliebtesten Chef-Persönlichkeiten: Er informiert sich nach dem Privatleben seiner Mitarbeiter und wirkt sehr empathisch. Mitarbeiter des Kumpel-Chefs fühlen sich meist verstanden und bauen ein vertrauensvolles Verhältnis auf. Oft ist der Kumpel-Typ offen für Kritik und arbeitet stetig an sich selbst. Im Gegensatz zum Bossy-Typ, möchte der Kumpel-Typ Teil ein des Teams anstatt ihr Anführer sein. Manchmal fällt es dem Kumpel-Typ schwer, eine gute Balance zwischen Kumpel und Chef zu finden. Dadurch kommt es vor, dass er Schwierigkeiten hat, sich durchzusetzen.

Tipp: Man sollte die Gutmütigkeit des Kumpel-Typs niemals missbrauchen. Ein Vertrauensbruch könnte schwere Folgen mit sich tragen und die Beziehung zu ihm schwer schädigen. Verlieren Sie bei aller Lockerheit nicht aus den Augen, dass er der Chef ist.

Fazit

Egal jedoch, mit welcher Art von Chef Sie es zu tun haben, unser allgemeiner Rat ist: Bleiben Sie authentisch! Denn so bleiben Sie sich selbst treu und haben damit auch die meisten Chancen, Ihren Chef von sich zu überzeugen.

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