Meetings & Konferenzen in Bonn – Teil 4: Das Bundesgästehaus auf dem Petersberg – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Meetings & Konferenzen in Bonn – Teil 4: Das Bundesgästehaus auf dem Petersberg


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Bildrechte: Bildmaterial erstellt mit einer Systemkamera unseres Sponsors Olympus. Bild-Location: Petersberg, 53639 Königswinter, Nordrhein-Westfalen, Deutschland.

Bonns bekannteste Tagungslocation ist der Petersberg. Hier übernachtete Queen Elisabeth II. und Leonid Breschnew fuhr einen neuen Mercedes fast zu Schrott. 2001 fand hier – aus dem Bundesgästehaus war längst ein Steigenberger Hotel geworden – die Afghanistan-Konferenz statt. Und kürzlich wurde für RTL Daniela Katzenbergers Hochzeit live übertragen.

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Der Petersberg & seine Geschichte

Das Steigenberger Grandhotel Petersberg Königswinter Bonn, bekannt auch als ehemaliges Bundesgästehaus, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück und heute als Ganzes unter Denkmalschutz. Bereits 1892 wurde das Gebäude als Hotel eröffnet, in dem später u.a. die deutsche Kaiserin Viktoria, die schwedische Königin Sophie und der serbische König Aleksander logierten.

Adolf Hitler war von 1935 bis 1937 mindestens viermal auf dem Petersberg, 1938 war hier der britische Politiker Neville Chamberlain untergebracht, als er mit Hitler verhandelte.

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Von Queen Elisabeth II. bis Breschnew

Nach dem Krieg beschlagnahmten die Alliierten das Hotel, 1954 wurde es als Hotel Petersberg unter Leitung des Breidenbacher Hofes in Düsseldorf wiedereröffnet und alsbald von der Bundesregierung als Bundesgästeshaus für hohe Staatsgäste gemietet. Und diese Liste kann sich sehen lassen:

1965 und 1992 übernachtete hier Queen Elisabeth II., 1955 und 1967 war Mohammad Reza Pahlavi (Schah von Persien) zu Gast – um nur einige Beispiele zu nennen. 1973 fuhr Leonid Breschnew das Gastgeschenk der Bundesrepublik Deutschland, einen Mercedes 450 SLC, bei der ersten Probefahrt den Petersberg hinunter fast zu Schrott.

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Die Clintons, Gorbatschow & Jelzin

1979 kaufte die Bundesrepublik Deutschland und riss das alte Gebäude fast vollständig, der Umbau kostet  137 Millionen Mark. Erst 1990 wurde das Grandhotel Petersberg wieder eröffnet – und wird seitdem von der Steigenberger-Kette betrieben. Der Bund als Eigentümer ließ sich allerdings bis zum Berlin-Umzug 1999 einen Nutzungsvorrang einräumen.

Seitdem waren fast alle Staatsoberhäupter und Regierungschefs der Länder, mit denen die Bundesrepublik diplomatische Kontakte pflegt, auf dem Petersberg, so etwa Michael Gorbatschow, die Clintons, Boris Jelzin oder der Kaiser von Japan.

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Von der Afghanistan-Konferenz bis Daniela Katzenberger

Auch zahlreiche wichtige internationale Konferenzen fanden hier statt, etwa die Konferenz der Schengener Vertragsstaaten, der Gipfel des Ministerrats der Westeuropäischen Union, oder die beiden Afghanistan-Konferenzen. In jüngster Zeit machte der Petersberg als Hochzeitslocation von Daniela Katzenberger von sich reden, deren Trauung mit Lucas Cordalis live auf RTL übertragen wurde.

Was die Lage für den Besuch von Staatsgästen und wichtige Konferenzen so attraktiv macht, ist die Tatsache, dass sich bei Bedarf quasi der ganze Berg abriegeln lässt:

Rund um den Berggipfel wurde ein Sicherheitszaun gebaut, der mit Überwachungskameras und Scheinwerfern ausgestattet ist. Oben auf dem Plateau und am Anfang der Zufahrtsstraße zum Berg sind jeweils Sicherheitsschranken und Wachhäuschen postiert. Auf dem Berg befinden sich ca. 93 Hektar Waldfläche, die vom Hotel mit bewirtschaftet werden.

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Die Zimmer & Suiten

Das Grandhotel selbst liegt in einer Parkanlage, die 1889/1890 mit dem ersten Hotelbau geschaffen wurde und verfügt über 88 Zimmer sowe 11 geräumige Suiten, wahlweise mit phantastischem Blick auf Bonn, den Rhein oder den benachbarten Drachenfels – oder eben die Parkanlage.

Die Zimmerpreise beginnen bei etwa 118 Euro. Die Stadt Königswinter erhebt zudem seit Julie 2016 eine Beherbergungssteuer von 5 %. Die Suiten sind nach den einzelnen Bundesländern benannt und mit Leihgaben des jeweiligen Landes und der Stadt Bonn ausgestattet.

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Die Meetingräume

Für Meetings & Events stehen 15 sehr unterscheidliche Räume zur Verfügung: Sieben Salons und zwei Hallen, die in Anlehnung an die Zimmerbenennung zum Teil die Namen der neuen Bundesländer tragen, weil dafür nicht genug Suiten zur Verfügung standen.

Dazu kommen der Wintergarten, der Mamorsaal oder die Galerie. Glanzstücke sind aber der Bankettsaal für bis zu 700 Personen und die Rotunde, wohl der bekannteste Raum auf dem Petersberg, der Platz für bis zu 850 Personen bietet.

Natürlich lässt sich für Veranstaltungen auch das ganze Hotel mieten – zum Preis von 150.000 Euro.

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Kulinarik & Sport

Kulinarisch konnte ich leider nur das Frühstück testen, das im Bistro-Cafe und Wintergarten eingenommen wird und sehr gut und gesund war. Das Hotel verfügt zudem über einen sehr schönen Pool- und Fitnessbereich, der von 7 bis 23 Uhr geöffnet ist.

Ein Highlight des Hotels sind sicherlich die Rheinterasse, die in den 1990er Jahren entstand sowie der in diesem Jahr eröffnete Biergarten. Dieser ist die erste Maßnahme im Zuge der groß angelegten Umbauarbeiten  für 35 Millionen Euro, die in diesem Frühjahr begonnen und bis Ende 2017 abgeschlossen sein sollen. Diese sollen etappenweise von statten gehen, der Hotelbetrieb läuft in dieser Zeit weiter. Geplant ist u.a. die Erhöhung der Zimmerzahl auf 110. Man darf auf das Ergebnis gespannt sein.

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Anreise

Staatsgäste landen natürlich auf dem Hubschrauberlandeplatz des Berges landen, außerdem verfügt das Hotel selbst über einen Shuttle-Service für besondere Fälle. Abgesehen davon ist die Anreise mit dem eigenen Auto - Parkgebühren werden automatisch eingerechnet - oder mit dem Taxi möglich. An den Wochenende steht von Mai bis Oktober an den Wochenenden zwischen 12 und 20 Uhr ein Shuttle-Service der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft mbH zur Verfügung, bei der zusätzlich zum normalen Ticket 3 Euro Aufpreis bezahlt werden müssen. Aufgrund des seltsamen Verhaltens der Busfahrer ist dieser jedoch nicht zu empfehlen.

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