Change-Management & innere Kritiker – Teil 1: Wie ein Wusel entsteht – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Change-Management & innere Kritiker – Teil 1: Wie ein Wusel entsteht



Nächster Teil



Über Uns: Top500-Blog & Akademie, laut DIE ZEIT & Wikipedia eines der meistgelesenen HR-Blogs. Wir begleiten Kunden seit 1,5 Jahrzehnten im Wandel der Arbeitswelt (was unser Name bedeutet).
Bildrechte: Bildmaterial im Rahmen einer Kooperation kostenlos zur Verfügung gestellt von Shutterstock.com.

Jeder von uns kennt den „inneren Kritiker“. Er mischt sich ungefragt in unser Denken und Handeln ein. Er gibt uns vermeintlich wohlwollende Ratschläge und ermahnt uns, was wir müssen, nicht dürfen oder nicht können. Erfolg & Management  Selbstfindung Selfness Kritik Feedback Bewertungen Changemanagement Wandel Transformation


Bildung Karriere Zukunft - Berufebilder.de-Autoren-Profil
Hier schreibt für Sie: Claudia Hupprich ist Managementberaterin für DAX-Unternehmen & mittelständische Unternehmen. Profil

Was ist eigentlich ein Wusel?

Ich nenne diesen inneren Kritiker „Wusel“. Da gibt es den Zwergenmacher, dem Dunkelseher, die Heulboje oder den Druckmacher. Sie wissen, dass limitierende Glaubenssätze, innere Werte und ungünstige Strategien wichtige Bausteine eines jeden Wusels sind.

Deshalb wird es jetzt Zeit, der Frage nachzugehen, woher diese Wusel eigentlich kommen. Man findet sie nicht in den Regalen der Kaufhäuser, man kann sie nicht im Internet bestellen, sondern sie entstehen in uns selbst, sind plötzlich da.

„Der Griff auf die heiße Herdplatte“

Denn es gibt immer einen Ursprung – wenn Sie so wollen, eine Art Geburtsstätte der Wusel. Um zu verstehen, woher die jeweiligen Glaubenssätze, Werte und Strategien und damit auch die eigenen Wusel kommen, bedarf es einer Zeitreise in die eigene Vergangenheit.

„Vorsicht, fass da nicht drauf, die Herdplatte ist heiß!“, ist ein gut gemeinter Rat, den kleine Kinder hören, wenn sie sich einer noch heißen Herdplatte nähern. Haben Sie jemals die Erfahrung gemacht, wie es sich anfühlt, wenn man tatsächlich auf eine noch heiße Herdplatte fasst?

Nicht jede Erfahrung bringt sinnvolle Einsichten

Wenn ja, dann ist Ihnen der entstandene Schmerz eventuell noch in Erinnerung. Nach solch einer Erfahrung bleibt die Einsicht und damit verbundene Vorsicht, besser nicht noch einmal die Hand auf eine heiße Herdplatte zu legen. Die durch diese Lernerfahrung entstandene Erfahrung „Vorsicht heiß, Finger weg!“ ist überaus sinnvoll.

Leider sind die Lernerfahrungen, die große wie auch kleine Menschen im Laufe ihres Lebens (ein-)sammeln, aber nicht immer so sinnvoll wie im Beispiel der heißen Herdplatte.

Von Wuseln & mentalen Blockaden

Wir bilden vielmehr oft aus dem Erlebten Rückschlüsse, die weder sinnvoll noch stimmig sind, sondern dazu führen, dass mentale Blockaden aufgebaut und Wusel erschaffen werden.

Die Geburt eines Wusels kann jederzeit erfolgen. Meistens jedoch liegt die Geburtsstunde weit in der eigenen Vergangenheit, denn die Grundlagen für Wusel werden oft schon sehr früh in der Kindheit gelegt, wenn kleine Menschen von großen Menschen Wusel geschenkt oder vererbt bekommen.

berufebilder

Mehr HR-News & Tipps? Unsere 30.000+ Community freut sich auf Sie!


Der Debatten-Monitor bündelt 25.000+ Leserstimmen zu unseren Beiträgen auf B E R U F E B I L D E R, in Social Media & im Netz - aktuelle Debatten abonnieren. Viele unserer Beiträge entstehen durch Leser-Anregung: Schlagen Sie Ihr Thema vor!

Meinungen abonnieren per RSS oder (erforderliche URL!) Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Fotos sind via Gravatar möglich, Ihre eMail-Adresse bleibt geheim.

    Meistdiskutiert im letzten Monat:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.