Richtig gut & motiviert entscheiden – Teil 5: Entscheiden im Gehirn


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20.06.2016 636 Leser 9 Debatten 376 Wörter Lesezeit: 2 Minuten, 32 Sekunden
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Jeder Jeck ist anders – das gilt auch gerade für Entscheidungsprozesse: Eine wesentliche Ursache für unterschiedliche Verhaltensweisen und Einstellungen zur Veränderung liegt in unserer Persönlichkeit verankert.

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Es begann vor fünf Millionen Jahren

Wenn man sich die Evolution unseres Gehirns genau anschaut, dann lässt sich feststellen, dass die Entwicklung des menschlichen Gehirns über tausende von Jahren stets in Scheiben bzw. Schüben erfolgte. Vergleichbar mit einer Zwiebel ist unser Gehirn von innen nach außen entstanden.

Dabei begann vor fünf Millionen Jahren das Wunder des heutigen Homo sapiens. Mit dem aufrechten Gang unterscheidet er sich von seinen bisherigen Artgenossen und durch das zügige Wachstum des Gehirns wurde er schnell seinen bisherigen Verwandten überlegen.

Das Wachstum des Gehirns war dabei nur durch Umstellung der Nahrung von vegetarisch auf fleischfressend möglich geworden. Denn nur Fleisch hatte die Proteine und Energiemenge, die ein schnelles Gehirnwachstum ermöglichten.

Sprunghaftes Wachstum

Das Wachstum erfolgte eher sprunghaft und nicht, wie einst Darwin angenommen hat, in einem langsamen Selektionsprozess. Vor circa 200.000 Jahren begann die Zeit der Primaten und damit auch die Zeit des Australopithecus. Aus diesem Urvorfahren entstammte dann die Linie des Homo.

Beginnend mit dem Homo habilis, was soviel bedeutet wie „der geschickte Mensch“, gefolgt vom Homo erectus, der erste aufgerichtete Mensch, und schließlich wir selbst, der Homo sapiens sapiens, der erstmals vor circa 100.000 Jahren in Asien und Nordafrika und circa vor 40.000 Jahren in Europa auftrat. Diese Evolutionsschübe führten zu der heutige Gehirnmasse, die beim ausgewachsenen Menschen im Durchschnitt circa 1.200 bis 1.400 Gramm beträgt.

Die Ausbildung unserer Gehirnhälften

Ausgehend vom Gehirnstamm hat sich stufenweise das Gehirn bis zur heutigen Größe weiterentwickelt. Dabei ist besonders die axiale Aufteilung in eine rechte und eine linke Gehirnhälfte auffällig. Die Gehirnhälften sind jedoch über einen sogenannten Mittelsteg miteinander verbunden.

Über diese Verbindung „kommunizieren“ die beiden Hälften miteinander.

Was machen die beiden Gehirnhälften?

Dabei ist die linke Gehirnhälfte das Zentrum für Sprache, digitales Denken und Mathematik und die rechte Seite sorgt dafür, dass wir Bilder in unseren Kopf bekommen, Gefühle entwickeln und analoge Denkprozesse realisieren können.

Die „Kommunikation“ zwischen diesen Hälften ist dabei äußerst wichtig, denn nur, wenn diese Verbindung intakt ist, können wir denken, fühlen und uns mitteilen.

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  1. Simone Janson

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  5. Berufebilder

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  6. Wo gibt es Details dazu?

  7. Ist dies wirklich so?

    • Simone Janson

      Hallo SMP,
      vielleicht müssten Sie die Frage etwas präzisieren. Wahrscheinlich meinen Sie die These, dass Chefs, die Ihre Mitarbeiter durchschauen, besser führen, die natürlich diskussionswürdig ist.

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