Der Mensch im Business 1/3: Veränderungsprozesse begleiten


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10.08.2016 3928 Leser 7 Debatten 489 Wörter Lesezeit: 3 Minuten, 6 Sekunden
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Zum wirtschaftlichen Erfolg gehören immer zwei: Mensch plus Business. Und zwar in dieser Reihenfolge. Business funktioniert nur dann erfolgreich, wenn überzeugte Menschen hinter einer Idee stehen. Opponieren sie dagegen, wird mit größter Wahrscheinlichkeit der Erfolg ausbleiben. Gleiches gilt für Veränderungsprozesse. Dreh- und Angelpunkt ist auch hier die Schnittstelle zwischen Mensch und Business.

Veränderungsprozesse

Veränderung ist überall

Im Business verhält es sich nicht anders als im allgemeinen Umfeld: Die Veränderung ist allgegenwärtig. Alles verändert sich ständig.

Das eine unmerklich, das andere schnell. Und trotzdem tun wir uns mit Veränderungen schwer. Warum? Weil der Mensch Beständigkeit sucht und Verlässlichkeit. Und weil er bequem ist. Die Folge: Veränderungen stoßen auf Aversion, zumindest auf Skepsis – auf Freude nur äußerst selten.

Bestleistung bedingt Anerkennung

Ungeachtet dieser Tatsache wird im Geschäftsleben immer Höchstleistung erwartet. Veränderungen sollen ja nicht zum Ausruhen einladen, sondern Verbesserungen herbeiführen.

Deshalb müssen sich die damit konfrontierten Menschen auch in Phasen ausgeprägter Veränderungen wohl fühlen. Ist ihre Umgebung voller Anerkennung, Zielsetzung und Unterstützung, können sie ihr Bestes geben.

Nachhaltigkeit

Der Fokus ruht auf der Schnittstelle Mensch zu Business. Die besten Prozesse und Produkte funktionieren am besten mit zufriedenen, motivierten und engagierten Menschen – den Besten eben.

Die Nachhaltigkeit solcher Investitionen beweisen Unternehmen, die Leidenschaft und Begeisterung in diese Menschen stecken. Ein ‚Ambiente voller Tatendrang’ spornt zu mehr Leistung an. Dazu ein Beispiel:

„A fool with a tool is still a fool“

Einen guten Heizungsbauer erkennt man nicht an der Wasserpumpenzange. Die ist nahezu bei allen gleich. Den guten Heizungsbauer erkennt man daran, wie er sich in die Problematik des kaputten Brenners oder Kessels hineinversetzt.

Wie viel Wissen, Können oder Erfahrung er mitbringt, welches Geschick er aufbringt dem Kunden über eine gekonnte  Fragestellung zu entlocken, wann das Problem erstmalig aufgetreten ist und wie es sich zeigt.

Ist kaputt wirklich besser?

Für die Heizungsfirma wäre eine knappe, maximal zwei Minuten dauernde Diagnose ‚ist kaputt’ wesentlich produktiver. Das damit verbundene Angebot für einen neuen Kessel oder Brenner mündet im Normalfall im Auftrag.

Denn ist der Ofen aus, wird’s ungemütlich. Der Kunde wird kaum lange warten. Ob sich dieses Vorgehen als nachhaltig herausstellt oder es die Zufriedenheit des Kunden steigert, muss stark bezweifelt werden.

Parallelen

Ähnlich verhält es sich, werden Veränderungsprojekte in Unternehmen von außen begleitet. Die Diagnose „kaputt“ erfordert wenig Einfühlungsvermögen. Setzt die Beratung jedoch an der Schnittstelle Mensch zu Business an, ist genaues Hinhören unabdingbar, wenn Unternehmen von ihren Herausforderungen berichten.

Das möglichst exakte Verständnis von Gegebenheiten, Problemen und Zwängen ist ein wesentlicher Garant für die erfolgreiche Umsetzung eines Veränderungsprojektes. Durch die Begleitung über alle Ebenen, können Fehlentwicklungen, Widerstände oder auch Chancen schneller erfasst und in den Prozess eingebettet werden.

Individualität statt Standard

Ein guter Berater zeichnet sich dadurch aus, dass er der Individualität der Fälle und ihrer Herausforderungen auch mit maßgeschneiderten Lösungen begegnet. Jeder Kunde muss in seiner spezifischen Situation abgeholt werden, um gemeinsam mit Menschen eine Lösung fürs Business zu finden.

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