Dem Erfolg auf der Spur – 1/3: Der Einfluss von Glaubenssätzen



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Wohl jeder möchte es gerne… erfolgreich sein! Im Business als UnternehmerIn oder Führungskraft, als VerkäuferIn oder TechnikerIn, in privaten Beziehungen als Freund, Ehefrau oder Familienvater. Doch nur wenige erreichen ihr Ziel und sind tatsächlich erfolgreich. Warum eigentlich?

Einfluss Glaubenssätze

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Positiv denken ist gut – aber nur der Anfang

Positives Denken ist eine gute Grundlage für den Erfolg. Doch diese Haltung allein reicht nicht, um sich selbst und andere zu überzeugen. Oft boykottieren tief verwurzelte Glaubenssätze aus der Vergangenheit alle Anstrengungen.

Dabei wissen wir meistens noch nicht einmal, welche Glaubenssätze wir unser ganzes Leben lang mit uns herumtragen. Um erfolgreich zu sein, ist es unerlässlich, an seiner persönlichen Einstellung zu arbeiten und negative Glaubenssätze durch tiefenpsychologische Prozesse zu verändern.

Handlungen folgen Gedanken

Um etwas zu bewegen, ändern wir gern unsere Handlungen. Leider oft ohne den gewünschten Erfolg. Warum ist das so?

Ganz einfach: Weil unsere Worte und unsere Handlungen unseren Gedanken folgen. Ist also unsere Überzeugung eine andere – und sei es auch nur unbewusst aufgrund unserer nicht bekannten Glaubenssätze – erreichen wir unser Ziel nicht.

Schuster bleib bei deinen Leisten

Wer vielleicht in seiner Kindheit von der Oma öfter den Spruch „Schuster bleib bei deinen Leisten!“ hörte und erlebt hat, dass auch die Eltern nach diesem Motto gut fahren, richtet unbewusst den eigenen Fokus ebenfalls darauf.

Scheitern Versuche, etwas Neues zu wagen (Beruf, Urlaub u. a.) wird dieser alte Glaubenssatz bestätigt, obwohl man sich dessen selbst gar nicht bewusst ist.

Inneres Programm

Die Entwicklung des eigenen Potentials ist blockiert und schränkt die Möglichkeiten ein. Alle Anstrengungen sich weiterzuentwickeln führen nicht zum erhofften Ziel. Unsere inneren Programme funktionieren perfekt – ob wir wollen oder nicht.

Unbewusst tun wir Dinge, die uns ausbremsen. Auch noch so viel Ehrgeiz wird nicht helfen, erfolgreicher zu sein. Der wichtigste Hebel, um diese Blockaden aufzulösen, ist es, emotional an uns zu arbeiten. Erst Refraiming ermöglicht eine andere Abspeicherung unserer Vergangenheit.

An Überzeugungen arbeiten

Wenn wir an unseren Glaubenssätzen arbeiten und diese verändern, ändert sich auch unser Gefühl. Sagt unser Bauch endlich ehrlich ja, erfolgen Handlungen fast automatisch und mühelos und unser Ergebnis verbessert sich oft dramatisch.

Durch das neue Mindset mit bejahenden Glaubenssätzen können wir einen vollkommen neuen Status erlangen. In jeder Hinsicht und allen Lebensbereichen erreichen wir so einen wesentlich höheren Erfolgslevel.

Glaubenssätze verändern in vier Schritten

Um Glaubenssätze zu verändern, muss man

  1. zunächst verstehen, was Glaubenssätze sind.
  2. sich selbst bewusst werden, dass und welche Glaubenssätze man hat.
  3. Glaubenssätze umprogrammieren (mit NLP-Techniken). Sie selbst können diesen Prozess entscheidend beeinflussen, indem Sie
  4. den Fokus anders steuern und Referenzen suchen.

Das bedeutet: den eigenen Fokus bewusst auf Dinge lenken, die man haben will. Wenn Sie erfolgreich sein wollen, stellen Sie sich die Frage „Wo gibt es einen erfolgreichen Menschen?“ und „Wie ist er so erfolgreich geworden?“.

Mein persönlicher Tipp:

Wir alle haben eine Vergangenheit. Wichtig ist, sie nicht nur mit sich herumzutragen, man darf sie auch nicht verleugnen oder gar unterdrücken.

Wichtig ist, die vorhandenen Glaubenssätze so umzuformen, dass Sie Ihnen zukünftig helfen, statt zu verhindern, das zu tun, was Sie wirklich machen möchten.

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  1. Vielleicht sind wir auch ein bisschen zu viel glückorientiert, und erwarten uns auf zu viel vom Ehepartner, Job, usw. Wenn Glück das oberste Wert im Leben wird, dann erhöht sich das Frustrierungsrisiko deutlich ! Denn es gibt wohl ein paar Sachen im Leben, die ziemlich schnell ziemlich schief gehen können…

    • Hallo HRfreak,
      danke für Ihren Einwurf, mit dem Sie sicherlich auch recht haben. Ich persönlich sehe den ständigen Zwang zur Selbstoptimierung auch zunehmend kritisch.

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