Selbstmarketing für Bewerber: Traumjob dank Employee Branding – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Selbstmarketing für Bewerber: Traumjob dank Employee Branding


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Bewerber können von ihren potentiellen Arbeitgebern so einiges lernen. Wie man sich als Marke aufstellt z.B., als Employee Branding, analog zum Employer Branding der Unternehmen. Der Witz dabei: Statt selbst zu suchen, lassen Sie sich finden. Wie man das macht, erfahren Sie hier. Jobsuche & Recruiting  Status RoleModel Vorbild SocialMedia Networking Community Building Privatsphäre Datenschutz Image Branding Employer Branding Recruiting Personalwesen HR


Hier schreibt für Sie: Andreas Schwarz ist Head of HRD and Organizational Development bei Media Company.

Selbstmarketing – ein wichtiger Faktor für beruflichen Erfolg

Unternehmen kämpfen heute mehr denn je um die besten Köpfe auf dem Arbeitsmarkt. Sie locken mit Sabbaticals, Ipads und flexiblen Arbeitszeiten, um die Talente für sich zu gewinnen. Da liegt der Gedanke nahe, dass sich die nachgefragten Arbeitskräfte zurücklehnen und darauf warten können, gefunden zu werden. Oder?

So leicht ist es für den Einzelnen auf dem Weg zur Traumposition jedoch weiterhin nicht: Ein wesentlicher Faktor für beruflichen Erfolg ist heute mehr denn je ein gutes Selbstmarketing in Form einer eigenen Arbeitnehmermarke. Diese beschreibt wie man sich als Arbeitnehmer in der Öffentlichkeit darstellt und – besonders wesentlich – wie man wahrgenommen wird.

3 Tipps fürs Employee Branding

Basis für eine erfolgreiche Arbeitnehmermarke ist, dass der Einzelne sich seine Stärken und Erfolge bewusst macht und diese entsprechend kommuniziert – sei es im Lebenslauf oder in Gesprächen mit Vorgesetzten oder Netzwerkpartnern. Ausgangspunkt hierfür ist eine tiefgehende Selbstreflexion. Zentrale Fragestellungen dabei:

  1. Was kann ich wirklich gut?
  2. Was kann ich vielleicht sogar besser als andere?
  3. Bei welchen Projekten war ich erfolgreich und was waren die Erfolgsfaktoren?

Arbeitnehmermarke & Bewerbungsprozess

Feedback von Kollegen, Freunden und wenn möglich auch Vorgesetzten, gibt zudem wertvolle Hinweise und Ergänzungen zur Selbstreflexion. Deckt sich die Selbsteinschätzung mit der Fremdeinschätzung? Oder weichen Fremd- und Selbstbild voneinander ab? Wenn ja, liegt es womöglich daran, dass sich der Einzelne in einigen Punkten unter- bzw. überschätzt, oder dass er seine Stärken bisher nicht klar genug zeigen und kommunizieren konnte.

Sobald Klarheit über Expertise und persönliche Erfolgsfaktoren besteht, gilt es diese in die Bewerbungsunterlagen zu übertragen. Außerdem sollte eine dazu passende mündliche Kurzdarstellung – eine Art „90-Sekunden Spot“ über sich selbst – erarbeitet werden. So kann auf den Punkt gebracht werden, was man „kann“ und „will“.

Authentisch bleiben und zielgerichtet kommunizieren

Wichtig bei allen Engagements und allen Gesprächen: authentisch bleiben! Die Wirkung eines noch so professionell gestalteten schriftlichen wie auch persönlichen Auftritts verfehlt seine Wirkung, wenn der potenzielle Auftraggeber, Arbeitgeber oder Netzwerkpartner den Eindruck gewinnt, dass das präsentierte Profil nicht dem Kern der Persönlichkeit des Bewerbers entspricht.

Der zweite Grundsatz lautet: Zielgruppenbezogen kommunizieren. Dies bedeutet, dass der Einzelne immer das Anliegen des Adressaten im Hinterkopf behalten sollte. Im besten Fall präsentiert man sich als „Problemlöser“ für den Gesprächspartner.

Positionieren Sie sich auf Social Media-Plattformen konsistent

Um seinen Expertenstatus zu stärken, empfiehlt sich eine persönliche Website oder ein Blog zum eigenen Fachgebiet zu gestalten. Immer häufiger finden sich auch Fach-Communities im Social Web, beispielsweise auf Plattformen wie facebook, Xing, LinkedIn oder Experteer, zusammen, mit denen man sein berufliches Netzwerk ausbauen kann.

Dabei sollte immer bedacht werden, welches Bild man von sich vermitteln möchte und wie man sich dort entsprechend präsentiert. Denn die Zielgruppe ist sehr heterogen. Meine Empfehlung: Jeder sollte markant das herausstellen, was ihn von anderen unterscheidet – und wie er andere bereits erfolgreich unterstützt hat. Dazu gehören Beispielprojekte, Referenzen oder Success Stories.

Das Internet als persönliche Karriere-Plattform

Aber nicht nur Karriere-Netzwerke sind für die Arbeitnehmermarke relevant. Personaler und Headhunter interessieren sich gegebenenfalls auch für Facebook-Profile, persönliche Blogs und weitere Aktivitäten im Social Web – denn hier kann man sich über die klassischen Wege hinaus ein Bild des potenziellen Bewerbers machen.

Darüber sollte man sich im Klaren sein und nur Inhalte mit der interaktiven Öffentlichkeit teilen, die man auch im Leben außerhalb des Internets preisgegeben würde. Mein Tipp: Jeder sollte darauf achten, über alle Kanäle – on- und offline – ein einheitliches Bild von sich zu zeichnen. Dann steht einer starken Arbeitnehmermarke nichts im Weg.

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