Karrierebooster mit Sprachkenntnissen: 5 Tipps für Sprachreisen

03.02.2016 244 Leser 6 Debatten 521 Wörter Lesezeit: 3 Minuten, 10 Sekunden
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Fremdsprachenkenntnisse sind heutzutage in der Berufswelt unabdingbar und zumindest ein fließendes Englisch wird mittlerweile von den meisten Arbeitgebern vorausgesetzt. Hilfreich sind Sprachreisen, die Sie zudem als Bildungsurlaub geltend machen können. sprachreisen-sprachen-lernen

Je mehr Sprachen, desto besser

Generell  aber: Je mehr Sprachen man beherrscht, desto höher sind die Einstellungschancen und desto besser ist die eigene Position in den Gehaltsverhandlungen. Aufgrund der hohen Bedeutung der Thematik stellen wir im Folgenden fünf Argumente vor, die für eine Sprachreise als Weiterbildungsmöglichkeit in Sachen Fremdsprachenkenntnisse sprechen.

  1. Sprachreisen als Bildungsurlaub: In 14 von 16 deutschen Bundesländern besteht die Möglichkeit, eine Sprachreise als Bildungsurlaub geltend zu machen. Das bedeutet, dass im Falle einer derartigen Unternehmung keine Urlaustage seitens des Arbeitgebers abgezogen werden können. Im Gegenteil: Es werden zusätzliche Urlaubstage gewährt! Zudem profitieren die Arbeitgeber auch selbst vom erweiterten Wissen ihrer Angestellten in Form kompetenterer Mitarbeiter, sodass hier eine Win-Win-Situation entsteht.
  2. Sprachkurse speziell für Berufstätige: Viele Sprachschulen bieten Sprachkurse an, die speziell für Berufstätige, Fach- und Führungskräfte angeboten werden. Dabei werden die Teilnehmer u. a. auf Vertragsverhandlungen, Präsentationen oder geschäftliche Meetings vorbereitet. Die neu gelaunchte, bewertungsbasierte Sparchschulen-Vergleichs-Plattform Linguago zeigt beispielsweise eine transparente Übersicht über die verschiedensten Sprachkurse (Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch) und Zusatzangebote von Sprachschulen auf der ganzen Welt. Diese verfügen über mindestens zwei Akkreditierungen von internationalen Organisationen sowie zumindest drei Jahre Erfahrung.
  3. Sprachkenntnisse zertifizieren lassen: Dank spezieller Sprachzertifikate hat man im Anschluss des Sprachkurses und der entsprechenden Prüfung auch „schwarz auf weiß“, dass ein bestimmtes Sprachniveau erreicht wurde. Derartige Bescheinigungen können vor allem bei zukünftigen Bewerbungsprozessen den entscheidenden Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen. Zu den beliebtesten und angesehensten Zertifikaten zählen beispielsweise IELTS und TOEFL für die englische oder DELF für die französische Sprache.
  4. Schneller Lernerfolg: Ein weiteres Argument für Sprachreisen ist der schnelle Lernerfolg, denn grob lässt sich sagen, dass man während eines vierwöchigen Auslandsaufenthalts seine Sprachkenntnisse um ein Level verbessert. Wer also mit B1-Kenntnissen anreist, fährt mit B2-Niveau wieder nach Hause. Die derart schnelle Verbesserung, welche Sprachkurse im Heimatland bei weitem nicht gewährleisten können, liegt vor allem daran, dass man eben nicht „nur“ im Unterricht die Fremdsprache erlernt, sondern auch im Alltag immer wieder mit ihr konfrontiert wird und praktisch „gezwungen“ ist, sich durchgängig in der Amtssprache des jeweiligen Landes zu verständigen. Verstärkt wird dieser Effekt natürlich durch einen Aufenthalt bei einer Gastfamilie, denn dann taucht man wirklich hautnah in die fremde Kultur ein und unterhält sich so gut wie rund um die Uhr in der Sprache der Einheimischen.
  5. Internationales Feeling: Abschließend spielt natürlich auch das internationale Feeling bei einer Sprachreise eine Rolle und steigert deren Attraktivität, denn im Unterricht und im Rahmen der von der Schule organisierten Ausflüge kommt man automatisch mit einer Vielzahl an ausländischen Mitschülern jeden Alters in Kontakt. Dank dieser Bekanntschaften ist es auch nach Ende der Sprachreise möglich, weiterhin dauerhaft in der erlernten Sprache zu kommunizieren und das Gelernte zu intensivieren.

Insgesamt lässt sich somit bilanzieren, dass einige Gründe für eine Sprachreise sprechen, weshalb eine derartige Reise vielerlei Vorteile bildet, von denen man langfristig profitiert.

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