Den inneren Schweinehund zähmen in 5 Schritten – Teil 3: Verpflichten Sie sich selbst!


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24.02.2016 323 Leser 6 Debatten 672 Wörter Lesezeit: 4 Minuten, 52 Sekunden
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Um motiviert, zufrieden und erfolgreich zu studieren und zu arbeiten, wird es in der heutigen Zeit des ständigen Multitaskings immer wichtiger Selbstmanagement-Knowhow zu besitzen und strategisch zu nutzen. Tools-Werkzeug-Kasten-Selbstmanagement

Grund-Werkzeug des Selbstmanagments

Diese Soft Skills können Sie sich, sofern diese nicht oder nur knapp in Ihrem Studium thematisiert werden, selbstständig aneignen.

Damit sind Sie dann hinreichend und gut gewappnet, um Ihre eigenen Ziele, Karriere- und Lebens-Träume auch bei ständig zunehmender Arbeitsbelastung konsequent zu verfolgen und weiter zu entwickeln.

Zum Grund-Werkzeug-Kasten des Selbstmanagement gehören:

  • Die SMART-Formel der Zielformulierung
  • Grundkenntnisse des Zeitmanagements
  • Die Bedeutung der persönlichen Werte-Hierarchie
  • Kenntnisse über das Zusammenwirken der rechten und linken Gehirnhälfte
  • Kreativitätstechniken, wie Brainstorming oder das Kreative Schreiben
  • Der strategische Umgang mit den eigenen Glaubenssätzen: Nur weil Sie an etwas fest glauben, muss es nicht notwendigerweise auch wahr sein!

Um das noch einmal zu verdeutlichen, zeige ich Ihnen nachfolgend die letzten beiden Schritte in unserem 5-Schritte-Planz zur Zähmung des inneren Schweinehundes:

Schritt 4: Verpflichten Sie sich selber gegenüber

Wann, wo und für wie lange planen Sie was tun, um Ihr Projekt endlich konkret anzugehen? Seien Sie dabei bitte unbedingt nachsichtig mit sich. Schalten Sie jetzt nicht direkt von Null auf Hundert. Kleine, aber konsequent und kontinuierlich ausgeführte Babyschritte führen Sie nicht nur leichter, sondern meist auch insgesamt gesehen viel schneller zum Ziel.

Machen Sie einen festen Termin aus

Verpflichten Sie sich zu fest definierten Terminen für jeweils genau 20 Minuten. Ja, Sie haben richtig gelesen: 20 Minuten, das ist für den Anfang genug. Dabei besteht dann Ihre Aufgabe nicht einmal darin, besonders gut zu arbeiten. Das mag Sie vielleicht erstaunen, aber gerade das ist eins der Erfolgs-Geheimnisse der „Starthilfe-Anleitung für unangenehme Aufgaben“. Ihre Aufgabe besteht jetzt lediglich darin, jeweils 20 Minuten lang (stellen Sie sich am besten einen Timer, den gibt es auch als Software für Ihren Desktop) konsequent bis zur letzten Minute am Stück zu arbeiten.

Versprechen Sie sich vorher, in dieser Zeit nicht zu meckern nach dem Motto „Was ist das für ein Scheiß, ich habe einfach keine Lust dazu!“. Versprechen Sie sich selber auch, für diese 20 Minuten alle Kritik und Bewertung außen vor zu lassen, nach dem Motto „Ich bin einfach zu blöd dafür!“.

Halten Sie stur die Verabredung ein

Sie halten einfach nur ganz stur diese Verabredungen mit sich selber ein, am besten täglich oder 4-5-mal die Woche und das für den Anfang mindestens zwei Wochen lang. Versprechen Sie sich, ganz egal, was passiert, zwischendurch nicht mehr als maximal 72 Stunden zu pausieren, bevor Sie wieder weiter machen.

Das klingt banal finden Sie?! Gut! Denn so wissen Sie: Das ist zu schaffen. Und der Effekt ist phänomenal, das werden Sie bald bemerken.

Schritt 5: Machen Sie Ihren Vorsatz öffentlich

Es sitzt in unseren Genen und stammt aus der Zeit als wir noch Urzeitmenschen waren: Die Zugehörigkeit zum Stamm und die Anerkennung in der Gemeinschaft sind essentiell für uns Menschen. Öffentliches Versagen ist für uns beängstigender als physischer Schmerz.

Gegen Ur-Ängste angehen

Das ist einer der Gründe, warum das Sprechen vor großen Gruppen für die meisten Menschen so Angst einflößend ist. Aber genau diesen Urinstinkt, die Ur-Angst können Sie nun gezielt nutzen, um endlich alle innere Trägheit und Unsicherheit hinter sich zu lassen.

Suchen Sie sich dafür eine Person Ihres Vertrauens. Erzählen Sie ihr von Ihrem Vorhaben und bitten Sie sie darum, sie zu unterstützen. Erzählen Sie ihr, welchen Aktionsplan Sie sich für die kommenden Wochen selber versprochen haben.

Erstatten Sie regelmäßig Bericht

Versprechen Sie, ihr in regelmäßigen Abständen Bericht zu erstatten, wie es läuft. Bitten Sie diese Person auch darum, bei Ihnen nachzuhaken, sobald Sie aufhören ihr zu berichten.

In wissenschaftlichen Studien darüber, welche Strategien am besten dafür geeignet sind, ein persönliches Ziel verlässlich, schnell und sicher zu erreichen, war dieser Trick der nachweisbar effektivste.

Jetzt sind Sie dran!

Was müssen Sie also tun? Gehen Sie es an, schauen und spüren Sie genauer hin, spielen Sie mit den Faktoren Ihrer Umstände. Und staunen Sie dann, was sich daraus im Laufe der Zeit wie ganz von allein entwickelt. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

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