Richtig gut & motiviert entscheiden – Teil 2: Wie sieht Ihr Ziel aus? – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Richtig gut & motiviert entscheiden – Teil 2: Wie sieht Ihr Ziel aus?



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Ziele spielen eine zentrale Rolle für unser Handeln. Aber nicht immer stehen uns unsere Ziele in Entscheidungssituationen ganz klar vor Augen. Was tun, um zu erkenne, was wir wirklich wollen? Erfolg & Management  Sympathie Vertrauen Positives Denken Motivation Leistung Mitarbeiterbindung Intuition Wahrnehmung Entscheiden


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Hier schreibt für Sie: Winfried Neun ist Innovationsberater, Betriebswirt & Psychologe. Profil

Ziele erkennen

Bevor wir uns der praktischen Anwendung der Zielerkennung widmen, möchte ich vorab die Begriffe Ziele, Absichten und Motive deutlich voneinander abgrenzen – das ist zum Verständnis der nachfolgenden Teile dieser Serie absolut unerlässlich.

Ziele, Absichten und Motive – das sind Begriffe, die allesamt ähnlich klingen, in Wirklichkeit aber eine scharfe Begriffsabgrenzung erfordern: Alle drei Begriffe werden dort angewendet, wo wir vor einer Schwierigkeit oder einer Problemlösung stehen.

Die bewusste Auseinandersetzung mit der Situation

Wir setzen uns also immer nur dann bewusste Ziele oder definierte Vorsätze, wenn wir eine Handlung oder Veränderung realisieren sollen, deren Umsetzung, d.h. die gewollte Handlung, nur sehr schwer realisierbar ist.

Schwierigkeiten führen daher im ersten Schritt zu einer bewussten Auseinandersetzung mit der Situation und damit zur Gestaltung einer gewollten Handlung. Hierbei haben die drei Begriffe Ziele, Absichten und Motive eine unterschiedliche Funktion. Die Motive steuern unsere Wahrnehmung so, dass wir gezielt die Dinge wahrnehmen, die für die Bedürfnisbefriedigung relevant sind.

Beispiel: Der überforderte Mitarbeiter

Ein Mitarbeiter fühlt sich an seinem Arbeitsplatz nicht wohl und überfordert. Ein Zustand, der ihm mehr und mehr zu schaffen macht und seine Ursache darin hat, dass die aktuellen Tätigkeiten seinen persönlichen Neigungen immer weniger entsprechen.

Folgerichtig wird dieser Mitarbeiter immer unzufriedener werden bis zu dem Zeitpunkt, an dem er seine aktuelle Situation bedürfnisorientiert analysiert und feststellt, dass er eine kreativer ausgerichtete Tätigkeit bevorzugen würde.

Unbewusste Motive

Diese bewusste Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation basiert auf einem oft unbewusstem Motiv, das seine Wahrnehmung so steuert, dass er immer öfters die negativen Seiten seiner Tätigkeit wahrnimmt als die positiven.

Motive sind wie Duftspuren, die uns teilweise unbewusst auf die Punkte oder Situationen aufmerksam machen, die mit unseren Bedürfnissen nicht mehr in Einklang stehen.

Dinge, die wir lieber bleiben ließen

Positiv gesehen hilft uns diese Fähigkeit bei der Suche nach Handlungsalternativen in schwierigen Situationen und sorgt dafür, dass wir die eigenen Bedürfnisse nicht hintergehen. Eine andere Funktion haben hingegen die Absichten.

Sie sind Vertreter von schwierigen Handlungen, die wir nicht so gern angehen wollen. Sie ersetzen in einem gewissen Maße unsere Handlung, die wir ja in Wirklichkeit gar nicht umsetzen wollen.

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