Erfolgsfaktor Emotionen – Teil 3: Ziele Loslassen – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Erfolgsfaktor Emotionen – Teil 3: Ziele Loslassen



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Spätestens jetzt, liebe Leserinnen und Leser, dürfte sich bei der Überschrift »Ziele loslassen« ein innerer Aufschrei ergeben. Denn Ziele sollen wir ja schließlich im Auge behalten – oder nicht?

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Hier schreibt für Sie: Gottfried Hoffmann ist Kommunikations- und Sprechexperte und unterrichtet an zahlreichen Hochschulen. Profil

Ziele loslassen?

Seminare und Literatur zum Thema Selbstmanagement, Kommunikation und Führungsqualität sind ausgerichtet auf Begriffe wie Zielorientierung, Zieldefinition und das Erreichen von Zielen. Und hier lesen Sie: Ziele loslassen!?!

Sie haben natürlich recht. Es geht nicht darum, ein orientierungsloses Leben zu führen und sich im beruflichen und privaten Umfeld keine Ziele zu setzen. Es geht um die innere Einstellung zu diesen Zielen.

Gelassenheit statt Starrsinn

Natürlich wird man ein wenig vom starren Fixieren auf seinem Focus abgelenkt, wenn man sein Ziel ein wenig aus den Augen lässt. Das stimmt, ja, aber was genau wird denn abgelenkt?

Ein Teil unseres Bewusstseins und unseres Körpers ist weiter auf das Ziel orientiert und wird es schließlich auch erreichen. Die Ablenkun wird also nicht eine generelle Unachtsamkeit erzeugt, sondern eine zu starke Willensfokussierung auf das Ergebnis weggenommen.

Vorgänge zulassen statt erzwingen wollen

Es scheint so zu sein, dass die feinstmögliche Koordination der Körperbewegungen dann funktionieren kann, wenn wir die Vorgänge zulassen, anstatt sie mit Willenskraft erzwingen zu wollen.

Entsprechendes könnte ich Ihnen auch aus dem Bereich der Sprecherziehung, dem Musizieren mit Gruppen und dem Gesangsunterricht berichten.

Wie der kleine Prinz

Es geht nicht darum, das Ziel einer Handlung, Rede oder Präsentation aus dem Sinn zu verlieren, sondern genau um das Gegenteil. Antoine de Saint Exupéry soll einmal gesagt haben:

»Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.«

Die Sehnsucht im Herzen

Dieses Bauen eines Schiffes, das die Möglichkeit eröffnet, die Weltmeere zu erforschen, steht für eine innere Einstellung. In dem Moment, in dem Sie selbst ein großes Ziel strahlend vor Augen haben, dass Sie emotional berührt, freuen Sie sich darauf.

Sie freuen sich auf das Erlebnis (den besonderen Moment spektakulärer Sonnenaufgänge, die Ruhe und Weite des Meeres). Sie sind in Ihrer Vision weit entfernt von Materialisten oder Zeitplänen.

Die emotionale Verankerung zählt

Wenn die Vision bei allen beteiligten Menschen groß ist und eine starke emotionale Verankerung hat, wird es ein Leichtes sein, das entsprechende Schiff zu erstellen. Die materiellen Dinge der Logistik, Materialbeschaffung et cetera folgen ohne verbissenen Aufwand dem großen Ziel.

Sie schauen, um bei dem Bild zu bleiben, nicht in das Dock, in dem Ihr Schiff entsteht, sondern mit weitem Blick bis zum Horizont und sogar über diesen hinaus.

Nicht das Ziel aus dem Sinn verlieren

Das Bauen Ihres Schiffes wird jetzt gut gelingen, es wird mit Sicherheit den Anforderungen des Ozeans besser gerecht werden, als wenn Sie und Ihr Team diese große Vision nicht hätten.

Das ist der erste Schritt des Loslassens von Zielen, der sich dadurch ergibt, dass Sie ein großes emotional bewegendes Ziel vor Augen haben, dem die kleinen praktischen Zwischenziele fast spielerisch von selbst folgen.

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