Lebenslauf & Karriere richtig planen: 5 Tipps für Ihr Navigationssystem


Wer sich über seine Karriereziele, seine Stärken und den Bedarf im Markt im Klaren ist, entwickelt gleichzeitig auch ein Navigationssystem für die eigene Karriere und verschafft sich so Vorteile, beim Bewerben um Traumjobs. 5 Tipps, wie es geht.

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Mit diesen 5 Tipps nähern Sie sich Ihrem beruflichen Ziel

Mit dem eigenen Navigationssystem ist es möglich, sich in unübersichtlichem und unbekanntem Gelände zurechtzufinden, zielgerichtet die nächsten Karriereschritte zu verfolgen und auf Unvorhergesehenes zu reagieren.

Warten Sie nicht darauf, dass Ihre Karriere vorangetrieben wird, sondern nehmen Sie das Steuer und Ihre Karriereplanung selbst in die Hand. Selbstreflexion ist dabei der Schlüssel zum Erfolg.

Schritt 1: Erkennen Sie Ihre Stärken und Ziele

Machen Sie sich im ersten Schritt klar, welche Mission Sie verfolgen. Was wollen Sie erreichen? Wie wollen Sie Ihren Karriereweg gestalten? Für den einen ist eine Führungsposition wichtig, für den anderen kann der Ausbau seiner Expertise auf einem bestimmten Gebiet der nächste Karriereschritt sein. Dazu gehört auch die Überlegung, wofür Sie bereit sind zu zahlen. Wenn Sie zum Beispiel Vorstand werden wollen, geht das auf Kosten der Zeit für die Familie. Und wenn Sie Krankenpfleger werden wollen, werden Sie nie zu den Vielverdienern gehören. Sie sollten über die Konsequenzen Ihrer Ziele nachdenken und entscheiden, ob die festgelegten Karriereschritte für Sie die richtigen sind.

Danach sollten Sie sich fragen, welche Erfolge Sie in den letzten zwölf Monaten erzielt haben. Welche Aufgabenstellung haben Sie wie bewältigt? Was geht Ihnen besonders leicht von der Hand? Überlegen Sie ferner, welche Ihrer Stärken und Fähigkeiten Sie eingesetzt haben, um die Aufgabe zu einem Erfolg zu machen. Das hilft vor allem, um binnen kurzer Zeit einen guten Überblick über Ihre wichtigsten Stärken bekommen. Gehen Sie ruhig auch auf Kollegen, Freunde und Familie zu und fragen Sie gezielt nach, welche Stärken diese Personen bei Ihnen sehen und was sie an Ihnen schätzen. Auch ein professioneller Karriereberater – mit Blick von außen – ist eine sinnvolle Investition in die eigene Entwicklung.

Schritt 2: Gehen Sie in den Dialog

Planen Sie Ihre nächsten Schritte nicht im stillen Kämmerlein. Dafür brauchen Sie den Dialog. Nachdem Sie für sich Ihre Stärken definiert haben, gilt es in den Austausch mit anderen zu treten.

Haben Sie für sich entscheiden, dass der nächste Karriereschritt im Unternehmen liegen soll? Dann sollten Sie das Gespräch mit Personalern, Ihrer Führungskraft oder mit Kollegen, die ihre Traumstelle schon innehaben suchen, um herauszufinden, wie ein Karriereweg dahin aussehen kann und ob auch andere meinen, dass dieser Weg für Sie geeignet ist.

Wenn Sie von einer Karriere in einem anderen Unternehmen träumen, sollten Sie Kontakte in die gewünschte Branche oder das gewünschte Berufsfeld knüpfen und möglichst viele Informationsgespräche führen.

Schritt 3: Erzählen Sie eine Geschichte

Haben Sie sich mit Ihren bisherigen Erfolgen fundiert auseinandergesetzt, verfügen Sie über ein Repertoire an wunderbaren Geschichten, um Ihre Stärken im Gespräch mit anderen darzustellen und Leistungsbeweise für Ihr Können zu liefern. Mit diesen Leitfragen erzählen Sie zu jedem Ihrer Erfolge eine kleine Geschichte.

  1. Welches Thema oder welche Aufgabe bin ich angegangen?
  2. Wie war die Ausgangssituation? Welches Problem habe ich erkannt?
  3. Was habe ich getan, um die Aufgabe zu bewältigen?
  4. Wie bin ich bei der Situation vorgegangen?
  5. Wie habe ich das Problem gelöst? Welches Resultat habe ich erzielt?
  6. Wie habe ich die Situation optimiert?
  7. Welche Lösung ist entstanden?
  8. Belegen Sie das, sofern möglich, mit Zahlen/Daten/Fakten.

Schritt 4: Werden Sie aktiv

Im nächsten Schritt sollten Sie sich darüber Gedanken machen, welche Netzwerke Sie für Ihre Karriereziele anzapfen können.

Überlegen Sie, wo Sie Ihre Stärken mit einbringen können und machen Sie andere auf sich aufmerksam, indem Sie Sich beispielsweise für spannende Projekte und Aufgaben empfehlen. Warten Sie nicht wie der Frosch, dass er von der Prinzessin wach geküsst wird, sondern werden Sie selber aktiv!

Schritt 5: Haben Sie keine Angst vorm Scheitern

Aller Anfang ist schwer. Sicherlich klappt nicht immer alles auf Anhieb, Rückschläge sind hier völlig normal.

Wer es jedoch schafft, aus vermeintlichen „Misserfolgen“ zu lernen und professionell damit umzugehen, der geht oftmals gestärkt und zufriedener aus der Krise hervorgeht. Trauen Sie sich und begreifen Sie ein Scheitern immer auch als neue Chance!

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