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Aktuelle WELT-Kolumne: Die Zukunft der Arbeit



Digitales & Verantwortung  Zukunft Trends Zeitmanagement Arbeitsorganisation Projektplanung Eltern Kinder Erziehung   In der aktuellen Kolumne, die heute in der Tageszeitung „DIE WELT“ erscheint, geht es heute um Arbeitsmodelle der Zukunft, genauer gesagt um Jobsharing, Demokratische Mitbestimmung und Familienfreundlichkeit.


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Wie sehen die Arbeitsmodelle der Zukunft aus?

Dabei habe ich mir anhand zweier Beiträge die Frage gestellt: Sind neue Arbeitsmodelle besser oder schlechter? Und was muss sich ändern, damit wir zukünftig effizienter und besser arbeiten können?

Die  Schweden haben es mal wieder vorgemacht: Hier wurde kürzlich die Arbeitszeit von acht auf sechs Stunden bei gleicher Bezahlung verkürzt, während sich in Deutschland Arbeitgeber nach wie vor schwer tun mit Teilzeitlösungen und flexiblen Arbeitsmodellen. Doch Vieles funktioniert, man muss es nur machen.

Jobsharing: Auf die Übergabe kommt es an

Etwa Jobsharing: Ursula Wischgoll und Isabel Stöckl teilen sich seit acht Jahren die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH. Wischgoll überzeugte ihre Chefin damals, indem sie auf Vorteile wie doppelte Kompetenzen und eine ständige Vertretung bei Urlaub oder Krankheit verwies. „Das klappt bei guter Organisation in jedem Job und bringt allen Vorteile“, ist Wischgoll überzeugt.

Wichtig ist ein akribisches Übergabeprotokoll und viel Vertrauen: „Bei uns nimmt sich keine wichtiger als die andere, Erfolge gehen auf ein gemeinsames Konto“ Und Stöckl ergänzt: „Teilzeitjobs sind oft wenig reizvoll, Jobsharing ermöglicht mir eine verantwortungsvolle Tätigkeit in einer international bekannten Region.

Mitbestimmung und familienfreundlichkeit: Vertrauen zählt

Vertrauen ist auch ein wichtiger Aspekt für Monika Hobmeier: Ihr Bader-Hotel in Parsdorf bei München führt sie demokratisch: „Als ich in Schweden arbeitete, musste ich anfangs schlucken, dass Mitarbeiter dem Chef widersprachen oder ihr Kind mitbrachten.“

Zurück in Deutschland setzte sie das im eigenen Unternehmen um: „Wir diskutieren viel, aber Entscheidungen werden schneller umgesetzt und Mitarbeiter übernehmen Verantwortung, weil sie dahinter stehen“, ist Hobmeiers Erfahrung. Sie sieht sich eher als Organisatorin denn als Chefin und ist überzeugt: „Nur so können Teams in Zukunft komplexe Aufgaben bewältigen.“ Positive Erfahrungen hat sie dabei mit Müttern gemacht: „Die sind besonders flexibel und können gut organisieren.“

Fazit

Die Beispiele zeigen, wie gut selbst außergewöhnliche Arbeitsmodelle funktionieren. Und sie sind zukunftsweisend, weil immer mehr Unternehmen verstehen, dass motivierte Mitarbeiter ein wichtiger Wettbewerbsfaktor sind. Allen anderen sei gesagt: Einfach mal ausprobieren.

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