Virtuelles Marketing: 4 Schritte zur erfolgreichen Bild-Strategie

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14.07.2016 1975 Leser 4 Debatten 880 Wörter Lesezeit: 5 Minuten, 35 Sekunden
Bildrechte: Bildmaterial im Rahmen einer Kooperation kostenlos zur Verfügung gestellt von Shutterstock.
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Visuelles Marketing ist beliebter als je zuvor. Unternehmen aller Größen und jeder Website-Publisher sollten das Potenzial von Bildern erkennen, um mit ihren Zielgruppen in Kontakt zu treten, sie zu informieren und zu begeistern.

Auswahl relevanter Bilder

4 Schritte zur optimalen Bild-Strategie

Für ein erfolgreiches virtuelles Marketing braucht es einen Plan, der darüber hinaus geht, der Website einfach nur mehr Bilder hinzuzufügen. Welche Bild-Strategie verwenden die erfolgreichsten Publisher und Vermarkter?

Die folgende Anleitung hilft Unternehmen dabei, in nur vier Schritten eine auf ihre Zielgruppen passende Bildstrategie zu entwickeln.

1. Wählen Sie relevante Bilder

Das Posten von hochrelevantem visuellen Content wird heute nicht mehr nur in Betracht gezogen, sondern ist eine Notwendigkeit geworden. In unserer Echtzeit- und On-Demand-Welt, in der Online-Beiträge schon nach wenigen Tagen “alte News” sind, sollten Sie den Besuchern Ihrer Website das Gefühl geben, dass diese so aktuell wie möglich ist.

Haben Sie das Mindset der Konsumenten im Blick

Die Relevanz Ihres Unternehmens kann ganz einfach durch entsprechende Bilder untermauert werden – vor allem dann, wenn eine große Auswahl an saisonalen und kulturell passenden Fotos zur Verfügung steht und die Bilder über Bildlizenz-Anbieter unkompliziert und zu einem erschwinglichen Preis lizenziert werden können. Zwar gibt es auch unter Fotos die Evergreens, die nie aus der Mode kommen, aber Nutzer springen eher auf Bilder an, die das aktuelle Mindset der Konsumenten widerspiegeln.

Eine Möglichkeit besteht darin, Bilder zu wählen, die zu einer bestimmten Jahreszeit oder einem spezifischen Thema passen. Ohne dass etwas Osterspezifisches abgebildet ist, können Farben der Saison Ostern oder den Frühlingsanfang ausdrücken, und die Beiträge wirken entsprechend aktueller.

Verfolgen Sie Trends

Kulturelle Trends können eine Alternativ darstellen. Analysen, was aktuell auf Twitter gespielt wird und welche Begriffe bei Google Trends gerade am häufigsten gesucht werden, helfen nicht nur bei der Bildauswahl, sondern auch beim Finden der relevanten Story für den Online-Content.

Verfolgen Sie Trends wie populäre Musik, Filme und TV-Shows, können Sie innerhalb der Bilder und ALT-Tags darauf verweisen. Neben neuen Besuchern wird dies auch die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppen steigern. Außerdem zeigt Ihr Auftritt, dass Sie im Einklang mit dem Internet Zeitgeist sind.

2. Bildunterschriften sind entscheidend

Geben Sie Ihren Bildunterschriften mehr Aufmerksamkeit! Analysen von digitalen Medien haben aufgedeckt, dass die Nutzer die Bildunterschriften im Durchschnitt öfter lesen als den Artikel selbst.

Mehr Kundenbindung durch besser Unterschriften

Nur wenig Mehraufwand beim Verfassen dieser bringt einen echten Mehrwert, u.a. ein höhere Kundenbindung über die Website. Gehen Sie näher auf die Geschichte ein, die hinter dem Bild steckt, wenn Sie Ihre Bildunterschriften schreiben.

Integrieren Sie Keywords bezüglich Ihres Produkts, Ihrer Marke oder einer Dienstleistung und spielen Sie Ihre Differenzierungsmerkmale.

