Ein richtiges Powerjahr erleben – 2/2: Genuß ist wichtig!



Vorheriger Teil

Im ersten Teil haben wir Schlaf, Bewegung und Nahrung als Leistungsmotoren oder eben Leistungskiller kennen gelernt. Heute geht es um die Essenz von Leistung, Erfolg, Lebenslust und Wohlbefinden.

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Bildrechte: Bildmaterial im Rahmen einer Kooperation kostenlos zur Verfügung gestellt von Shutterstock.

4. Genießen Sie Mußestunden richtig und genug davon

Die wertvollsten Stunden erleben wir meist dann, wenn wir zu uns kommen. Wenn wir uns selbst bewusst wahrnehmen. Da spricht unser Bauch am deutlichsten mit uns. Auf ihn sollten wir hören, denn das viel gepriesene Bauchgefühl ist nichts anderes als wir selbst. Unser tiefstes eigenes Selbst, das sich nicht um die Meinungen anderer schert oder was gerade „in” ist. Es überhaupt zu vernehmen ist für jeden jederzeit möglich, ihm zu glauben für die meisten bereits äußerst unbequem und ihm zu folgen nur für die wenigsten durchführbar. Doch irgendwann konfrontieren wir uns selbst mit den nichtgelebten Träumen. Dann erscheint ein heute unüberwindbarer unbequemer Umstand unter Garantie als relativ leicht zu beseitigen. Tun Sie das einmal: Denken Sie an eine große Herausforderung in Ihrem Leben zurück und beurteilen Sie die Lage aus heutiger Sicht. Eigentlich recht einfach, oder nicht? Und jetzt versetzen Sie sich in Ihre Gefühlslage damals, unmittelbar vor oder während der Herausforderung: Kaum zu bewältigen, nicht wahr?

Und exakt so wird es sich mit allen Herausforderungen in Ihrem Leben zutragen. In Mußestunden erkennen wir, wo wir unsere Bequemlichkeit als schützenden Grund vorschieben, um das zu vermeiden was wir eigentlich erleben wollen.

Hintergrund: Wieder so gut wie alle unsere Vorfahren bis etwa vor 70 Jahren: Der Winter war die Zeit der Erholung von der Jahresarbeit. Unser Organismus schaltet aufgrund der Lichtverhältnisse automatisch in den „Erholmodus”. Wie getrieben unsere Zeit auch sein mag. Das steckt in uns und wir können diese wertvolle Zeit für die besonders wirksame Regeneration und Innenschau nutzen. Denn nur wer weiß, wo es ihn wirklich hinzieht, der kann Pläne und Eisen schmieden und Energien entwickeln, die ihn dies verwirklichen lassen.

5. Gehen Sie in Ihre Kraft – richtig und ausgiebig

Nehmen Sie sich immer wieder kurze ruhige Momente während des Tages. Sammeln Sie sich bei sich selbst. Werden Sie sich klar, was Sie wollen und geben Sie sich die Erlaubnis und die Kraft dazu. Fragen Sie nicht woher die Kraft dafür kommen wird. Sie wird da sein, sobald Sie sie einsetzen. Klingt merkwürdig und unlogisch, ist aber so. Probieren Sie es aus. Sie haben weitaus mehr Energie und Kraft als Sie häufig meinen.

Verbringen Sie generell möglichst viel Zeit in der Natur. Das gelingt Ihnen vielleicht nicht jeden Tag und jede Woche. Nehmen Sie es locker und nehmen Sie das gesamt Jahr als Maßstab. Auf das Jahr gesehen sollten Sie genug Zeit in der Natur verbringen. Mit Freunden, der Familie und auch allein. Denn gerade allein in der Natur kommen Sie zu Bereichen Ihrer Kraft, die Ihnen im Alltag verwehrt ist.

Hintergrund: Nirgendwo anders als in der Natur haben fast alle unserer Vorfahren gelebt. Und zwar buchstäblich. Wir wissen es nicht nur aus etlichen Studien. Sondern von allen Naturvölkern und unseren keltischen und germanischen Vorfahren, wie wichtig ein enger Kontakt zur Natur ist. So erhalten wir fast automatisch Gesundheit, Motivation, Lebensfreude, Ausgeglichenheit und damit Erfolg.

Probieren Sie es aus. Sie werden staunen.

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