3 Mal 5 Tipps für den „perfekten“ Lebenslauf: Schwierigkeiten gekonnt umschiffen


Es gibt viele Menschen, die sich über Rechtfertigungen und Erklärungen im Lebenslauf Gedanken machen. Lassen Sie es nicht zu, dass die Vergangenheit über Ihre Zukunft bestimmt. Jetzt stehen Sie vor der großen Herausforderung. Sie müssen sich mit Ihrer Vita arrangieren und das Beste daraus machen.

Kapitän

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Bitte nach vorne schauen

Gibt es Episoden oder Lücken in Ihrem Lebenslauf, die Sie zur Verzweiflung bringen? Lähmen Sie Sätze wie: „Was wäre gewesen wenn “ oder „Wenn ich doch bloß“, und hindern Sie am Handeln und Vorankommen?

Mein Tipp: Lassen Sie das sein. Versuchen Sie lieber, wie Sie das beste aus Ihrer aktuellen Situation machen. Schauen Sie nach vorne, statt Ihr Augenmerk auf negative Aspekte zu richten.

Karriere trotz schlechter Noten

Sie sind z.B. eher der praktische Typ und bereits während der Schule scheiterten Pläne an Ihren Noten? Jetzt befürchten Sie aufgrund Ihrer Noten keinen Job zu finden. Diese negativen Gedanken setzen sich auch in Ihren Bewerbungsunterlagen fest.

Versuchen Sie lieber die positiven Aspekte zu sehen – dann gelingt es Ihnen auch, diese gegenüber anderen zu betonen. Dafür nachfolgen 5 Tipps.

5 Tipps für eine positivere Sichtweise

  1. Rechtfertigen Sie auf keinen Fall Ihre Noten in den Bewerbungsunterlagen. Betonen Sie Erfolge und Praktische Leistungen.
  2. Bewerben Sie sich nicht bei den beliebtesten und größten Arbeitgebern Ihrer Branche. Personaler in kleineren und mittelständischen Unternehmen schauen sich auch Bewerber an, die nicht so gute Note, aber dafür mit dem Produkt und/oder der Branche Erfahrung gesammelt haben.
  3. Passen Sie Ihre Gehaltsvorstellungen an. Kleinere Unternehmen können sich Bewerber in der Regel genauer ansehen und bewerten auch nach anderen Kriterien. Sie scheuen sich oft sogar vor Absolventen mit exzellenten Abschlüssen, da sie bei den Gehältern der großen Unternehmen einfach nicht mithalten können.
  4. Durchforsten Sie Ihr Netzwerk, wer kennt jemanden, der Sie kennt und für Sie eine gute Referenz abgibt.
  5. Bewerben Sie sich initiativ. Sprechen Sie direkt Fachleute an und versuchen Sie Recruiter oder die Personalabteilung zu umschiffen.

Sie schaffen den Wiedereinstieg

Ob Sie z.B. eine Krankheit im Lebenslauf erwähnen, hängt von der Krankheit ab. Pflege der Eltern oder Unfall können Sie durchaus in Ihrer Vita integrieren: „Auszeit aufgrund eines Autounfalls, inzwischen wieder 100 Prozent Einsatzbereit und 200 Prozent motiviert“ oder „Rundum-Pflege der an Alzheimer erkrankten Mutter“.

Erkrankungen wie Krebs, Depressionen oder Burnout erwähnen Sie lieber nicht. Die wenigsten Personaler sind so sozial und denken im Sinne von Integration und Wiedereingliederung. Die meisten denken an Rückfälle oder Krankheitsausfälle.

5 Tipps für schwierige Situationen im Lebenslauf

  1. Wenn Sie sich in dieser Zeit um Ihre Kinder gekümmert haben, greifen Sie diese Tätigkeit als Familienmanager/in auf.
  2. Wenn Sie in dieser Zeit länger im Ausland waren, bauen Sie diese Zeit aus. Dabei sind Skills wie Sprachkompetenz und Internationalität besonders herauszustellen.
  3. Wenn Sie in dieser Zeit eine Weiterbildung absolviert haben, konzentrieren Sie sich darauf.
  4. Wenn Sie leider voll und ganz Ihrer Krankheit ausgeliefert waren empfehle ich den Lebenslauf anders zu gestalten. Bewerben Sie sich mit einem Qualifikations- und Kompetenzprofil. Dieses ist ohne Zeitleiste. Der Fokus liegt auf Ihrem beruflichen Fundament, Praxiserfahrungen, Erfolgen und Zusatzqualifikationen. Da es heutzutage zum Glück keine so strengen Richtlinien mehr gibt kann das gut bei kleinen und mittelständischen Unternehmen funktionieren.
  5. Aktivieren Sie Kontakte. Wer kann Ihnen bei der Jobsuche helfen? Nutzen Sie soziale Kanäle für die Jobsuche. Mit einem gut angelegten Xing und LinkedIn Profil vergrößern Sie Ihr Netzwerk und Ihren Bekanntheitsgrad und somit die Wahrscheinlichkeit einen Job zu bekommen.

Wie Sie wieder einen Job finden

Grundsätzlich gilt: Ob Berufseinstieg, Neuorientierung, Quereinstieg, Arbeitslosigkeit – Nur Geduld, Sie werden schon wieder einen Job finden!

Wenn Sie Berufseinsteiger sind ist es völlig normal, wenn Sie nicht sofort in eine Arbeit finden. Aufgrund von Kündigungen, beruflicher Neuorientierung oder eines Branchen- und Funktionswechsels können Lücken entstehen. Nicht verzweifeln. Gerade in der heutigen Zeit, ist es nicht außergewöhnlich, wenn das Projekt Jobsuche ein Jahr oder länger dauert.

5 Tipps für die Jobsuche

  1. Seien Sie nicht untätig in der Zeit.
  2. Schauen Sie sich Stellen an die Ihnen gefallen, gibt es in der Profilbeschreibung Qualifikationen, die Ihnen fehlen und die Sie relativ unproblematisch nachholen können?
  3. Vielleicht macht ein zusätzliches Studium oder eine Weiterbildung Sinn.
  4. Auch Ihnen empfehle ich Ihre Sozialen Kanäle für die Jobsuche zu nutzen. Positionieren Sie sich ganz klar mit Ihren Schwerpunkten. Denken Sie an wichtige Schlüsselworte und Schlagworte. Auf jeden Fall sollten die Worte „Herausforderung“ und „Suche“ nicht fehlen.
  5. Aktivieren Sie Kontakte. Wer kann Ihnen bei der Jobsuche helfen?

Fazit

Mein Abschluss Fazit: Bei all den Auslegungen und Gratwanderungen bleiben Sie authentisch und beweisen Sie Ihren Mut zur Lücke! Dann können Sie auch als Persönlichkeit überzeugen.

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