Wählen Sie einen erzählerischen Titel

Bildunterschriften sind entscheidend

Das Bild könnte die einfache Unterschrift „Mutter und Tochter beim Backen“ tragen. Für eine erhöhte Kundenbindung sollten Sie einen Schritt weitergehen und einen erzählerischeren Titel wählen: „In der Küche entstehen unvergessliche Momente. Egal, ob Sie den berühmten Kuchen der Oma backen oder neugierig ein neues Rezept ausprobieren, mit [Marke / Firmenname] machen Sie diesen Augenblick besonders.“

Haben Sie keine Angst, dass Ihre Bildunterschriften zu lang sein könnten. Mit Bedacht ausgewählte Titel können dazu beitragen, dass die Verweildauer Ihrer Kunden sowie die Conversion-Rate steigt.

3. Testen, testen, testen!

Bilder können eine ganz persönliche Geschmacksfrage sein.  Und Geschmäcker sind bekanntlich sehr verschieden. Auch, wenn Sie einen guten Sinn dafür haben, welche Bilder bei Ihrer Zielgruppe gut ankommen, wissen Sie es nicht. Dazu müssen Sie sie testen.

Integrieren Sie am besten A/B Tests in Ihre visuelle Marketing Strategie. Durch das Experimentieren mit Bildern — Portraits mit Landschaften vergleichen, diverse Stile ausprobieren etc.— gewinnen Sie wertvolle Insights, warum Besucher auf Ihrer Website verweilen, klicken und Ihre Produkte kaufen. Regelmäßige Tests sind empfehlenswert, um das Verhalten Ihrer Kunden genauestens zu kennen.

4. Seien Sie konsistent

Es gibt kaum etwas störenderes als Bilder auf Ihrer Website, die fehl am Platz sind oder im Widerspruch zu Ihrer Marke stehen. Sie verlieren Nutzer, wenn sich Ihnen nicht direkt erschließt, was sie von Ihrer Seite erwarten können.

Wählen Sie Bilder mit ähnlicher Perspektive

Bildperspektive

Um dem entgegenzuwirken, wählen Sie Bilder mit ähnlicher Perspektive, beispielsweise Augenhöhe versus Vogelperspektive, und ähnlichem Hintergrund. Verwenden Sie nur maximal ein bis zwei Fotofilter, so dass die Bilder augenscheinlich aus derselben Kollektion stammen.

Wenn Sie getestet haben, welche Bilder bei Ihren Zielgruppen am besten ankommen, bleiben Sie konsistent, damit Ihre Kunden sich im Laufe der Zeit mit Ihrer Website immer vertrauter fühlen.

Präsentationen einbinden

Übrigens sind auch Präsentationen ein wichtiges Kommunikationsmittel – intern wie extern, wo Unternehmen zeigen können, dass ihre Bildsprache konsistent und zielgruppenspezifisch ist. Erst kürzlich hat Shutterstock eine Kooperation mit Microsoft PowerPoint bekannt gegeben.

Mit dem neuen Add-In für Microsoft PowerPoint vereinfacht beispielsweise Shutterstock die Erstellung von Präsentationen. PowerPoint-Nutzer können nach Bildern suchen, auf die Vorschau zugreifen und gewünschte Inhalte der Kollektion direkt in die jeweiligen Folien einfügen. Damit beeindrucken PowerPoint-Präsentationen ab sofort ganz einfach mit herausragenden Fotos, leuchtenden Hintergründen und einzigartigen Illustrationen.

Fazit: Bilder verbessern die Kommunikation mit Kunden

Mit der Integration von Bildern in sämtlichen Kommunikationsmaßnahmen – wenn es strategisch richtig angegangen wird – können Unternehmen mehr Leads generieren, die Sichtbarkeit Ihrer Marke verbessern und die Kommunikation mit Ihren Zielgruppen nachhaltig verbessern.


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  2. KompetenzPartner

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  3. Thomas Eggert

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  4. BEGIS GmbH

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