Die beliebtesten kaufmännischen Berufe: Top 3 der Ausbildungsberufe

27.04.2016 343 Leser 5 Debatten 713 Wörter Lesezeit: 5 Minuten, 7 Sekunden
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Die drei beliebtesten kaufmännischen Berufe liefern sich Jahr für Jahr ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Junge Schulabsolventen entscheiden sich vor allem für die Ausbildung als Kauffrau oder Kaufmann im Büromanagement oder im Einzelhandel. Aber auch die Ausbildungsplätze für Verkäufer und Verkäuferinnen sind heiß begehrt.

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Vor der Wahl informieren

Da sich manche der Berufsanforderungen und alltäglichen Arbeitsfelder überschneiden, sollten Interessenten sich im Vorfeld genau über die infrage kommenden Jobs informieren. Online finden sich eine Menge Informationen dazu, aber es gibt auch Quellen, die sich explizit auf diesen Bereich spezialisiert haben.

Zu ihnen zählen zum Beispiel die Zeitschriften aus dem Verlag Kiehl, die umfassende Informationen über die verschiedenen Bürojobs bereitstellen. Aber auch während der Ausbildung helfen sie mit praktischen Tipps und mit Hilfestellungen zur Vorbereitung der Prüfung weiter.

Die Ausbildung für Kaufleute im Büromanagement

Wer Kaufmann oder Kauffrau im Büromanagement werden möchte, entwickelt sich in der Ausbildung zu einem wahren Allround-Talent. Kein Wunder, denn der Beruf hat sich aus dem der Bürokaufleute, der Kaufleute für Bürokommunikation und der Fachwirte für Bürokommunikation entwickelt. Zu den möglichen Aufgaben gehören etwa:

  • Kundenkommunikation per Telefon, Mail oder persönlich
  • Termine vereinbaren
  • Besprechungen vor- und nachbereiten
  • Prüfen und Buchen von Rechnungen
  • Erstellen und Pflege von Akten
  • Schriftverkehr der Firma mit Serienmails und individuellen Schreiben
  • Protokollführen
  • Personalorganisation

Kurz, Kaufleute für Bürokommunikation sind in fast allen Bereichen großer und kleiner Betriebe einsetzbar. Sie können aber auch in der öffentlichen Verwaltung arbeiten, in Krankenhäusern, Bildungseinrichtungen oder bei Verbänden oder Organisationen.

Je nach Arbeitsplatz sind sie die rechte Hand des Managements oder haben ihren genau abgezirkelten Einsatzbereich. Entsprechend vielfältig sind die Auswahlmöglichkeiten der Schwerpunkte gegen Ende der Ausbildung. Gute Leistungen in Deutsch und Mathematik sind hier unabdingbar, und auch Englisch wird immer wichtiger, da die internationalen Märkte näher zusammenrücken.

Kaufleute im Einzelhandel

Zahlreiche junge Menschen entscheiden sich auch für die Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau im Einzelhandel. Diese Fachkräfte kümmern sich vor allem um die Kundenberatung, müssen also offen und kommunikativ sein und sich gut mit dem jeweiligen Angebot auskennen. Sie lernen alles über eine ansprechende Präsentation der Waren, befüllen Regale und lernen den Umgang mit den Kassen. Lieferungen wollen geprüft und gelagert, Waren ausgezeichnet werden.

Allerdings übernehmen Einzelhandelskaufleute auch Bürotätigkeiten: Sie müssen wissen, wie sie Abrechnungen erstellen, neue Waren anfordern und Liefertermine vereinbaren. Da Belege und Etiketten am Computer erstellt werden, gehört auch das weite Feld der EDV mit zur Ausbildung. Kaufleute im Einzelhandel prüfen und bezahlen Rechnungen und lernen, Verkaufspreise zu kalkulieren. Außerdem schnuppern sie während ihrer Ausbildung in die Bereiche Marketing und IT hinein und lernen die Grundzüge der warenwirtschaftlichen Analyse kennen, wobei sie die jeweiligen Trends auf dem Markt identifizieren und im Auge behalten. Wer sich als besonders fähig erweist, kann sich als Führungsnachwuchs und Stellvertreter bewähren und später selbst Filialleiter werden. Die Einsatzgebiete sind vielfältig und reichen von Lebensmittelgeschäften über Modeläden bis zu sehr spezialisierten Händlern. Auch der Internet- und Versandhandel sind mögliche Arbeitsumfelder.

Traumberuf Verkäufer/in?

Der Beruf des Verkäufers oder der Verkäuferin überschneidet sich in vielen Punkten mit dem der Einzelhandelskaufleute. Sie sind grundsätzlich der erste Ansprechpartner für Kunden, die Fragen haben oder etwas reklamieren wollen, daher sind Freundlichkeit und Offenheit für diesen Beruf besonders wichtig. Außerdem sollte man sich mit den verkauften Waren gut auskennen, um eine hilfreiche Beratung durchführen zu können. Auch hier gibt es Jobs sowohl bei Lebensmitteldiscountern wie auch im Fachhandel – modeaffine junge Menschen können sich in Bekleidungsgeschäften ausbilden lassen, und begeisterte Heimwerker in Baumärkten.

Verkäufer haben jederzeit das Gesamtbild des Geschäfts im Blick und füllen leere Regale so rasch auf, wie sie neue Bestellungen abgeben, wenn der Warenbestand sich dem Ende neigt. Werden die angeforderten Waren geliefert, überprüfen Verkäufer die Qualität und helfen bei der Lagerung, wenn sie die Produkte nicht direkt in die Regale räumen. Auch mit dem Kassensystem werden sie schnell vertraut gemacht – sie lernen, möglichst schnell zu sein und dabei korrekt zu bleiben. Sie haben weder mit der Bezahlung in bar noch mit der Kartenzahlung ein Problem und bekommen rasch den Kassensturz beigebracht, der am Ende der Kassenschicht obligatorisch ist. Auch die Weiterbildungsmöglichkeiten für Verkäufer sind exzellent: Interessierte und fähige Fachkräfte können zum Beispiel innerhalb eines Jahres nach ihrer Verkäuferausbildung die Ausbildung zu Kaufleuten im Einzelhandel vollenden oder sich zum Fachwirt weiterbilden lassen.

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